BAfmW-Shop läuft wieder – Models gesucht für Shirts, Hoodies und Collegejacken in Bio-Baumwolle

BONN (BAfmW) – Nach wochenlanger Arbeit ist das Portal Bundesamt für magische Wesen wieder einsatzfähig und der BAfmW-Shop funktioniert wieder zu 100 %, auch wenn wir hier und da noch an der Navigation und den Inhalten arbeiten. Und wir sind dabei, unser Angebot zu erweitern.

Vampir Markus B. im Sleeveless Terry Zip Hoody in Black mit Bundeslurch auf Brust und Rücken vor dem Bundesamt für magische Wesen Foto: Barbara Frommann

Vampir Markus B. im Sleeveless Terry Zip Hoody in Black mit Bundeslurch auf Brust und Rücken vor dem Bundesamt für magische Wesen Foto: Barbara Frommann

Mittlerweile finden Sie in unserem Shop rund 24.000 Artikel, in der Mehrzahl Bücher aus dem Genre Fantasyliteratur. Neben den eigenen Büchern aus dem Bundeslurch Verlag sind es Publikationen aller bekannten und renommierten Verlage, welche Fantasyliteratur herausgeben nebst einigen Autoren, die ihre Bücher als Selfpublisher publizieren.

An der Kosmetik des Buchangebotes wird noch gearbeitet; so gönnen wir uns den Spaß, Fantasyliteratur als „Dokumentationen aus dem Leben unserer gut integrierten und nachbarschaftsaffinen magischen Mitbürger“ zu präsentieren. Als Reaktion auf fromme oder frömmlerische Zeitgenossen, die sich wie Benedikt XVI. negativ über Harry Potter äußern, werden auch mehr als 8000 Buchtitel rund um das Thema Religion angeboten. Mit einem Warnhinweis des BAfmW-Referates FMSK 18 (Religiöses) an die Eltern junger Vampire, Dämonen etc., diese Bücher nur zusammen mit ihrem Nachwuchs zu lesen und ihnen zu erklären, dass Bibel, Koran und Thora sowie ähnliche „heilige Bücher“ eben nur Fantasyliteratur ist.

Und natürlich fließen die Erlöse aus dem Verkauf religiöser Literatur in unser Bildungsprogramm für Jugendliche. Vielleicht wissen Sie, dass der Vorsitzende des Päpstlichen Rates für die Familie, Ennio Kardinal Antonelli, mit der geballten Kompetenz des Vatikans i.S. Familie, Ehe und Kindererziehung festgestellt hat, dass die Bildungspläne der UNESCO darauf abzielen würden, bis 2030 50% aller Jugendlichen schwul zu machen.
Ernsthaft.
Hat er so gesagt.
Kann man recherchieren.
Wenn Sie jetzt fragen, ob Eminenz zuviel Weihwasser gesoffen und zuviel Weihrauch inhaliert hat, können wir darauf auch keine Antwort geben.
Aber wir als Verlag für Fantasyliteratur und Satireportal halten Jugendbildung für wichtig. Literatur und Bildung soll dazu beitragen, dass aus Kindern und Jugendlichen selbstbewußte Erwachsene werden. Egal ob schwul oder hetero. Die Hauptsache ist, es werden keine „Christen“ im Sinne von Kardinal Antonelli oder Benedikt XVI., denen man Angst vor Harry Potter oder Twilight macht.

Shirts, Hoodies, Collegejacken bald auch in Bio-Qualität für Kinder, Damen und Herren

Zusätzlich zu den bisherigen Anbietern der Shirts, Hoodies und Collegejacken mit dem Bundeslurch haben wir mit Stanley/Stella einen Anbieter gefunden, dessen Textilien aus Bio-Baumwolle hergestellt werden. Auch wir – insbesondere als ehemalige Bioland-Imkerei Honighäuschen – wollen umweltschonend und fair hergestellte Textilien anbieten. Schon bisher haben wir auf Billigware verzichtet. Künftig soll das noch verstärkt werden. Im Schnitt werden die Bio-Textilien vermutlich zwei, drei EURO teurer sein, was aber tatsächlich auch an der Qualität der Textilien und nicht nur an der Bio-Zertifizierung liegt.

Aus Platzgründen können wir nicht alles in jeder Größe, Form und Farbe vorrätig halten. Wenn man sich vor Augen führt, dass allein die Shirts für Jungs von zwei Herstellern (bio und konventionell) in 65 Farben und den Größen von 2XS bis 5XL angeboten werden, gäbe es nur für Jungs schon 1300 Shirts. Dazu kämen die Hoodies und Collegejacken sowie Sportswear mit dem Bundeslurch-Logo. Und alles zusammen dann noch einmal für Mädchen und dann auch noch für Kinder.

