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Die Drachen von Tashaa, Band V Schattenluft Teil 2: Im Schatten der Fürstin

Brenn und Berkom in Tashaa! Diesmal muss kein fremder, gefährlicher Drache durch das Land geleitet werden. Stattdessen findet Brenn sich in den Fängen der Diplomatie am Fürstenhof wieder. Der Tanz auf dem gesellschaftlichen Parkett wird zu einem lebensgefährlichen Drahtseilakt für ihn und seinen Freund Dies Rastelan.

Die Drachen von Tashaa Band V Schattenluft 2 von Kar Arian
Die Drachen von Tashaa Band V Schattenluft 2 von Kar Arian

Informationen zum Buch

  • ISBN eBook 978-3-945118-73-3
  • ISBN Print 978-3-945118-74-0
  • Verlag: MAIN-Verlag
  • Amazon
  • Print: Dreams to read
  • Kindle Unlimited
  • Kindle Dateigröße: 7390 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 308 Seiten
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B017E554VI

Leseprobe aus “Die Drachen von Tashaa, Band 5: Schattenluft Teil 2: Im Schatten der Fürstin”

Ich schnurrte leise vor mich hin. Irgendetwas zupfte an meiner Erinnerung, ein Traum vielleicht. Ich erinnerte mich nicht und vergaß es.

Aufwachen war schön, sehr schön, wenn man dabei als erstes seinen Drachen roch und dann seinen besten Freund in die Nase bekam. Ich blinzelte verschlafen vor mich hin. Da war noch mehr. Leder. Ich schnupperte. Hmmm. Das roch gut. Da roch es noch besser.

Immer noch ohne richtig meine Augen aufzukriegen, streckte ich meinen Arm aus, tastete vor mir herum, erwischte das, was so ausnehmend gut roch und zog es an mich. Dann versenkte ich meine Nase dahinein.

Leder. Weiches Leder. Weiche Mokassins. Ich drückte mein Gesicht gegen sie, schnupperte und schnupperte und konnte nicht genug bekommen.

„Nicht zu fassen. Er ist noch nicht mal halb wach, aber was die Fürstin in der Hand hatte, kriegt er mit.“ Berkom zeigte Dies einen Eckzahn. Zum Glück hatte mein Freund sich bereits hingehockt, er fiel also nicht wirklich um, sondern setzte sich nur sehr unfeierlich auf seinen Hosenboden.

Ich kriegte jetzt doch mal meinen Hintern hoch und die Augen auf. Außer diesen wunderschönen Schuhen stand noch ein weiteres Paar vor mir und daneben lagen zwei Hosen und Hemden, auch alles aus Leder. Ich sah Dies an.

„Für dich. Ja. Der Hofschneidermeister wollte sich nicht lumpen lassen. Er wollte dir noch mal eine Paradeuniform verpassen, aber das habe ich ihm ausgeredet. Wir brauchen dringend etwas Haltbares für die Reise für dich.“

Ich guckte die Schuhe an, die ich immer noch im Arm hielt. „Ja, ja, schon recht. Die haben ihr besonders gut gefallen. Zufrieden?“ Ich vergrub noch mal meine Nase in ihnen. Ja. Ich war zufrieden. Und wie. Schließlich hatte ich ja noch den moosgrünen Anzug für offizielle Anlässe, und in dem fühlte ich mich doch irgendwie wohler, als in Samt und Seide.

Berkoms Schwanzspitze klopfte auf den Boden. Dies kam auf die Füße, breitete seine Arme aus und gab sich geschlagen. Ich stand auf, schüttelte mich kurz und stieß dann einen Drachenschrei aus, der zeigte, dass dies hier Berkoms Schloss war.

