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In der Kasbah, Leseprobe aus Jagd der Vampire (März 2015)

Jagd der Vampire, ein Gay Fantasy Roman von Hagen Ulrich

Im März 2015 erscheint zur Leipziger Buchmesse der dritte Band der Geschichten aus Bonn rund um die Vampirfamilien der Bucharis, Radulescus und einen zickigen kleinen Magier aus Plauen. Eine Leseprobe des zweiten Kapitels.

Bis zur Leipziger Buchmesse gibt es noch die eine oder andere Leseprobe des im Himmelstürmer Verlag erscheinenden Romans.


In der Kasbah, aus: Jagd der Vampire von Hagen Ulrich

Hatte Sebastian zunächst gedacht, der Trip in die Kasbah der Bucharis sei ein reiner Studienaufenthalt in der Bibliothek, so sah er sich nach ein paar Tagen eines Besseren belehrt. Malte und er erkundeten mit den jungen Bucharis die Umgebung und die Dörfer rund um die alte Burg.

Cosmin nahm an diesen Ausflügen selten teil. Lalla Sara hatte mit ihm anderes zu besprechen, außerdem hatte er seinen eigenen Geschäften nachzugehen. Lediglich den Abend und die Nacht hatten die beiden für sich, wovon ein guter Teil auf das Abendessen entfiel.

In der Kasbah der Bucharis herrschte ein großer Trubel, zahlreiche junge Wissenschaftler aus dem von Jan betreuten Austauschprojekt zwischen der Universität Bonn und der Stiftung nutzten die Gästequartiere. Sie bevölkerten das Anwesen und arbeiteten in den gewaltigen Archiven der Stiftung.

Eines späten Abends saßen die Bucharis mit Malte, Sebastian und Cosmin zusammen im Innenhof der Kasbah und besprachen die Planung für die kommenden Tage, als Sebastian unverhofft Lalla Saras Stimme in seinem Kopf vernahm.

Ich möchte mit dir allein sprechen. Bitte begleite mich.

Das uralte Clanoberhaupt erhob sich, wünschte allen eine gute Nacht und verließ den Diwan. Sebastian fühlte die neugierigen Blicke der anderen, als er wortlos aufstand und der alten Dame folgte. Vor dem Diwan warte sie auf ihn und zusammen durchschritten sie die Gänge der alten Kasbah.

„Wie gefällt es dir bei uns?“, fragte ihn die Lalla.

„Naja, alles ein bisschen ungewohnt und neu, aber ich finde es schön hier. Es wird über alles geredet, jeden Tag gibt es etwas Neues. Es ist … wie soll ich sagen? … aufregend, aber toll. So viele neue Eindrücke. Und es ist wirklich schön bei Ihnen. Mir gefällt Ihre Burg und die Landschaft, das Gebirge“, schwärmte Sebastian und Lalla Sara schmunzelte.

„Keine Angst vor den wilden Bestien?“, fragte die alte Dame. „Und vor dem bösen marokkanischen Vulkangott, dem du geopfert werden sollst?“

„Woher wissen Sie …?“, fragte Sebastian etwas verlegen. „Nee, ich hab mich an Hischam, diese übergroße Plüschmieze von Elias, gewöhnt, er ist ja wirklich total lieb und verschmust.“

„Nun, dein Freund Malte hat mir erzählt, dass du ein wenig überreagiert hast, als ihr eure Sachen für den Abflug gepackt habt.“

Eine Kasbah in Marokko, wie sie mir als Vorbild für die Kasbah der Buchari Vampire diente
Eine Kasbah in Marokko, wie sie mir als Vorbild für die Kasbah der Buchari Vampire diente

Natürlich, der Schlumpf, die olle Tratschtante, dachte Sebastian. Na warte, dir werd ich bei Gelegenheit den Marsch blasen …

„Wie dem auch sei, komm herein, dies sind meine eigenen Räume.“

Zusammen betraten sie einen geschmackvoll eingerichteten Raum, in dem die Farben Blau und Gold dominierten. Kunstvoll verzierte Ornamente schmückten die Decke.

