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Der Bonner General-Anzeiger: Bonner Fabelwesen im Kino

General-Anzeiger Bonner Fabelwesen
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Bonn. Wenn Orks, Zauberer, Gandalf und Schlipsträger im Maritim Hotel an einem Tisch sitzen, kann nur das Bundesamt für magische Wesen, kurz BAfmW, seine Finger im Spiel haben. Am Wochenende drehten mehr als hundert Fantasy-Fans einen Kurzfilm als Vorspann für den Kinostart vom dritten Teil der Hobbitsaga, der im Dezember Premiere feiert.

„Es wird die Tagung der G8-Konferenz der magischen Reiche vorbereitet, die namens der Bundesregierung von Staatssekretär Ulrich Kelber begrüßt wird“, sagte Klaus Maresch, der den Gleichstellungsbeauftragten des BAfmW darstellte. Die Themen sind für Fabelwesen durchaus von großer Tragweite. So wirft der Vampir ein, dass es mehr Kitas in kommunaler Trägerschaft geben müsse. „Schließlich ist es keinem Vampir zuzumuten, sein Kind in einen katholischen Kindergarten zu schicken“, sagte Thomas Bernecker, der mit schwarzem Mantel und dunklen Kontaktlinsen an der Sitzung teilnahmen. Auch eine Bayerin, weil das Volk schon seltsam genug sei, diskutierte mit. Gerne sei man dazu bereit, sich als Hüter des Rings aus „Herr der Ringe“ einzusetzen. Selbst ein echter Beamter ist zu sehen: Den Präsidenten des Bundesamtes Edmund F. Dräcker spielt Dr. Martin Kröger vom Politischen Archiv des Auswärtigen Amtes.

Das „Bundesamt für magische Wesen“ bereitet Konferenz vor. Kurzfilm läuft vor dem Hobbit

Dr. Martin Kröger als BAfmW-Präsident Edmund F. Dräcker (rechts) mit dem als Vampir auftretenden Regisseur Thomas Bernecker
Dr. Martin Kröger als BAfmW-Präsident Edmund F. Dräcker (rechts) mit dem als Vampir auftretenden Regisseur Thomas Bernecker

„Wir nehmen Alltagssituationen und Klischees und übertragen sie in die heutige Gesellschaft, spiegeln dadurch auch ein bisschen den Status Quo wider“, sagte Thomas Bernecker, der Produzent des dreiminütigen Films ist. Nur durch viel ehrenamtlichen Einsatz sei der überhaupt möglich gewesen. Maskenbildner arbeiteten ohne Gage, die Filmmusik wurde in der Schweiz kostenlos komponiert. Cosplayer brachten ihre aufwändigen Kostüme mit. Die Filmausstattung wurde durch Crowdfunding bezahlt. 6000 Euro spendeten die Fans des fiktiven Amtes. Dank ihnen wird es eine zwei Minuten längere Inline-Version geben. „Und vielleicht irgendwann einen richtigen Film“, sagte Bernecker.

Beitrag von Nicolas Ottersbach

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Über Hagen Ulrich

Hagen Ulrich, Jahrgang 1967, lebt mit Ehemann und sieben Katzen in Bonn am Rhein. Hexen, Drachen, Vampire und andere magische Wesen sind kein Problem, wenn man sie ordentlich verwaltet. Schließlich hat in Deutschland alles seine Ordnung. Basierend auf dieser Idee, entwickelte er die Idee einer Behörde, die sich um die Belange magischer Mitbürger kümmert. So entstand das Bundesamt für magische Wesen. Hagen Ulrich kam nach dem Besuch einer Ladys Night zu Twilight zum Schreiben und veröffentlicht seine Romane im Himmelstürmer Verlag in Hamburg.

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