Dies betrachtete mich verblüfft. „In Hallerand machst du das doch auch nicht. Wieso hier? Schloss Remartine gehört dir doch nicht.“ „Nein. Aber wir residieren hier, und das soll niemand vergessen. In Hallerand tue ich das natürlich nicht. Damit vergrault man ja alle Rehe, das wäre wirklich schön blöd. Hier schlage ich lediglich ein paar Höflinge in die Flucht. Das könnte ein ganz netter Frühsport werden.“

In der gleichen Sekunde wusste ich, dass ich jemandem genau das falsche Stichwort geliefert hatte. Ich bückte mich, griff mir meine bildschönen nagelneuen Schuhe und drückte sie Dies in die Hände. „Nimm bitte meine neuen Klamotten auch mit. Bitte, Dies! Und dann verschwinde sofort. Sieh zu, dass du Land gewinnst!“

In der nächsten Sekunde rannte ich eilig davon. Jemand hatte nämlich eine ganz andere Vorstellung von Frühsport. Er fand die Idee allerdings klasse. Er stürzte aufbrüllend hinter mir her.

Dies duckte sich rechtzeitig, der Drachenschwanz fegte über ihn hinweg, dann tat er ausgesprochen eilig das, worum ich ihn gebeten hatte. Dies lehnte sich keuchend neben dem Fallgitter an die Mauer.

In der Arena ging es hoch her. Die beiden brüllten sich gegenseitig ein bisschen an. Zwischendrin wühlten sie den Sand der Arena auf. Der eine tat es, indem er mit seinen Krallen herumscharrte wie ein wütender Stier, der andere tat es, wenn er mal wieder ein Salto schlug und irgendwohin auf den Boden krachte.

Dies strich sich mit zitternder Hand über die Stirn. Wie oft hatte er zugesehen, wenn Brenn und Berkom miteinander spielten? Sie spielten doch miteinander?!? Langsam flaute das heftige Pochen seines Herzens ab.

Jetzt hatte der Drache seinem Gefährten mit einem wuchtigen Schlag seiner Pranke die Beine unter dem Leib weg geschlagen. Dies zuckte heftig zusammen. Das tat ja sogar ihm weh. Er brachte ihn doch um! Das war kein Spiel mehr! Um Himmels willen, warum wollte der Drache seinen Gefährten aus heiterem Himmel heraus massakrieren? Was war nur in ihn gefahren?

Der Drache riss sein Maul auf und biss zu. Dies stöhnte auf und ballte hilflos seine Fäuste. Er hatte überhaupt keine Chance, die sich anbahnende Katastrophe in der Arena zu verhindern. Berkoms Zähne packten ein Hosenbein, er verbiss sich darin, hob mich an ihm hoch, schlenkerte mich in der Luft herum und der Stoff riss. Ich verlor den Halt und krachte mal wieder auf den Sandboden.

Ja, ja, jeder verfasste lange Abhandlungen darüber, wie weich man doch auf Sandboden stürzte. Jeder, der schon mal in einer Reitbahn vom Pferd geflogen war, wusste es besser. Ich hatte nie behauptet, Sandboden würde einen Sturz weich dämpfen.

Anstatt mich über den Sand aufzuhalten, krabbelte ich schleunigst davon, kam aber nicht sonderlich weit. Eine Pranke erwischte mich, drehte mich mitleidslos auf den Rücken und schlug sich in den Stoff des anderen, noch intakten Hosenbeins. Dann spürte ich Krallen an meinem Bein entlang ratschen, als er den Stoff zerfetzte.

Ich kreischte ihn lauthals an. Er holte aus und verpasste mir den nächsten Schlag. Ich überschlug mich einige Meter und blieb kurzfristig leicht benommen liegen. Diesmal kam ich nicht mehr rechtzeitig auf die Füße. Der Drache war da, bevor ich mich erholt hatte.

Sein Schwanz fegte heran, dann drehte er ihn und drückte das Schwanzende auf meinen Körper. Ich wagte keinen Zucker mehr. Die rasiermesserscharfen Zacken seines Drachenschwanzes spürte ich jetzt an meinem Bauch und meiner Brust, die Schwanzspitze kringelte sich an meiner Gurgel. Das fühlte sich durchaus unangenehm an.

Dann drehte er den Schwanz noch weiter und zog mir seine Zacken über den Körper. Mit einem schneidenden Geräusch zertrennte er säuberlich mein Hemd, es klaffte jetzt von oben bis unten. Ich drehte mich blitzschnell auf die Seite, kam auf die Füße und rannte davon. Ich rannte aus Leibeskräften, gab alles, was in mir steckte und schaffte es, meinen Vorsprung ein paar Meter weit zu halten.

