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Flüchtlingskrise erreicht neue Dimension: Schlepper setzen auf fliegende Teppiche

Jetzt auch mit fliegenden Teppichen!

BONN (BafmW) Wie das Bundesverkehrsministerium gestern in einem Schreiben mitteilte, hat das Schlepper-Problem in der aktuellen Flüchtlingskrise eine besorgniserregende Wendung genommen. So seien in der Nacht von Freitag auf Samstag wiederholt unbekannte Flugobjekte gesichtet worden, welche die italienische Grenze vom Mittelmeer in südöstlicher Richtung überflogen. Anhand eingehender Untersuchungen des BafmW konnten diese nun zweifelsfrei als fliegende Teppiche identifiziert werden.

Flüchtlinge nutzen jedes Mittel, darunter auch fliegende Teppiche Quelle: elspe-festival-fanpage.de
Flüchtlinge nutzen jedes Mittel

Quelle: elspe-festival-fanpage.de

Dieser Umstand wirft nun Fragen auf: So scheint es nach zunehmender Überwachung der gängigen Mittelmeerrouten und Festnahmen der verantwortlichen Schlepper, ein allgemeines Umdenken zu geben. Anstatt die gefährliche Überfahrt in überfüllten Booten zu wagen, setze man nun auf den Luftweg, wobei dieser nicht minder große Gefahren in sich berge. “Bei Überfüllung ist der Überflug für die Passagiere zumindest ebenso gefährlich, wie die Überfahrt zu Schiff”, sagte nun ein Vertreter des Bundesverkehrsministeriums in einer Stellungnahme.

Luftraumschutzprojekt “Iron Brush” soll auch Fliegende Teppiche erfassen

Zurzeit seien deshalb Gespräche im Gange, wonach das Schweizer Luftraumschutzprojekt “Iron Brush” nun in ähnlicher Form auch an der italienischen Grenze zum Einsatz kommen soll, wie die hiesige Grenzschutzbehörde am Montag auf ihrer Website mitteilte.

Abgesehen von den offenbaren Maßnahmen wirft die Entwicklung dennoch Fragen auf. So müsse zum einen geklärt werden, woher die Schlepper ihre Transportmittel bezögen, da Fliegende Teppiche bislang unter der Kategorie “Rares” gehandelt und dementsprechend verkehrs- wie handelspolitisch stark vernachlässigt worden waren. Und auch innenpolitisch schlägt die Neuigkeit ihre Wellen: so sei ein erneuter Antrag der -> CSU auf Einführung einer Maut für Ausländer nicht auszuschließen, wie interne Quellen verlauten ließen. Auch über ein gänzliches Überflugverbot werde derzeit nachgedacht.

Trotz vielseitiger Maßnahmen wird in den Sozialen Netzwerken, allen voran Facebook und Twitter, immer mehr Kritik laut, wonach der eigentliche Kern des Problems nicht allein aufseiten der Schlepperbanden zu finden sei. Stattdessen solle man sich vielmehr auf die Ursachen der -> Flüchtlingsbewegung konzentrieren und vor allem militärisch involvierte Staaten wie die USA zur Verantwortung ziehen. Wie genau sich die Sachlage entwickeln und inwiefern vermehrt fliegende Teppiche bei der Grenzüberquerung zum Einsatz kommen, werde sich jedoch erst in den kommenden Tagen herausstellen.

 

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Über Carlotta Cornelius

Carlotta Cornelius
In Köln geboren, ansässig in Bonn, sammelte Carlotta Cornelius bereits früh Erfahrungen im journalistischen Bereich. So startete sie 2012 nicht nur ihren eigenen Blog "The Multiple Choice", sondern war zudem als Gründungsmitglied der Redaktionen des Kölner K50-Magazins und des Fashionary Mag tätig. Zurzeit studiert sie Philosophie, sowie Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft und Skandinavistik an der Universität Bonn. In ihrer Freizeit engagiert sich Carlotta vorrangig im Tierschutz, wobei sie keinen Unterschied zwischen Wesen fantastischer und weniger fantastischer Natur macht. Zudem verweigert Carlotta Cornelius strikt den Verzehr von Drachenfleisch, Basiliskeneiern & Co., weswegen ihr vor allem die Vampirfraktion vorrangig mit Misstrauen begegnet. Ihre kreative Ader lebt sie „im Geheimen“ vor allem im Verfassen von Fantasy-Literatur aus.

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Ein Kommentar

  1. Bedenklich sind vor allem die fehlenden Rechtsvorschriften und Regelungen der EU zu fliegenden Teppichen. als Personenbeförderungsmittel. Auch ist ungeklärt, ob die Luftfrachtführer fliegender Teppiche einer Genehmigung nach dem Personenbeförderungsgesetz bedürfen, bzw. in welchen Zeitabständen die Piloten fliegender Teppiche die JAR FCL3 Prüfungen (Medical) zu absolvieren haben.

    Sind fliegende Teppiche wegen der fehlenden Transportpreisangaben nach der Preisangabenverordnung überhaupt zulässig?

    Fraglich ist wegen der fehlenden deutschen Staatsangehörigkeit der Schleuser auch die Zuständigkeit von Verdi oder Cockpit für die Tarifverhandlungen, einerseits zur Senkung der Transportkosten der Flüchtlinge auf ein sozial verträgliches Maß, andererseits zum Ausgleich für das zunehmende Transportrisiko bis zur Strafhaft der Schleuser.

    Ungeklärt ist ebenfalls die Besteuerung der Schleuserumsätze von angeblich 12 Mrd. € jährlich, die direkt zur Reinvestition und damit zum Aufbau der Industriestruktur in den Abflugländern zu verwenden wären.

    Das bleibt jedoch fraglich, da sich damit das Geschäftsmodell der Schleuser selbst abschaffen würde.

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