Unser Lieferant PlanB hat uns zugesichert, alle Textilien in gewünschter Form und Größe binnen zehn bis 14 Tagen mit unserem Logo zu liefern. Ein paar Versionen, z.B. Shirts mit dem Bundeslurch in schwarz sowie dem Schriftzug „Sonderbeauftragter“ bzw. „Sonderbeauftragte“ haben wir aber immer vorrätig.

Modelshootings im BAfMW

Damit wir unsere „Dienstkleidung“ präsentieren können, wird es noch das eine oder andere Modelshooting geben. Zuletzt haben wir zum großen Vergnügen der Passanten ein Modelshooting mit einem jungen Werwolf vor dem Sterntor in Bonn durchgeführt. Ein Bericht im General Anzeiger Bonn führte schon zu einigen Bewerbungen, denn wir suchen weitere Models, die von unseren Maskenbildnern dann passend für die Kamera als Elf, Vampir, Werwolf etc. zurechtgestylt werden. Weibliche und männliche Models bis 25 Jahre für die Größen M bis 2XL sowie Models für Shirt, Hoodies und Collegejacken für Kindergrößen werden noch gesucht. Bewerbung mit Foto an info@bafmw.org

Das Herbstprogramm aus dem Bundeslurch Verlag

Nachdem die Probleme im BAfmW-Shop nun endlich behoben sind, gehen wir jetzt endlich an das Herbstprogramm an Fantasyliteratur aus dem Bundeslurch Verlag, welches dieses Jahr etwas verspätet erscheint. Aber vorher beschäftigt uns noch etwas anderes:

Az. 18/792-SC: Bundesamt für magische Wesen ./. Stadt Bonn

Wie sich einige erinnern werden, hat uns die Stadt Bonn die Teilnahme am Weihnachtsmarkt Bonn 2017, 2018 und 2019 verweigert. Unter sehr dubiosen Umständen, die uns veranlaßten, mehrere Klagen gegen die Stadt Bonn beim Verwaltungsgericht Köln einzureichen. Noch im September läuft die erste Verhandlung und wir sind sehr zuversichtlich, dass das Verwaltungsgericht feststellen wird, wie schlampig das Marktamt der Stadt Bonn arbeitet. So wie es aussieht, läuft bei der Stadt Bonn einiges sehr schräg, denn das Verwaltungsgericht forderte die Stadtverwaltung Bonn noch vor einigen Tagen auf, endlich eine Stellungnahme zu der Klageschrift unserer Anwälte einzureichen.

Die Stadt Bonn hat viele Monate verstreichen lassen, ohne darauf zu antworten. Und das sorgt wohl auch beim Verwaltungsgericht Köln – gelinde ausgedrückt – für Verwunderung.

Die Peanuts der Stadt Bonn

Uns hat das Vorgehen der Stadt Bonn – welches nach unserer Ansicht vorsätzlich geschäftsschädigend ist und auf falschen Angaben beruht – einen Umsatzverlust von rund 170.000 EURO beschert. Was sind schon 170.000 Euro für die Stadt Bonn? Peanuts und die Stadtverwaltung Bonn ist nicht erst seit WCCB und Beethovenhallen-Skandal bekannt dafür, Steuergelder in Millionenhöhe zu verschleudern und künftige Generationen zu belasten. Und ihr Vorgehen sorgt dafür, dass – wie der Generalanzeiger berichtet – immer weniger Unternehmen bereit sind, für Bonn zu arbeiten.

Für den BAfmW-Arbeitsbericht 2018 durfte in einer Broschüre der Stadt Bonn zur Offenen Gartenpforte nicht geworben werden. Zwei schwule Jungs auf dem Cover ...

