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Befana, die Weihnachtshexe – Das Bundesamt für magische Wesen informiert

Die – soweit bekannt – älteste Hexe der westlichen Welt ist in Italien beheimatet. Sie ist dort unter dem Namen „Befana“ bekannt. Es steht zu vermuten, dass dies nicht ihr wirklicher Name ist, sondern eine Verballhornung von Epifania, weil sie nach unserer Zeitrechnung an eben diesem Tag – in Deutschland als Dreikönigstag bekannt – aktiv ist: In der Nacht vom 5. auf den 6. Januar fliegt sie in Italien auf ihrem Besen von Haus zu Haus.

Die frauenfeindliche katholische Kirche behauptet, sie sei zu spät aufgebrochen, um den Stern von Bethlehem zu folgen und suche deshalb auf diese Weise das Christkind. Mit dieser Theorie ist aber nicht zu erklären, dass sie in jedem Haus, das sie besucht, den Kindern die Strümpfe füllt, die am Kamin oder in der Nähe eines Fensters aufgehängt sind.

Annemarie-Nikolaus

Annemarie-Nikolaus

Befana – seit fast 3000 Jahren als Hexe tätig

Weiter spricht gegen die These der Kirche, dass Befana nach eigener Aussage seit fast dreitausend Jahren im Geschäft ist. (Statement von Befana anlässlich einer himmlischen Konferenz, aufgezeichnet in den „Magischen Geschichten“ der Historikerin Annemarie Nikolaus, Kapitel „Weltweite Weihnachen“.

Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen wurden schon in antiker Zeit in den zwölf Nächten nach der Wintersonnenwende die Hüter der neuen Saat von einer Frau angeführt. Auch hatten die Römer zu Beginn des neuen Mondjahres (nach eben den zwölf Nächten) ein Fest mit Geschenken. Deswegen wurde „Befana“ (die damals andere Namen hatte) schon immer geschätzt und sie konnte den Hexenverfolgungen entkommen.

Einen aussagekräftiger Einblick in den Charakter der Weihnachtshexe und die Probleme der Moderne finden Sie hier: http://anne-nikolaus.blogspot.fr/2011/11/samplesunday-magische-geschichten.html

Im englischen Sprachraum scheint sich übrigens die Bezeichnung „Christmas Witch“ zu verbreiten. Das scheint uns eine hervorragende Möglichkeit, sie von anderen Hexen zu unterscheiden.

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Über den Autor : Annemarie Nikolaus

Als Historikerin kennt sie sich auch in der Geschichte der Glasproduktion aus und weiß, wie die Bewohner der Dracheninsel ihr Monopol erhalten, das sie so dringend brauchen, um sich im Gegenzug den Import von Metallen vom Kontinent leisten zu können. Die Dracheninsel, auf der von Elfen gezüchtete Drachen im Transportwesen und in der Landwirtschaft anstelle der uns bekannten Huftiere eingesetzt werden, wird von religiösen Fanatikern und Dämonen bedroht. Am Ende könnte es zum Krieg mit dem Kontinent kommen … Annemarie schreibt an einer Reihe, die in der fantastischen Welt der Dracheninsel spielt. Für den ersten Roman der Reihe hat sie ein Verlags-Angebot angenommen: Es ist unter dem Titel „Die Piratin“ im August 2013 als E-Book erschienen. Die folgenden Bücher wird sie wahrscheinlich wieder lieber verlagsunabhängig veröffentlichen. Sie ist gebürtige Hessin und hat zwanzig Jahre in Norditalien gelebt. Seit 2010 wohnt sie mit ihrer Tochter in Frankreich. Sie hat Psychologie, Publizistik, Politik und Geschichte studiert und war u.a. als Psychotherapeutin, Erwachsenenbildnerin, Journalistin, Lektorin und Übersetzerin tätig. Sie schreibt Fiction und Non-Fiction, in der Regel in deutscher Sprache. Ende 2000 hat sie mit dem literarischen Schreiben begonnen. “Das Feuerpferd”, ein Fantasy-Roman, ist 2005 als erster Roman in einer Hardcover-Ausgabe erschienen, ein Gemeinschaftswerk mit zwei anderen Autorinnen aus der Gruppe “Schreibwerk”. Mittlerweile auch als E-Book und in einer Neuauflage als Taschenbuch erhältlich. Sie schreibt vor allem, aber nicht nur, Fantasy und Historisches. Seit Anfang 2011 veröffentlicht sie überwiegend als „Indie“-Autorin. Ihre Taschenbücher sind auf Amazon zu finden, ihre E-Books auf allen relevanten Plattformen.

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