Leider war die Arena an dem Punkt zu Ende. Das störte mich in dem Moment überhaupt nicht. Ich sprang hoch und begann wild entschlossen die Mauer hinaufzulaufen. So sah es zumindest für Dies aus. In Wahrheit kletterte ich in affenartigem Tempo nach oben.

Ich war auch wirklich gut. Ich kam ungefähr vier oder fünf Meter hoch, dann pflückte Berkom mich aus der Wand. Seine Zähne schlugen sich in mein Hemd, ich hing eine halbe Sekunde in der Luft, dann zerriss der Stoff endgültig und ich fiel mal wieder einige Meter tief.

Berkom vergnügte sich kurzfristig damit, mein Hemd in der Gegend herumzuschwenken, seine Pranke draufzustellen und es dann in aller Gründlichkeit restlos zu zerfetzen. Meine Hose flatterte mir auch nur noch um die Beine, ich ließ mich davon nicht beirren und flüchtete erneut, solange ich eine Gelegenheit dazu hatte.

Als ich am Fallgitter vorbeirannte, hörte ich Dies nach mir rufen. Ich stoppte, machte eine rasante Wendung auf den Hacken und blieb an das Gitter geklammert schwer atmend vor ihm stehen. Ich schwitzte inzwischen ein bisschen, mein nackter Oberkörper glänzte.

„Brenn, komm raus, bevor er dich endgültig umbringt! Komm schon!“ „Schlechte Idee“, keuchte ich, „ganz schlechte Idee. Das würde ihm gerade überhaupt nicht in den Kram passen. Er ist mit dem Frühsport noch nicht fertig. Du siehst doch, er hat die Hosen noch nicht umgebracht.“

Dies blieb der Mund offen stehen. „Was willst du? Ich habe jetzt zwei sehr schöne neue Hosen und Hemden und das, was ich getragen habe, gefällt ihm sichtlich nicht. Also lass ihm doch seinen Spaß. Wenn er mich unbedingt ausziehen will, soll er das doch tun. Du willst doch nicht etwa sagen, dass du dem Zeug eine Träne nach weinst?“

Dies schüttelte schwach seinen Kopf. „Na also. Dann geh ich jetzt mal mit ihm weiterspielen. Kopf hoch, Dies, reg dich ab. Es ist alles ganz okay.“

„Brenn, dir passiert nichts?“ Ich grinste Dies immer noch keuchend an. Dann ließ ich die Gitterstäbe los, stellte mich vor ihm in Positur und drehte mich ein bisschen hin und her. „Siehst du was? Ich habe keine Schramme. Wir spielen wirklich nur. Mehr ist das nicht.“

„Scheiße. Es sieht nur nicht danach aus! Echt nicht.“ Ich fuhr herum, brüllte einem heranstürmenden Drachen ins aufgerissene Maul und spurtete davon. Der Drache kam beängstigend schnell und beängstigend nahe am Gitter vorbei und Dies zuckte heftig zurück. Er bekam trotzdem noch eine ordentliche Ladung Sand von den Pranken ab, die sich knapp vor ihm mit voller Wucht in den Boden fraßen.

Danach sprang ich wie ein wild gewordener Derwisch vor Berkom hin und her. Weglaufen hatte ja nicht funktioniert, also probierte ich die nächste Möglichkeit aus. Viele Versuche würde ich allerdings nicht mehr haben, das war mir ziemlich klar. Aber, wie heißt es doch immer so schön, die Hoffnung stirbt zuletzt.

Berkom versuchte mich zu packen. Er biss ein paar Mal ins Leere. Das fand er nicht erbaulich. Er fauchte und brüllte ziemlich ergrimmt. Ich ließ mich nicht beirren. Jetzt schlug er mit seinen Pranken und seinem Schwanz nach mir. Ich fintierte wie ein altgedienter Torero.