Lalla Sara nahm Platz hinter einem zierlichen Schreibtisch aus Thujaholz und bedeutete Sebastian mit einer Handbewegung, sich gleichfalls zu setzen.

„Morgen werde ich dir, Malte und Cosmin das alte Archiv der Stiftung zugänglich machen. Vorher möchte ich mit dir noch etwas besprechen, damit du weißt, was auf dich zukommt.“

Sebastian rutschte unter dem durchdringenden Blick der Lalla hin und her. Ihm war die mehr als siebenhundertfünfzig Jahre alte Vampirin nicht so ganz geheuer. Schon einmal war er mit ihr aneinandergeraten, als sie in der Villa Meyer-Frankenforst Cosmin verhört hatte und dabei nicht zimperlich vorgegangen war. Er hatte sich schützend vor seinen Freund gestellt und mit allem, was ihm zur Verfügung stand, Lalla Sara die Stirn geboten.

Was bei Ioan Radulescu, Cosmins Cousin, geholfen hatte, das hatte die Buchari-Vampirin nicht sonderlich beeindruckt.

Sie gab sich meist nur als etwas strenge, wenn auch liebevolle Großmutter. Er lehnte sich etwas misstrauisch zurück.

„Dafür sind Malte und ich gekommen, damit wir ein paar zusätzliche Ideen für unsere Computerspiele bekommen. Sagten Sie nicht, dass in den Archiven viele Quellen und Dokumente zu finden sind, die wir verwerten könnten?“

„So ist es, ihr werdet viele Anregungen finden. Aber nicht nur das.“ Sie hielt kurz inne. „Du weißt, welchen Ursprung die Buchari-Vampire haben?“

„Ja, Elias hat mir die Familiengeschichte erzählt. Es war ein Dschinn, ein Geist, der in Ihren verletzten Vorfahren fuhr, mit ihm verschmolz und einen Vampir aus ihm machte. Und seitdem sind alle Bucharis Vampire, die sich teilweise von Blut ernähren müssen, aber tageslichttauglich sind. Und Sie haben ein paar magische Fähigkeiten.“

„Genau, die Fähigkeiten des Dschinns haben sich vererbt. Ich kann mich in einen Sturm verwandeln, Gedanken lesen, auch wenn es mir bei dir schwerfällt, und habe die sonstigen Fähigkeiten, die Vampire und Dschinnen so haben. Ähnlich wie dein Freund Cosmin.“

„Ja, das weiß ich alles“, warf er ein. „Das hat er mir erzählt und auch gezeigt.“

„Unterbrich mich nicht“, wies sie ihn zurecht. „Warum seid ihr jungen Leute immer so ungeduldig?“

Sebastian brummte etwas, wagte aber nicht, laut zu widersprechen.

„Wie dem auch sei, es ist so, dass es hier in der Kasbah noch mehr Bewohner gibt, die du möglicherweise kennenlernen wirst. Es gibt ein paar Gänge, die wir nur sehr selten betreten. Sie reichen tief in den alten Vulkan hinein. Die jüngeren Bucharis, die du kennst, haben diese Bereiche noch nie gesehen. Sie wissen gar nichts davon.“

„Und warum erzählen Sie ausgerechnet mir davon?“, fragte Sebastian. „Eigentlich geht mich das doch gar nichts an.“

„Es hat etwas mit deinen magischen Fähigkeiten zu tun, Sebastian.“

„Bitte was?“ Sebastian fragte sich gerade, ob er sie richtig verstanden hatte. Tickt die Alte noch ganz sauber? „Was denn für magische Fähigkeiten?“

„Du hast ganz richtig gehört, Sebastian. Du hast magische Fähigkeiten, nicht nur eine gewaltige Fantasie, die ihresgleichen sucht. Es war schon immer so: Worte und Ideen schaffen Welten und du hast diese Worte und Ideen. Cosmin und ich haben darüber gesprochen und auch aus diesem Grund entschieden, dass Malte und du Zugang zu allen Bereichen bekommen sollen. Ich vertraue Cosmin und auch Malte, deinem etwas leichtfertigen Freund“, erklärte Lalla Sara.