Für den BAfmW-Arbeitsbericht 2018 durfte in einer Broschüre der Stadt Bonn zur Offenen Gartenpforte nicht geworben werden. Zwei schwule Jungs auf dem Cover …

Was der Umsatzausfall für direkte Folgen für uns hat, ist sicher jedem ersichtlich. Es ist aber nicht nur der Umsatzverlust, der uns trifft. So mußten wir im Frühsommer Anfragen nach Schüler-Praktika in unserem Verlag ablehnen. Eine Ausbildung im Verlag können wir nicht anbieten, aber interessierten Schülern im Rahmen eines 14tägigen Schulpraktikums zu zeigen, wie ein Buch entsteht, wie es im Verlagswesen zugeht, das könnten wir durchaus. Dafür bräuchte es einen zweiten Schreibtisch, einen Computer sowie bestimmte Software – Investitionen von ca. zwei bis dreitausend Euro. Das ist Geld, das uns fehlt. Besonders bitter wird es, wenn die Mutter, die für ihren Jungen anrief, uns erzählte, dass ihr Sohn ein tolles Realschulzeugnis hat und schon ca. sechzig Bewerbungen geschrieben hat – ohne Antwort oder Einladung zum Vorstellungsgespräch.

Der Grund liegt darin, dass der Junge schwarze Haare, braune Augen sowie einen türkisch klingenden Namen hat und aus Tannenbusch kommt. Wir hätten dem Jungen gern eine Möglichkeit zur Ausbildung aufgezeigt und dann eine entsprechende Praktikumsbescheinigung ausgestellt, die ihm bei Bewerbungen dann vielleicht etwas hätte helfen können. Jugendlichen eine Perspektive zu bieten – was gibt es Wichtigeres?

Das Projekt BAfmW ist kein rein kommerziell arbeitendes Projekt. Natürlich müssen wir uns finanzieren, aber bei uns geht und ging es neben dem Spaß an Fantasyliteratur auch immer um andere Sachen, die sich nicht in EURO und Cent bemessen lassen. Reich werden wollen wir mit dem Projekt BAfmW bestimmt nicht. Aber Jugendlichen eine Perspektive zu bieten – was gibt es Wichtigeres?

Bevor wir die Verfahren einleiteten, baten wir unseren Anwalt, auf die Stadt zuzugehen und das Gespräch zu suchen. Die Reaktionen darauf belegen eine beispiellose Arroganz, wie sich auch jetzt wieder bestätigt, wenn selbst ein Gericht die Stadtverwaltung Bonn mehrfach auffordern muß, endlich einmal auf die Vorwürfe zu antworten.

Oder gibt es andere Gründe? Homophobie?

Schon 2018, als wir gebeten wurden, die Broschüre zum Projekt Offene Gartenpforte der Stadt Bonn mit einer Anzeige zu unterstützen, erfuhren wir, wie es bei der Stadt Bonn zugeht. Eine kombinierte Anzeige, die eine Anthologie mit Romantasygeschichten beinhaltete, wurde abgelehnt.

Gut, wir haben ein paar Hundert Euro gespart. Die Stadt Bonn schwimmt ja in Geld, hat es also nicht nötig. Vielleicht hätten wir aber auch nur zwei Mädchen mit dicken Titten in die Werbung montieren sollen – wär im Grünflächenamt der Stadt Bonn vielleicht besser gewesen. Der BAfmW-Arbeitsbericht „Einen Rosengarten versprach ich nie“ ist übrigens eine völlig jugendfreie Kurzgeschichtensammlung zum Thema des Sich-Verliebens, aber mit zwei Jungs auf dem Cover – das geht ja gar nicht. Begründet wurde die Absage damit, dass die Rosengarten-Anzeige nichts mit dem Thema „Offene Gartenpforte“ zu tun hätte. Werbung für Kühlschränke war in der Broschüre aber problemlos möglich.

Was wir von einer solche Stadtverwaltung halten, für die Oberbürgermeister Ashok Sridharan (CDU) verantwortlich ist, ist sicher vorstellbar. Aber andererseits ist die CDU ja bekannt dafür, wenig Verantwortung für die Zukunft Jugendlicher zu haben. Da gab es mal einen Jungen mit blauen Haaren und einem Video. Aber lassen wir das.

Praktikum im Bundeslurch Verlag – Bundesamt für magische Wesen

Wir versprechen an dieser Stelle, dass wir alles dafür tun werden, damit interessierte Schüler*innen, egal ob schwul, hetero, mit Migrationshintergrund, behindert und mit sogar mit CDU-Eltern gesegnet, bei uns „im Amt“ mittelfristig ein Praktikum machen können, um einen Einblick ins Verlagswesen zu bekommen. Das Gesamtprojekt BAfmW bietet viele kreative Möglichkeiten und das soll auch in Zukunft ausgebaut werden. Wer unsere Shirts, Hoodies und Collegejacken mit dem Bundeslurch trägt oder andere Artikel aus unserem Shop kauft, kann das stets in dem Bewußtsein tun, dass es bei uns um vieles geht.

Add Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *