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Bundesbienen-Projekt auf dem Dachgarten der Bundeskunsthalle 2014 beendet

Bundesbienen auf der Bundeskunsthalle
Auf Du und Du mit den Bundesbienen auf dem Dachgarten der Bundeskunsthalle
Auf Du und Du mit den Bundesbienen auf dem Dachgarten der Bundeskunsthalle

BONN (BAfMW) – Unser Bundesbienen-Projekt auf dem Dachgarten der Bundeskunsthalle geht dem Ende zu. Dieses Jahr beenden wir die Präsenz der Bundesbienen. Es war eine sehr interessante Zeit mit vielen schönen Erfahrungen und interessanten Begegnungen. Viele Führungen mit Schulen und Besuchergruppen. Die Teilnahme an den Ausstellungen „Max Liebermann Garten“, „Ornithoport – Internationaler Vogelflughafen“ und zuletzt der „Garten der Kleopatra“ waren für mich als Imker sehr interessant. Zusammen mit der Kunsthalle wurden verschiedene Angebote initiiert, darunter Teilnahmen an den Museumsmeilenfesten mit einem ausführlichen Rahmenprogramm, zahlreiche Führungen in den Sommermonaten und auch Vorträge – insgesamt wirklich eine sehr schöne Erfahrung.

Viele interessante Begegnungen, neue Impulse für die eigene Bienenhaltung

Bundesbiene im All an Bord der ISS
Bundesbiene im All an Bord der ISS

Zum Schluß aber mit deutlich geringerer Nachfrage, was darauf schließen läßt, dass die Allgemeinheit übersättigt ist mit der xten Präsenz eines Schaubienenstandes auf dem Dach irgendeiner öffentlichen Institution. Momentan läuft die Imkerei Gefahr, zu einer billigen Modeerscheinung zu werden und manchmal kommt es mir so vor, als fühlte sich jeder berufen, mit dem Halten eines Bienenstockes die Welt zu retten.

Es bleibt mir, ein wirklich großes Dankeschön an Intendanz, Geschäftsleitung und Mitarbeiter der Bundeskunsthalle zu richten, darunter insbesondere Stephan Andreae, Kurator vieler schöner Ausstellungen der Bundeskunsthalle. Aktuell die Ausstellung „Outer Space“. Eine unserer Bienen ist Teil der Ausstellung und wurde als Kunstobjekt an Bord der ISS gebracht. Ebenso an Sven Bergmann und seine Mitarbeiterinnen aus der Presseabteilung, die für viele gute Kontakte zu den Medien sorgten. Last but not least an Dr. Bernd Spies, der den Dachgarten wieder mit Leben erfüllt hat.

Die Arbeit an diesem Blog ist beendet, aber die Seiten bleiben online, um vielleicht dem einen oder anderen als Anregung zu dienen.

Das Ende eines Projektes setzt Kraft und Zeit frei für andere Ideen. Mich freut es sehr, dass ich nun mehr Zeit habe, an meinen Büchern zu schreiben oder für das fantastischste aller Bundesämter zu arbeiten, das Bundesamt für magische Wesen.

Weihnachtsmarkt Bonn mit dem Honighäuschen

Natürlich geht es mit der Bioland Imkerei Honighäuschen weiter. Am 20. November startet der diesjährige Weihnachtsmarkt Bonn, an dem das Honighäuschen auch wieder teilnimmt. Wir freuen uns schon auf unsere zahlreichen Stammgäste und natürlich auch neue Besucher. Im Frühjahr 2015 wird die Bioland Imkerei Honighäuschen eine neue Webpräsenz beziehen.

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Über Hagen Ulrich

Hagen Ulrich, Jahrgang 1967, lebt mit Ehemann und sieben Katzen in Bonn am Rhein. Hexen, Drachen, Vampire und andere magische Wesen sind kein Problem, wenn man sie ordentlich verwaltet. Schließlich hat in Deutschland alles seine Ordnung. Basierend auf dieser Idee, entwickelte er die Idee einer Behörde, die sich um die Belange magischer Mitbürger kümmert. So entstand das Bundesamt für magische Wesen. Hagen Ulrich kam nach dem Besuch einer Ladys Night zu Twilight zum Schreiben und veröffentlicht seine Romane im Himmelstürmer Verlag in Hamburg.

2 comments

  1. Lieber Herr Maresch, verehrte Leserschaft,
    ich glaube nicht so recht an die Aussagen, „Imkerei wird zur Modeerscheinung“ oder dass sich viele berufen fühlen, die „Bienen retten“ zu wollen. Vermutlich mussten Sie, Herr Maresch, nach den vielen Smalltalks auf dem Museumsdach mit den vielen „Experten“ zu dieser Auffassung kommen. Im Sinne von „kommt nur vorübergehend in Mode und Interesse erlahmt wieder“ hätten Sie allerdings recht. Andererseits müßte man sich doch über neue (junge?) Imker doch freuen. Und: „Bienen retten“ ist doch auch nicht verkehrt (ich selbst z.B. habe nur bienenfreundliche Pflanzen), wenn sich Privatleute irgendwie einsetzen. Als Negativum fiele mir da wirklich nur ein, dass Bayer ein Mittel verkauft und dies als „bienenfreundlich“ bewirbt. Meinten Sie das? Dieser „Momentan…“-Satz hat mich echt aufgewühlt.
    Anm.: Hatte hier in Köln nichts vom Ende der Bienen/Schwalbenschwanz-Aktion 2014 mitbekommen und bin jetzt 2015 natürlich vergeblich hingefahren. Schnief!

  2. Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass wir eine falsche Struktur in der Imkerei haben. Die Förderung von Imkerei als Hobby ist in meinen Augen der falsche Weg. Und wenn ich das Resultat sehe, darunter überlaufene Städte und Imkervereine, die ohne Rücksicht auf irgendwelche Planungen 20m vom eigenen Stand irgendwelche Anfänger hinsetzen, dann graust es mir. Noch dazu wenn diese DIB-Vereinsdeppen ihren Honig verramschen und auch noch stolz darauf sind. Nee danke,

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