Sebastian schwirrte der Kopf. Magie, er? Da musste er erst einmal in Ruhe drüber nachdenken. Stattdessen fragte er: „Und wer wohnt noch hier?“

Der Djemaa el Fna in Marrakesch
Der Djemaa el Fna in Marrakesch

„Die Kasbah der Bucharis ist auch ein Eingang in das Reich der Dschinnen, Ifrit und Marid sowie eines ihrer Oberhäupter. Sie zeigen sich, bis auf ein paar Ausnahmen, nur sehr selten in ihrer echten Gestalt. Sie leben unter uns, als Mitarbeiter der Stiftung. Manche von ihnen helfen uns bei der Suche nach jungen Talenten, die wir fördern können. Andere bewachen das Anwesen und beschützen uns vor der Außenwelt, die nicht immer freundlich ist. Die derzeitige Regierung ist uns wohlgesonnen, aber das war nicht immer so.“

„Aber was hat das mit mir zu tun? Wenn ich ehrlich sein soll, ist mir das nicht so ganz geheuer.“ Sebastian zog die Schultern hoch. „Ich habe ja grundsätzlich nichts dagegen, ganz im Gegenteil, ich liebe diese alten Mythen, weil sie so tolle Ideen liefern für unsere Computerspiele. Aber ich und magische Fähigkeiten?“

„Sebastian, du lebst mit einem Vampir zusammen, einem magischen Wesen. Du bist so erfolgreich als Spieleprogrammierer, weil du insgeheim offen bist für die Magie, die es noch gibt in der Welt.“ Lalla Saras Stimme klang sanft, fast zärtlich. „Du weißt instinktiv, was Dämonen, Feen, Vampire und all die anderen magischen Geschöpfe sind, denen du in deinen Spielen ein Leben gibst. Du wirst noch erfolgreicher sein, wenn du den richtigen Umgang mit der Magie lernst. Du hast Magie in dir aufgenommen.“

„Ich habe überhaupt nichts aufgenommen. Wann und wo sollte das passiert sein? Ich müsste das ja schließlich wissen, oder? Ich verstehe nur Bahnhof.“

„Magie ist um uns herum, denn sie ist natürlich und immer ein Teil der Welt gewesen, in der wir leben. Als du meintest, Cosmin vor mir schützen zu müssen und bereit warst, mich anzugreifen, hast du Magie eingesetzt und ich habe mich verteidigt. Du erinnerst dich?“

„Das war Magie?“ Sebastian dachte daran, wie er und Cosmin sich dort, in der Villa, plötzlich der Vampire des Buchari-Clans hatten erwehren müssen.

„Dein Freund Cosmin Radulescu kann ebenfalls ein wenig mit Magie umgehen, und wir wissen beide, was sein Erbe ist. Er trägt eine große Verantwortung auf seinen Schultern. Aber er weiß auch um seine Grenzen. Jedoch ist das nicht das Thema. Ich möchte dir etwas zeigen.“

Lalla Sara stand auf und ging zu einem Schrank in der Ecke ihres Büros. Als sie ein paar Worte murmelte, fuhr der Schrank mit einem knarzenden Geräusch beiseite. Dahinter offenbarte sich ein Hohlraum und die Lalla ging hinein.

Sebastian reckte den Hals, wagte aber nicht aufzustehen, weil sie ihn nicht dazu aufgefordert hatte.

Toll, diese olle Burg hat also auch Geheimräume. Das ist ja megacool. Wer weiß, was sie da alles hortet.

Lalla Sara kehrte zurück, in der Hand ein hölzernes Schmuckkästchen. Es war reich verziert mit emaillierten Einlegearbeiten und silbernen Beschlägen. Sie stellte es vorsichtig vor Sebastian auf den Tisch.