Daraufhin blieb Berkom stehen und rührte sich einen Moment lang nicht. Ich hielt an. Er betrachtete mich nachdenklich. Ich keuchte, schwitzte, hörte mein Herz in meinem ganzen Körper schlagen und beobachtete ihn argwöhnisch.

Der Drache hob seinen Kopf, drehte ihn zur Seite und kniff seine Augen zu. Ich sehe dich überhaupt nicht. Er sah so aus, als würde er sich alle Mühe geben, auch noch seine Nasenlöcher zusammenzudrücken. So, riechen wollte er mich auch nicht? Ich existierte für ihn also nicht mehr? Ich hatte es echt geschafft?

Langsam begann ich mich davonzuschleichen, höchst misstrauisch über diesen überraschenden Sieg. Reingefallen! Lauthals brüllend visierte Berkom mit seinem herabstoßenden Kopf einen kleinen, unschuldigen, davonschleichenden Drachengefährten an.

Ich warf mich in letzter Sekunde zur Seite. Berkom bremste gerade noch rechtzeitig, sonst hätte er seine Schnauze voll in den Sandboden gerammt. Danach begann er nach mir zu haschen. Ich flatterte ihm vor der Nase herum wie ein Schmetterling, aber jetzt langte er nicht mehr kraftvoll hin, sondern begann auf eine leichtfüßig elegante Art mit mir zu fechten.

Ich hüpfte, sprang, wich aus, drehte mich, federte in den Knien, schnellte zur Seite. Er folgte katzenhaft weich und geradezu anmutig meinen Bewegungen. Dann wurde er schneller, zog ganz behutsam das Tempo an und meine Aktionen wurden hektischer und schließlich immer verzweifelter.

Ich kam nicht von ihm weg, fand auch kein Schlupfloch, um auszubrechen, konnte diesen Tanz, den er mir aufzwang nicht mehr verändern. Der Drache bestimmte jetzt Tempo, Rhythmus und Choreographie. Er hatte gewonnen, mich mit meinen eigenen Waffen bildschön geschlagen.

Wir wussten es beide. Die Maus wehrte sich nur noch einfach pro forma gegen die Mausefalle, aber sie war absolut chancenlos.

Dies stellten sich fast die Haare auf, als er diesen eleganten und wie er durchaus erkennen konnte, tödlichen Tanz mit ansehen musste.

Ein Spiel? Ein mörderisches Spiel. Tödlich. Vor seinen Augen tauchte eine lang gezogene Wiese auf, eine spätsommerliche Sonne, die den Wald in ein warmes Leuchten tauchte, und auf dieser Wiese ein rotgoldener Drachenbulle und ein flinker, goldener Schatten an seiner Seite.

Diese beiden drehten und wendeten sich in komplizierten vielschichtigen Figuren umeinander, tanzten den unglaublichsten Tanz, den er je in seinem Leben gesehen hatte, zelebrierten ein gefährliches Kampfspiel mit schwebend leichter Grazie und verzauberten einen Spätsommernachmittag auf unnachahmliche Art und Weise.

In der Arena von Schloss Remartine sah er erneut einem solchen Kampfspiel zu, aber wie anders war das hier! Und dann begriff Dies.

Es war nicht anders. Im Kern war beides gleich. Nur waren die beiden, die er hier vor sich hatte, älter geworden. Erfahrener. Athletischer. Sie hatten Muskeln bekommen. Der jugendliche Schmelz war dahin.

Dies brachte die neuen Kleidungsstücke in der kleinen Kammer gegenüber unter. Er musste das Ende da drinnen nicht mit ansehen. Dafür hatte er so einiges, worüber er nachdenken musste.

Als erstes musste er aber jetzt eine Erklärung abgeben, über ein klein wenig Frühsport in der Arena. Nur Frühsport, kein Grund zur Besorgnis. Alles im Normalbereich.

Er würde als erstes die Drachenwachen davon überzeugen müssen. Wenn ihm das gelang, war das ein ermutigendes Zeichen dafür, dass die restliche Gesellschaft sich auch überzeugen lassen würde. Er würde das schon richtig rüberbringen. Er war schließlich der Drachenkommandant, da gehörten solche Ansprachen bei solchen Vorkommnissen zu seinem Job dazu.

