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Ein Schreiben von Edmund F. Dräcker an Umweltminister Johannes Remmel

Dräcker schreibt NRW-Umweltminister Remmel

Bonn, 30.11.2014

Sehr geehrter Herr Minister,

das BAfmW unterstützt vorbehaltlos die Bemühungen Ihres Hauses, die Haltung gefährlicher und exotischer Großtiere zu regeln. Es ist dies auch uns ein dringendes Anliegen, sind Drachen potentiell doch nicht ganz ungefährlich. Allerdings ist es ein Gerücht, dass Drachen eine einseitige Ernährung durch Jungfrauen bevorzugen oder durch diese anzulocken sind.

In einem Schreiben an NRW-Umweltminister Remmel schlägt BAfmW-Präsident Dräcker eine Regelung zur Haltung von Drachen und die Keulung von Engeln vor.
In einem Schreiben an NRW-Umweltminister Remmel schlägt BAfmW-Präsident Dräcker eine Regelung zur Haltung von Drachen und die Keulung von Engeln vor.

Abgesehen von den pädagogisch wertvollen Lesedrachen, die für Kinder und Jugendliche nahezu lebenswichtig sind, hat das BAfmW jedoch die Haltung feuerspeiender Klein- und Großdrachen im Villenviertel von Bad Godesberg als im Einklang mit der Bonner Bauordnung stehend befunden. Es liegen aus Bad Godesberg wie auch aus anderen Bundesländern keine negativen Erfahrungsberichte zur Drachenhaltung vor, weshalb das BAfmW im Interesse der Wiederansiedlung nichtinvasiver magischer Spezies, insbesondere in trockenen bürokratischen Habitaten, vorschlagen möchte, für die Haltung von Drachen generell eine Ausnahmeregelung zu schaffen.

Sorgen bereitet uns jedoch die Problematik der Vogelgrippe. Da will es uns scheinen, als sei Ihrem Hause ein Versäumnis unterlaufen, weshalb wir uns respektvoll erlauben, darauf hinzuweisen. Engel sind bekanntlich Flügelträger, gemeinhin also als Geflügel zu bezeichnen und damit potentiell Überträger von H5N8. Auch wenn unklar ist, ob Engel eher dem Nutz- oder Wildgeflügel zuzuordnen sind, so ist dies doch von sekundärer Relevanz.

Wir haben deshalb beschlossen, dass mit H5N8 infizierte Bestände von Engeln notfalls gekeult werden dürfen, und würden empfehlen, diesen Beschluss den örtlichen Veterinärbehörden zu übermitteln.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Edmund F. Dräcker

(Nach Diktat verreist)
Kaiserlich-Deutscher Vizekonsul a.D.
Ewiger Präsident des Bundesamtes für magische Wesen

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Über Edmund F. Draecker

Edmund F. Dräcker ist Präsident des Bundesamtes für magische Wesen. Geboren am 1.4.1888 in Sulyeken bei Gumbinnen als Sohn der Komtesse Frohlinde zu Stoltze-Ohnezaster und des Pastors Gotthilf Dräcker, durchlief er eine bemerkenswerte Schullaufbahn und Ausbildung, die ihn schließlich in das Auswärtige Amt führte. Nach einer ruhmvollen Karriere, welche er als Ministerialdirent beendete, ereilte ihn der Ruf des Vaterlandes erneut. Einen preußischen Beamten, in seinem Drange dem Vaterlande zu dienen, halten weder Ruhestand noch Tod auf, und so ist Edmund F. Dräcker der "Immerwährende und Ewig Gepriesene Präsident des Bundesamtes für magische Wesen" mit Sitz in Bonn.

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