„Hübsch“, entfuhr es Sebastian. „Was ist das für ein Holz? Es sieht sehr alt aus.“

„Das ist Zedernholz aus dem Libanon, eine schöne Handarbeit“, erklärte Lalla Sara und schob ihm das Kästchen zu. „Öffne es.“

„Soll ich wirklich? Was ist da drin?“, fragte Sebastian, als er es in die Hand nahm.

„Öffne es!“, wiederholte sie mit Nachdruck und er folgte ihrer Aufforderung.

„Hm, ich sehe da einen ollen Ring auf einem Samtkissen. Der sieht so ein bisschen aus wie einer von Cosmins Ringen. Der trägt auch gern solche Klunker.“

„Schau ihn dir genauer an. Nimm ihn in die Hand.“

„Er ist ziemlich schwer. Das sieht man ihm gar nicht an“, stellte Sebastian fest und drehte den Ring hin und her, um ihn von allen Seiten genau zu betrachten. „Und in den Stein ist etwas eingeritzt. Sieht aus wie ein Muster, so eine Art Stern.“

„Das ist das Siegel des Sulaiman. Zwei miteinander verschränkte Dreiecke bilden einen sechszackigen Stern. Und dieser Stern … „

„Ja, jetzt erkenne ich den Stern, obwohl es etwas abgenutzt ist“, unterbrach Sebastian eifrig, „das Symbol verwenden wir auch für die Magier in verschiedenen Games. Ein Magier kann damit Geister beschwören und so‘n Kram. Oder Blitze schleudern. Und den vier Elementen befehlen. Auf der RingCon kann man die Dinger für ein paar Euro kaufen.“

„Es ziemt sich nicht, jemandem dauernd ins Wort zu fallen“, sagte Lalla Sara streng und er zog schuldbewusst den Kopf ein.

„Ja, stimmt, tut mir leid. Soll nicht wieder vorkommen.“

„Was ist denn die RingCon?“, wollte Lalla Sara wissen. „Das Wort habe ich noch nie gehört.“

„Das ist eine Messe für Fantasyfans. Da trifft man Fernseh- und Kinostars aus den Herr-der-Ringe-Filmen und Vampir- und Werwolffilmen. Händler bieten dort ihre Arbeiten an. Auch so billigen Schmuck wie den hier.“

Lalla Sara schloss die Augen und atmete tief ein.

„Kennen Sie ‚Super Natural‘? Das ist eine Serie, in der zwei Brüder Dämonen jagen. Oder ‚Vampire Diaries‘, da geht es auch um zwei Brüder, übrigens Vampire, aber die haben sich in ein und dasselbe Mädchen verliebt“, plapperte Sebastian und verstummte, als er den Blick aus Lalla Saras dunklen Augen auf sich spürte.

Oha, ich glaube, Queen Mum is not amused.

Sebastian knabberte nervös auf seiner Lippe.

„Nun gut. Ein Magier wie Sulaiman − und er war einer der größten Magier, die es jemals gab − kann damit viel bewirken. Dieser Ring war zuletzt im Besitz von El Glaoui, des mächtigen Paschas von Marrakesch und Fürsten der Glaoua. Thami El Glaoui hatte so viel Macht, dass er den Sultan von Marokko stürzen konnte und er war nicht einmal ein ausgebildeter Magier.“

Sebastian beäugte den Ring in seiner Handfläche, als ob er jeden Moment explodieren könnte, und verzog das Gesicht. Dann wollte er den Ring wieder in das Kästchen zurücklegen, doch Lalla Sara machte eine beiläufige Handbewegung und das Kästchen klappte mit einem Klicken zu.

„Warum erzählen Sie mir das alles?“, fragte er. „Was hat das mit unserer Spielefirma zu tun?“

„Ich möchte, dass du diesen magischen Ring an dich nimmst, Sebastian. Du sollst ihn tragen“, gebot sie und ergriff Sebastians Hand. Er starrte sie an.

