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Die Gilde der Rose – Wolfsrebellion von Talira Tal

Die Gilde der Rose - Wolfsrebellion, ein Urban Fantasy Roman von Talira Tal

Meine ganze Welt hat sich verändert, und ich meine nicht nur die Jahreszahl, die von jetzt auf gleich von 1616 auf 2016 geklettert ist. Zum Glück habe ich den süßesten Freund der ganzen Welt. Ja, ich liebe ihn über alles, auch wenn er ein Werwolf ist. Aber dann wird mein Glück mit einem Schlag beendet, denn mein Freund soll wegen Hochverrats hingerichtet werden. Ich muss mich auf meine magischen Fähigkeiten und auf meine Freunde verlassen. Und mit einem Mal stellt sich mir die Frage, wer wirklich Freund oder sogar Feind ist? Werden wir auch diese Hürde meistern und dem Bösen die Suppe versalzen?

Produktinformation

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (10. Dezember 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1541048105
  • ISBN-13: 978-1541048102
  • erhältlich bei -> Amazon

Leseprobe aus “Die Gilde der Rose – Wolfsrebellion”

Alles war mir vertraut und doch war irgendetwas anders. Aber was hat dieses Gefühl, das etwas nicht stimmt, in mir hervorgerufen?
Meine Finger strichen über die Blätter des Basilikums. Ich bin zu Hause. Mama ist nur kurz im Dorf. Sie will Stoffe für uns erwerben. Warum bin ich so beunruhigt?
Ein ohrenbetäubendes Krachen, ließ mich zusammenzucken. Erschrocken riss ich das Basilikumblatt ab.

Es rumste ohrenbetäubend. Ich erschrak heftig, sodass ich das Basilikumblatt abriss.

Ein ohrenbetäubendes Rumsen riss mich aus meinen Gedanken. Ich erschrak heftig und riss dabei das Basilikumblatt ab.

Ein lautes Rumsen riss mich aus meinen Gedanken. Ich schrak so heftig zusammen, sodass ich dabei ein Basilikumblatt abriss.

Die Gilde der Rose - Wolfsrebellion von Talira Tal
Die Gilde der Rose – Wolfsrebellion von Talira Tal

