Dschinnen dementieren salafistische Unterstellungen in der FAZ

BONN (BAfmW) – Nach dem in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschienen Bericht „Welt voller Dämonen und Teufel“ wurden Vertreter der sieben Königreiche der Dschinnen im Bundesamt für magische Wesen vorstellig. Die Botschafter übergaben eine gemeinsam formulierte Protestnote. Darin wird Stellung bezogen zu verschiedenen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung seitens der Salafisten formulierten Vorwürfe und Unterstellungen; unter anderen sollen Dschinnen für Krankheiten, Faulheit, sogenannte sexuelle Verirrungen und für das Böse schlechthin verantwortlich zu sein.

Im Namen von Königin Nedjma, der jüngst inthronisiserten Nachfolgerin von König Schamhurisch, stellte der Botschafter der Dschinnen klar, dass diese Vorwürfe Teil einer schon lange existierenden Schmutz- und Rufmordkampagne seien, mit dem Ziel, die Völker der Dschinnen auszurotten.

FAZ: Welt voller Dämonen und Teufel

„Ein Mitglied der königlichen Dschinn-Familie, Aisha Quandisha, soll in Marokko dafür verantwortlich sein, dass junge Männer in einem gewissen Alter nur noch an eins denken können“, klagte der Botschafter. „Die Jungs werden dann beräuchert, und zwar solange, bis sie gar nicht mehr denken können. Dabei ist Pubertät nun wirklich etwas, wofür wir Dschinnen nichts können!“

Welt voller Dämonen und Teufel

Welt voller Dämonen und Teufel

Immer wieder wird hauptsächlich von älteren Imamen und Predigern behauptet, in arabischen Badehäusern, sogenannten Hammams, käme es zu sexuellen Übergriffen, vor allem beim Duschen. Das führt soweit, dass auch in deutschen Schulen Heranwachsende mit Migrationshintergrund nur bekleidet duschen.

„Es ist uns unverständlich, wie diese alten Säcke“, wie der Botschafter ungewöhnlich deutlich formulierte, „es sich anmaßen können, sich in die Entwicklung Heranwachsender einmischen zu dürfen. Nach dem, was uns bekannt ist, würden wir eher dazu raten, Jugendliche von solchen religiös imprägnierten Personen fernzuhalten. Aber dieses Problem haben Sie ja auch in Deutschland.“

Allerdings räumten die Botschafter ein, dass an einem Teil der Vorwürfe durchaus etwas dran sei. So behaupten islamistische Kreise, dass Israel Dschinnen ausbilden würde, um gläubige Muslime zu verwirren und ihnen zu schaden.

„Wir schicken unsere Kinder mittlerweile nicht mehr auf arabische Schulen, denn es ist ihnen natürlich nicht zuzumuten, im Unterricht dauernd zu hören, was ihre Eltern angeblich Übles im Schilde führen. Das arabische Bildungssystem engt die geistige Entwicklung unserer Jugend so ein, dass es an Selbstverstümmelung grenzen würde, wenn junge Dschinnen sich dieser Art Bildung aussetzen müssten. Insofern stimmen diese Vorwürfe. Allerdings haben unsere Jugendlichen kein Interesse daran, sich danach in arabischen Ländern niederzulassen. Wozu auch? Was haben jugendliche Dschinnen dort für eine Zukunft? Etwa eine Karriere bei der saudischen Religionspolizei, Abteilung Zauberei? Ich bitte Sie!“

Wunderlampen arabischer Dschinnen fallen unter nationales Baurecht

Wunderlampen arabischer Dschinnen fallen nicht unter das EU-Glühlampenverbot

Wunderlampen arabischer Dschinnen fallen nicht unter das EU-Glühlampenverbot

Das Bundesamt für magische Wesen möchte an dieser Stelle ebenfalls darauf hinweisen, dass die Beziehungen zu den eingewanderten Dschinnen sich durchweg positiv mit manchmal problemlos hinzunehmenden kulturellen Besonderheiten gestalten. So konnte bei der EU erreicht werden, dass Wunderlampen arabischer Dschinnen nicht unter das EU-Glühbirnenverbot, sondern unter nationales Baurecht fallen. Ebenso sind fliegende Teppiche von der Maut befreit, was sogar in der preußisch besetzten Sonderverwaltungszone Bayern durchgesetzt werden konnte.

Schon vor längerer Zeit führte Rolf Seelmann-Eggebert im Auftrag des Bundesamtes für magische Wesen Gespräche mit einem der Dschinnkönige, um die Aufnahme bilateraler Beziehungen vorzubereiten. An deren Ende, so bekräftigten die Botschafter einhellig, sollten Beitrittsverhandlungen der Königreiche zur Europäischen Union stehen.

„Die sieben Dschinn-Königreiche haben eine ganze Menge zu bieten. Darunter neue touristische Ziele, und ich kann Ihnen verraten, dass TUI und studiosus-Reisen bereits angefragt haben, ebenso technischer Austausch, was den Personennahverkehr und die Teppich-Industrie bereichern würde. Nicht zuletzt auch finanzielle Anreize, denn bei uns hat sich viel Geld angesammelt, das wir gern investieren würden“, so der Botschafter der Dschinnen.

„Für das absolut Böse wie das Verbrennen von lebendigen Gefangenen sind wir nicht zuständig“, verdeutlichte der Dschinn. „Dafür braucht es keine Dschinnen, das können diese Wirrköpfe auch ohne uns.“

Dschinnen drohen mit Vergeltungsmaßnahmen

Des weiteren boten die Botschafter der Dschinnen an, der internationalen Koalition zur Bekämpfung des IS beizutreten und an der  Bekämpfung des sog. „Islamischen Staates“ mitzuwirken, denn: „Wir sind diese unsäglichen Demütigungen, Gewaltorgien und Rufmordkampagnen leid. Seit Jahrhunderten wird in Mekka ein dort gefangen gehaltener Dschinn mit Namen Iblis im Rahmen irgendwelcher verrückter Zeremonien mit Steinen beworfen. Er ist hart im Nehmen, aber irgendwann ist Schluß mit lustig. Es könnte passieren, dass Iblis die Steine nimmt und zurück wirft. Und dann bleibt kein Auge trocken!“

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