BONN (BAfmW) Das Rätselraten um den Sitz des Bundesamtes für magische Wesen hat ein Ende. In den kommenden Monaten bezieht die oberste Bundesbehörde für die Belange der Hexen, Drachen, Vampire und anderer magischer Wesen, die Räume einer ehemaligen Postfiliale im Bonner Stadtteil Graurheindorf. In einem umfangreichen Bauprojekt wird das frühere Postamt saniert.

Bauprojekt Bundesamt für magische Wesen mit Dienstwagen und Frauenparkplätz*innen

Mit Unterstützung aus überwiegend privaten Mitteln – Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble war wieder einmal äußerst geizig – konnte eine Immobilie erworben werden, die nach einigen erforderlichen Umbauten, Sanierungs- und Renovierungsmaßnahmen vom Bundesamt für magische Wesen genutzt werden wird. Das Bauprojekt und seine erforderlichen Sanierungsmaßnahmen werden finanziell nicht unwesentlich gefördert von der Kreditanstalt für Wiederaufbau sowie der Kreissparkasse Köln.

Bauprojekt Büro des Amtes

Das Amtsschild des Bundesamtes für magische Wesen hängt nach Sanierung und Renovierung des künftigen Amtssitzes am Gebäude von Bonns fantastischster Behörde

Das Amtsschild des Bundesamtes für magische Wesen hängt nach Sanierung und Renovierung des künftigen Amtssitzes am Gebäude von Bonns fantastischster Behörde

In die früheren Schalterräumen der Post werden die Pressestelle, das Referat für Gender und Gleichstellungsfragen sowie der Service Point des Bundesamtes einziehen. Magische Mitbürger können dort in Zukunft die Prüf- und Zulassungsplaketten des Magischen Überwachungs Vereins (MÜV) für ihren fliegenden Teppich, Besen, Pegasus oder Drachen abholen, ebenso wie weitere Artikel aus dem bisher virtuellen Service Point des Bundesamtes für magische Wesen.

Bauprojekt Rosenhof des Bundesamtes für magische Wesen

Die nach William Shakespeare benannte Duftrose aus der Zucht von David Austin

Die nach William Shakespeare benannte Duftrose aus der Zucht von David Austin

Das Bauprojekt sieht vor, den Innenhof zwischen dem vom BAfmW genutzten Vorderhaus und dem privat genutzten Hinterhaus in einen Rosenhof umzuwandeln. Englische Rosen des Züchters David Austin sollen den Besucher, egal ob Mensch, Blütenfee, Vampir oder Hexe, dazu einladen, zu den Öffnungszeiten der fantastischsten aller Bonner Behörden, aber auch zu Veranstaltungen wie der Offenen Gartenpforte vorbeizukommen. Nach Abschluss der Renovierungen sollen Fachpublikationen des Amtes im Innenhof bei abendlichen Lesungen vorgestellt werden.

Die Gästewohnung des Bundesamtes für magische Wesen

Auch das BafmW reagiert auf die Flüchtlingsströme. Die im ersten Stock des Bundesamtes liegende Wohnung wird renoviert und danach Flüchtlingen zur Verfügung gestellt. Zahlreiche arabische Dschinnen flüchten vor religiöser Verfolgung und es ist dem Amt ein Herzensanliegen, nicht nur den Dschinnen eine sichere Zuflucht zu bieten.

Die Bienen des Bundesamtes

Bienenvölker im Garten des Bundesamtes für magische Wesen

Bienenvölker im Garten des Bundesamtes für magische Wesen

Wie es sich seit Karls des Großen Zeiten gehört, kümmert Vater Staat sich um alles, jedes und jeden, und damit auch um Bienen. Denn so verfügte es der Kaiser einst, dass jeder Gutshof Bienen zu halten hätte. Das Bauprojekt berücksichtigt auch diese alte kaiserliche Verordnung.

In Anlehnung an diese edle Tradition standen Bienen der Bioland Imkerei Honighäuschen von 2011 bis 2014 auf dem Dach der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland und sind nun im Garten des hinteren Privathauses beheimatet. Von dort werden sie beizeiten in den Rosenhof umziehen und mittels Technik, darunter Webcam und elektronische Stockwaage, dem Besucher Einblick geben in das fantastische Leben der Bienen.

Zu den Öffnungszeiten des Amtes wird dann auch der biolandzertifizierte Honig erhältlich sein.

Fassadenrenovierung und Kunst am Bau

Bauprojekt: Die von einem Zinkblech bedeckte Fassade des Bundesamtes für magische Wesen soll 2016 mit einem Bild aus dem Leben magischer Wesen verschönert werden.

Die von einem Zinkblech bedeckte Fassade des Bundesamtes für magische Wesen soll 2016 mit einem Bild aus dem Leben magischer Wesen verschönert werden.

Ein Haus mit Baujahr 1894 bietet einige Herausforderungen und Möglichkeiten der Renovierung sowie Fassadendämmung an. Nach Abschluss der Dämmungsmaßnahmen, denn auch Vampire sehen keinen höheren Sinn und Zweck im Frieren oder der Zucht von Eisblumen, soll die Fassade des Innenhofes mit Szenen aus dem Leben unserer magischen Mitbürger dekoriert werden. Dem gemeinen Bürger soll so Verständnis nahegebracht werden für die Belange der vom Amt betreuten magischen Wesen, darunter Hexen, Drachen, Vampire und Elfen.

Aber auch der Bundeslurch wird sich von hier aus hoffentlich weiter verbreiten, ganz im Sinne der BAfmW-Kampagne zur Wiederansiedlung nichtinvasiver magischer Spezies in trockenen bürokratischen Habitaten, wo sich bereits der Amtsschimmel, ein gleichermaßen fantastisches Geschöpf herumtreibt.

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