Menu

Das Bundesamt für magische Wesen informiert: Bitte keine wilden Rosen pflücken!

BONN (BAfmW) In letzter Zeit werden immer öfter Diebstähle von Rosen aus Parks und unbebauten Grundstücken gemeldet. Wir möchten darauf hinweisen, dass dies mit einer Ordnungsstrafe geahndet wird. Unseren Nachforschungen zufolge handelt es sich um einen wieder entdeckten Aberglauben, hervorgerufen durch den Vampirhype in den Medien während der vergangenen Jahre!

William Shakespeare, eine Rosenzüchtung von David Austin

William Shakespeare, eine Rosenzüchtung von David Austin

In alten Legenden soll der Zweig einer wilden Rose, auf das Grab eines Vampirs oder anderen Dämonen gelegt, diesen in seinem dunklen Gefängnis bannen. Andere besagen, dass man die Dornen wilder Rosen und Mohnsamen auf die Friedhofswege streuen soll. Aus den dornigen Zweigen wilder Rosen angefertigte Kreuze sollen dagegen Vampire fernhalten. Der Pflock, mit dem man den Vampir vernichten will, sollte aus Rosenholz sein.

Rosen und Vampire

Im Volksglauben soll der Teufel die Kletterrose geschaffen haben, um auf den Dornen in den Himmel aufsteigen zu können. Auch das legendäre Rosycroix, das Rosenkreuz, steht für die ewige Jugend, Schönheit und Unsterblichkeit. Kein Wunder also, dass diese herrliche Blume mit Vampiren und der Ewigkeit selbst in Verbindung gebracht wird und heute sogar in das wohl bekannteste Rollenspiel „Die Masquerade“ übernommen wurde. Rot ist dabei nicht nur die Farbe der Liebe und des Blutes, sondern auch der Leidenschaft.

Kein paranormales Wesen hat eine so erotische Ausstrahlung erhalten wie der Vampir. Eine Tatsache, die offenbar von vielen, meist weiblichen Teenagern missverstanden wurde, die sich nun Rosenblüten anstecken, um Vampire anzulocken.

Share this Post!

Über den Autor : Carola Kickers


0 Kommentare

Einen Kommentar hinterlassen

Your email address will not be published.

Related post

  TOP