Eigentlich hatte er noch nie echte Probleme mit einer Ansprache gehabt. In dieser Angelegenheit vor den Hof zu treten, würde womöglich nicht so simpel sein. Dies holte tief Luft und fuhr sich durch die Haare.

Er würde eine gute Rede halten. Müssen. Er konnte das. Bestimmt. Er würde jetzt erstmal bei seinen Drachenläufern und den Soldaten der Wache ausprobieren, wie er rüberkam. Danach konnte er seine Ansprache ja immer noch ein wenig modifizieren.

Der Drache glänzte geradezu unverschämt rotgolden in der Sonne, die die Arena jetzt überflutete. Er hatte mir mit größtem Behagen die Hose sozusagen vom Leib gefressen. Jetzt legte er mit sanftem Druck seine Hand über mich. Ein Schauer überlief mich. Was wollte er denn nun noch von mir? Ich hatte nichts getan, um eine Drachenbefragung heraufzubeschwören.

Und du glaubst, ich würde dazu eine Einladung von dir brauchen? Mich überlief noch ein Schauer. Natürlich nicht. Er würde mich packen wann, wo und wie es ihm passte.

Die Hand blieb mit diesem sanften Druck liegen und ich seufzte ein wenig unter ihr. Er hielt mich einfach fest? Na schön. Ich begann mich genauso sanft gegen seine Hand zu drücken, rieb mich behutsam an ihr, schlängelte mich an ihr entlang, seufzte erneut ein wenig.

Berkoms Augen verzogen sich zu Schlitzen. Was fällt dir ein? Ich habe dir gesagt, dass du das nie tun wirst! Du wirst nie mit mir spielen! Nein, natürlich nicht, das würde ich tatsächlich nie tun. Das hatte er mir mal äußerst deutlich klar gemacht. Aber das hier konnte ich sehr wohl. Das war etwas, was ich sogar sehr gut konnte.

Mit der Drachenmacht spielen. Das konnte manchmal ausgesprochen amüsant sein. Berkoms zu Schlitzen verengte Augen fraßen sich fast wie Laserstrahlen in meine. Er zog seine Hand weg. Dann kroch seine Schwanzspitze zu meinem Fuß, legte sich um mein Fesselgelenk und der Drache schleifte mich ein paar Meter weit. Ich hustete in der Sandwolke, die er damit aufwirbelte.

Anschließend begann er mich abzulecken, wobei er mich mit seinem Schwanz immer noch festhielt. Er musste sich dazu ein wenig verdrehen, aber das schien es ihm wert zu sein.

„Bitte hör auf, bitte“, gurgelte ich, während ich mit meinen Armen mein Gesicht zu schützen versuchte und er sich bemühte, mit seiner Zunge dazwischen zu fahren. Ich drehte mich auf die Seite, kugelte mich zusammen und Berkom begann meinen Rücken abzulecken. Er drückte mich auf den Sand, presste kurz sein Maul auf meinen Magen und wendete mich wieder auf den Bauch zurück. Ich kam mir wie ein Steak auf dem Grill vor. Der Drache leckte höchst zufrieden den Sand von meinem Rücken ab, der auf mir festgeklebt war.

Paniert schmeckst du noch besser.

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Über Kar Arian

Kar Arian

Junge Leser brauchen Geschichten, die begeistern und die Fantasie anregen, daher habe ich den Schwerpunkt meines Verlages auf spannende, actionreiche und zum Lesen motivierende Abenteuergeschichten gelegt.

Seit 2015 habe ich auch Krimis und Thriller im Programm. Diese Bücher sind das „mehr“ in meinem Verlag und passen sehr gut zur Ausrichtung, denn spannende Abenteuer begeistern auch Erwachsene.

Alle Titel meines Verlages sind in den Barsortimenten Libri und KNV gelistet und damit im Buchhandel bestellbar. Alle Bücher gibt es auch im Online-Handel mit kostenlosem Versand und als preiswerte eBook-Ausgaben.

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