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Die Drachen von Tashaa, Band II Moorluft, von Kar Arian

Dies Rastelan, ein am Fürstenhof von Tashaa in Ungnade gefallener Höfling, wurde zu den Waldläufern verbannt, jenen Männern, deren Aufgabe es ist, die Drachen von den von Menschen besiedelten Gebieten fernzuhalten. Er wird der Führer durch das Fürstentum für Berkom, den Jungdrachen, und Brenn seinen Drachengefährten, denn weder Berkom noch Brenn wollen sich mit einer Stippvisite begnügen. Der Drache will das unerforschte Land auf der anderen Seite von Tashaa erkunden und findet Schlachtfelder inspirierend. Dies Rastelan hat seine eigenen Pläne mit den beiden. Brenn gedenkt diese Pläne wiederum für sein eigenes Spiel zu nutzen. Und während die drei mit ganz unterschiedlichen Beweggründen durch das Fürstentum Tashaa wandern, lernen sie sich langsam und unmerklich kennen und genauso unmerklich und langsam wächst Freundschaft zwischen ihnen, eine Freundschaft, die es so noch nie zuvor zwischen Menschen, Drachen und ihren Drachengefährten gab. Aber hat diese Freundschaft eine Chance, wenn die gesellschaftlichen Normen so etwas nicht vorsehen und Mensch und ehemaliger Mensch nicht mit offenen Karten spielen?

Moorluft - die Drachen von Tashaa von Kar Arian

Moorluft – die Drachen von Tashaa von Kar Arian

Jenseits des Fürstentums stürzen Berkom und Brenn sich in die Erforschung des unbekannten Landes, aber dann erreicht den Drachen und seinen Drachengefährten ein Hilferuf ihres Freundes und danach ist nichts mehr so, wie es zuvor war. Frauen sorgen eben immer für Wirbel. Wenn sie noch dazu cremeweiße Schwingen haben und einem Drachenbullen den Kopf verdrehen, fängt der dazugehörige Dachengefährte zu schwitzen an.

Dies Rastelan ist heilfroh, als Brenn nicht länger bei seinem Drachen bleiben kann, denn er kann einen versierten und wenig zimperlichen Ermittler an seiner Seite mehr als gut gebrauchen. Die beiden reisen in verdeckter Mission in den Norden. Dort, in den Moorgebieten von Tashaa, verliert Brenn selbst sein Herz.

Produktinformation

  • Broschiert: 457 Seiten
  • Verlag: Fischer (Rita G.), Frankfurt; Auflage: 1., Auflage (13. Juli 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3830198809
  • ISBN-13: 978-3830198802
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 14,8 x 3,2 cm
  • Erhältlich bei: BAfmW Service Point

Produktinformation ebook

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 2497 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 497 Seiten
  • Verlag: MAIN Verlag; Auflage: 2 (30. August 2014)
  • Verkauf durch:BAfmW Service Point
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00N27GQQK

Leseprobe aus Die Drachen von Tashaa, Band II Moorluft

„Und?“ Dies trat zu mir und sah mich immer noch mit einer gewissen Aura von Angst und Aufregung an. „Es bleibt dabei, wie wir es besprochen haben. Deine Abteilung begibt sich in den Wald, um die Gegend von hinten abzuriegeln. Die Spione der Festung haben das Hauptlager der Galgenvögel im Wald lokalisiert, das ist unser Ansatzpunkt. Der Festungskommandant kommt von Hagstorn aus auf den Wald zu und der Drache wird von hier aus, also von der Flanke her, angreifen. Das sollte das Gesindel so durcheinanderbringen, dass die Truppen des Kommandanten sie aufreiben können.“

Der Konsiliator wäre am liebsten bei mir und dem Drachen geblieben, aber als oberster Ratgeber der Fürstin durfte er keinesfalls in die Kämpfe verstrickt werden und so würde er mit einer ausreichend großen Eskorte nach Hagstorn reiten müssen. Ihm gefiel das generell nicht und er knobelte schon die ganze Zeit an einer anderen Lösung herum. Endlich kam ihm die Erleuchtung. Da ich ja nun ungeschützt und ohne jegliche Begleitung in den Kampf ziehen wollte, würde er uns Rückendeckung geben. Er würde sich mit den besten Bogenschützen umgeben, die Dies in seinem Trupp hatte.

Dies biss sich auf die Lippen und fluchte in sich hinein. Wenn dem obersten Ratgeber der Fürstin etwas geschah, weil er, Dies Rastelan, es verbockt hatte, ihn in Sicherheit zu bringen, dann war sein Kopf fällig, egal, was sonst passiert sein mochte.

Er machte den Konsiliator zuvorkommend darauf aufmerksam, dass dies eine ungewöhnliche Schlachtstrategie sei. Bogenschützen würden immer vor der Kavallerie eingesetzt, nie dahinter. Da bestand die Gefahr, die Kavallerie vor sich zu erschießen statt den Feind. Der Konsiliator befand leutselig, dass Dies’ Bogenschützen doch in der Lage sein würden, an einem Drachen vorbeizuzielen. Das sollte bei einem Drachen ja sogar einem Laien gelingen. Dies begann zu schwitzen. Er konnte dem Konsiliator nichts verbieten, denn hier in dieser Situation konnte man ihre Positionen nicht klar gegeneinander abwägen. Und Dies war immer noch in Ungnade, eigentlich mit einem Fuß im Kerker und mit dem Kopf fast noch auf dem Richtblock.

Der Konsiliator strahlte, wie wenn Weihnachten und Neujahr zusammengefallen wären. Er würde den Drachen im Kampf erleben! Horrido! Ich warf daraufhin ein, dass es dann aber angezeigt wäre, wenn der Konsiliator sich eine Rüstung besorgen würde. Das fand er auch und zog äußerst angeregt ab.

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Über den Autor : Kar Arian


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