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Ministerialdirektor Dr. Edmund F. Dräcker ist der amtierende Präsident des Bundesamtes. Edmund F. Dräcker, ehemals kaiserlich-deutscher Vizekonsul, ist ein Nachfahre hugenottischer Einwanderer und war als Diplomat mit Spezialaufträgen im Nahen Osten und auf dem indischen Kontinent tätig. Er stammt aus einer ostpreußischen Pfarrersfamilie, sein Vater war der Pfarrer Gotthilf Dräcker und seine Mutter Frohlinde Dräcker eine geborene Komtesse von Stoltze-Ohnezaster.

Eigentlich ist Edmund F. Dräcker seit 1953 im Ruhestand, doch kann man einen preußischen Beamten nicht bremsen in seinem Drang, der Bundesrepublik Deutschland weiter zu dienen. Schon gar nicht durch Lappalien wie Pension oder Tod, von Petitessen wie dem Untergang diverser deutscher Staaten ganz zu schweigen. Und so ist Dr. Dräcker weiterhin im Einsatz und beflügelt die Phantasie.

 

Edmund F. Dräckers Einsatz für die magischen Wesen

Ministerialdirigent Dr. Edmund F. Dräcker, im Gespräch mit Karl M. Bödinger (c) cinema.de

Ministerialdirigent Dr. Edmund F. Dräcker, im Gespräch mit Karl M. Bödinger (v.l.n.r.),
(c) cinema.de

Erfahrener Regierungsbeamter, der er nunmal ist, verdankt die magische Community ihm zahlreiche die das Leben der magischen Wesen regelnde Gesetztesinitiativen. Bahnbrechenden Charakter hatte sein Entwurf der „Haltungsverordnung feuerspeiender Klein- und Großdrachen in Wohngebieten basierend auf der Bauordnung für das Villenviertel von Bad Godesberg“. Die genialen Grundideen dieser Verordnung, die nun endlich regelt, wie man Drachen zu halten hat, war Vorlage für das Gutachten über Mindestanforderungen zur Haltung von Säugetieren des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft in Bonn.

Auch die Vampire blicken mit großer Dankbarkeit auf das Wirken des derzeitigen Präsidenten des Bundesamtes für magische Wesen. Richtungweisend auch hier sein Einsatz für die Null-Promille-Grenze sowie ein Mindesthaltbarkeitsdatum für Blutkonserven, welches in Bälde Eingang finden wird in ein Gesetzgebungsverfahren. Seinem unermüdlichen Einsatz ist es auch zu verdanken, daß Unternehmen der Pharmabranche für einige der eher lichtempfindlichen Vertreter der Spezies Vampire Sunblocker entwickelten, die es auch den nacht- und dämmerungssaktiven Vampiren erlauben, gelegentlich ein Sonnenbad zu nehmen. Ohne zu glitzern.

Die Kontakte von Dr. Dräcker im Nahen Osten waren auch Grundlage für die Gespräche, die das Referat für Dschinnen derzeit mit den Königen der sieben Dschinn-Königreiche führt. Diese könnten in ein Assoziierungsabkommen und später in ein EU-Beitrittsverfahren münden, so fantastisch sich das jetzt auch anhören mag. Derzeit weilt Rolf Seelmann-Eggebert im Auftrag des BAfmW am Hofe von König Abdarahman im Djebel Toubkal.

Das Leben des Präsidenten wurde 1996 in dem Spielfilm “Das Phantom von Bonn” verfilmt.

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