Ein lautes Rumsen riss mich aus meinen Überlegungen. Ich schrak heftig zusammen.
Was ist das? Haben wir Krieg? Mir war davon nichts zu Ohren gekommen. Wenn ja, waren wir in aller größter Gefahr. Unsere Kate lag vor dem Dorftor am Waldrand, und hatte daher keinen Schutz.
Erneut krachte es schrecklich. Ich richtete mich auf, raffte meine Röcke und blickte in Richtung des Dorftores. »Freyja!«, durchschnitt eine Stimme die Stille, die ringsherum herrschte. Ich sah mich um. Ich bin alleine. Hier ist niemand. Dann sah ich das Geschöpf, das direkt auf mich zuflog. »Freyja, ihr müsst fliehen!« Den Drachen, der näher kam, kannte ich. Es war meine Großmutter Katharina, oder besser gesagt ihre Wiedergeburt. Ich wollte ihr antworten, als es ein weiteres Mal krachte.
Das Bild verschwamm vor meinen Augen. Ich wurde durch Raum und Zeit katapultiert. Erschrocken schlug ich die Augen auf. Im Zimmer verteilt standen mehrere schwarzgekleidete Männer in Soldatenuniformen. Und wenn das nicht alles schlimm genug wäre, nein. Sie hatten auch noch ihre Gewehre auf mich gerichtet.
»Wo ist Michael Graf, Hexe?«, knurrte mich der größte der breitschultrigen Soldaten an.
Ich besann mich. Ich hatte, das mit meiner Kate nur geträumt. In Wirklichkeit hatte ich neben Michel im Bett geschlafen, bis diese verfluchten Kerle mich geweckt hatten. Ich war mir sicher, dass das nichts Gutes zu bedeuten hatte. Die Burschen wollten ihm sicherlich nicht nur einen netten Besuch abstatten.
Mein Blick fiel auf Michels Seite des Bettes. Sie war leer aber das war eigentlich logisch, denn sonst hätten die Typen nicht nach ihm gefragt.
Ich setzte mich aufrecht hin, bedeckte meinen Körper, der nur in einem kurzen Nachthemd steckte, mit der Bettdecke und zuckte ahnungslos mit den Schultern.
Der Mann, der meinem Bett am Nächsten stand, schnellte vor. Er packte meinen Arm und riss mich aus meinem Bett. Ich verlor den Halt und landete schmerzvoll auf meinen Knien, direkt vor seinen Füßen. Himmel, bitte lass es nur ein böser Traum sein! Wer sind die Kerle, was wollen sie von Michel? Der Typ verdrehte meinen Arm und ich konnte ein qualvolles Stöhnen nicht unterdrücken.
»Freyja Rose, wir sind von der NWO. Wir wissen, was für ein Subjekt du bist und deshalb haben wir auch Kenntnis darüber, dass du Michael Graf unsichtbar gezaubert hast. Wo ist er?«, herrschte mich der breitschultrige Soldat an.
Die Gedanken in meinem Kopf fuhren Karussell. NWO? Was bedeutet das? Ich hatte den Begriff noch nie gehört und warum nannte mich dieser Fiesling, Subjekt?
Er gab seinem Untergebenen einen Wink, auf das dieser meinen Arm noch weiter verrenkte Ich schrie auf.
Der Anführer kam näher, trat mir vor den Oberschenkel, dass ich glaubte, mein Bein würde aufplatzen. Nicht heulen!, befahl ich mir und schluckte die Jammerlaute, die aus meinem Mund wollten, hinunter.
Mutig blickte ich den Typen an. »Was ist die NWO?« Ich bemerkte, dass mein Atem stoßweise kam und mich am vernünftigen Reden hinderte. Der Typ lachte grell, und es jagte mir eine Gänsehaut über den Rücken. Was sind das für Monster?
Für einen kurzen Moment kehrte die Erinnerung an den Kampf mit den Höllenhunden, den ich hier in Michels Bude gehabt hatte, zurück.
Für einen Bruchteil erinnerte ich mich an den Kampf mit den Höllenhunden, hier in Michels `Bude´. Es war gefährlich und schwierig gewesen und doch hatte ich gegen die beiden Höllenkreaturen eine Chance gehabt. Ich hatte einen sogar getötet. Nun standen mir vier breitschultrige Soldaten in voller Montur gegenüber. Selbst wenn ich wirklich einen erledigen würde, was ich arg bezweifelte, hätte ich gegen die anderen drei keine Chance.
»Du kennst die NWO nicht, du dumme Hexe?« Ich schüttelte den Kopf und versuchte meine Angst in Schach zu halten. »NWO bedeutet Neue Werwolf Ordnung! Gestern fanden die Wahlen statt, wer alle Werwölfe in Zukunft führen soll, und die NWO hat gewonnen. Michael Graf ist des Hochverrats angeklagt, weil er …« Er brach ab, wahrscheinlich damit ich Zeit hatte, seine Worte sacken zu lassen.
»Ich habe nichts von einer Wahl gewusst«, erklärte ich wahrheitsgemäß.
Der Anführer schnalzte mit der Zunge und schüttelte den Kopf. »Alle Werwölfe haben davon erfahren, auch Michael Graf. Die neuen Gesetze gelten ab sofort. Er weiß, was das für ihn bedeutet. Er wird zum Tode verurteilt. Verräter wie ihn kann die NWO nicht dulden. Er ist ein Rebell.«
Seine Worte ließen mich erschauern. Sie wollen Michel hinrichten. »Was hat er denn getan?«, fragte ich verzweifelt.
Mister Obercool schien von meiner Fragerei genervt zu sein. Er schüttelte stur den Kopf. »Du hast genug erfahren, Hexe. Es macht keinen Sinn mehr, ihn weiter zu verstecken.«
»Aber ich habe ihn doch gar nicht …« Ich kam nicht weiter, da hatte er sich zu mir gebückt, meinen Hals gepackt und mich hochgerissen. Ich spürte keinen festen Boden mehr unter den Füßen und bekam unter dem unsäglichen Druck keine Luft.
»Das Lügen wird dir noch vergehen. Am besten wirst du gleich mit ihm hingerichtet. Niemand belügt Soldaten der NWO.«
Ich konnte ihm nicht mehr antworten. Alles um mich herum verschwamm und mir wurde schwarz vor Augen.

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Über Talira Tal

Talira Tal
1971 erblickte Talira Tal in Dortmund das Licht der Welt. Heute lebt sie in Essen. Schon in ihrer Jugend schrieb sie Geschichten und Gedichte. Diese Leidenschaft wurde erneut nach der Geburt ihres Sohnes im Jahr 2005 geweckt. Neben dem Schreiben spielt sie leidenschaftlich gerne Theater. Seit 2013 ist sie Mitarbeiterin beim Bundesamt für magische Wesen. Bisher veröffentliche sie, in diversen Anthologien, mehrere Kurzgeschichten. 2014 erschien ihr erster Roman, ein mystischer Erotik-Thriller. Titel: Rad des Schicksals. Verlag (Angst&Schrecken). Zeitgleich veröffentlichte sie mit Frank Vollmann eine Kurzgeschichtensammlung urbaner Märchen. Titel: Stadtprinzessin. 2016 erfüllte sie sich einen Herzenswunsch. Als Selfpublisher veröffentlichte sie den ersten und zweiten Teil einer vierteiligen Fantasy-Serie. Die Gilde der Rose –Dämonenfessel- und -Wolfsrebellion- erschienen als E-books bei neobooks und als Taschenbücher bei Amazon. An Teil III -Hexenlehre- arbeitet sie zurzeit und wurde für ihre Recherchen von einer echten Wicca in die geheimen Zauberkünste eingeweiht. Im Frühjahr 2017 brachte sie bei Amazon ihren Psychothriller „Gefangene meiner Selbst“ heraus. Mit ihren Texten möchte Talira unterhalten und manchmal auch zum Nachdenken anregen.

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