„ICH? Der Ring ist potthässlich, völlig verschrammt und überhaupt mach ich mir nix aus Schmuck. Beim Turnen bleibe ich damit bestimmt laufend irgendwo hängen. Oder ich verletze Malte. Ich will das magische Dingsbums nicht!“

„Cosmin übertreibt wirklich nicht“, murmelte sie mit einem Seufzer. „So ein störrischer Esel!“

„Was sagten Sie?“

„Ich hab gesagt, dass du ein dickköpfiger, störrischer Esel bist und eine echte Heimsuchung, die in nichts den Plagen des Alten Testamentes nachsteht.“

„Pht! Lassen Sie mich mit diesen alten Geschichten in Ruhe. Die sind nun wirklich gruslig. Da lässt ein Gott kleine Babys sterben … oder führt Krieg mit Biowaffen gegen die Bevölkerung und ihre legitime Regierung. Ich meine, der Pharao war bestimmt kein Heiliger. Aber Frösche regnen lassen, Heuschrecken schicken und das Nilwasser blutrot färben? Das ist doch pervers!“

„Es ist nicht zu fassen. Da übergibt man dir einen Ring, damit du beginnst, den Umgang mit der Magie zu lernen. Und du nennst das Siegel des Sulaiman potthässlich. Man muss es gehört haben!“

Sie schüttelte den Kopf und ihre Ohrringe klimperten.

„Ich krieg von solch billigem Schmuck bestimmt Grünspan an die Finger. Malte hat mir mal eine gefälschte Rolex geschenkt. Kaum hatte ich die ein paar Tage getragen, wurde mein Handgelenk grün. Oder, wenn es schlechtes Silber ist, dann verfärbt sich die Haut schwarz. Und überhaupt … Magie! Ich glaube an so was nicht. Mein Vater hat mich schon die ganze Zeit genervt mit den Wundern und Kirche. Ich bin froh, den ganzen Quatsch los zu sein, und jetzt kommen Sie und erzählen mir etwas von Magie!“

„Sebastian, das ist kein billiger Schmuck, sondern ein mächtiges, mehr als dreitausend Jahre altes magisches Artefakt. Keine Kopie, sondern einer der echten Ringe des Sulaiman. Er hatte mehrere und zwei davon sind im Besitz der Bucharis“, sagte sie mit dem letzten Rest an Geduld, den sie aufbringen konnte, und streckte ihm ihren Stock entgegen. „In diesen Stab ist der andere Ring eingelassen. Ich habe ihn 1905 vom Gouverneur von Mazenderan bekommen.“

„Fein, dann behalten Sie den Ring doch auch. Da gibt es doch auch bestimmt das passende Collier dazu? Oder Ohrringe? Ich trage keinen Schmuck, jedenfalls nicht so was.“

Lalla Sara rollte mit den Augen und schien lautlos bis zehn zu zählen, bevor sie fortfuhr.

„Das ist kein Schmuck, sondern ein Werkzeug und verdammt noch mal, bei allen guten Geistern, du wirst ihn tragen!“

„Und warum sollte ich das tun?“

„Weil ich will, dass du etwas lernst und ich außerdem auch ein paar Anteile an eurer Firma halte.“

„Es war nie die Rede davon, dass Sie darüber bestimmen, was ich anziehe. Wir haben vereinbart, dass Malte und ich weiterstudieren und unsere kleine Firma weiterführen. Dafür haben Sie uns etwas Geld zur Verfügung gestellt. Aber wie wir arbeiten, das wollten Sie uns überlassen. Und zur Arbeit und Ausstattung eines Spieleprogrammierers gehört es bestimmt nicht, irgendwelche billigen Ringe zu tragen.“

„Das ist keine Imitation, sondern ein echter Ring, den du da in Händen hältst. Das habe ich schon die ganze Zeit gesagt.“

„Oh“, machte Sebastian. „Das Ding ist wirklich echt? Aber dann gehört es doch ins Museum.“

Sara, der Junge ist eine echte Herausforderung. Cosmin tut mir wirklich leid, dachte sie halb amüsiert, halb erzürnt. Der hält den Ring des Sulaiman für Modeschmuck!

„Das Ding gehört in die Hand eines Magiers, und da du einer bist, wirst du ihn tragen. Du musst ihn nicht an der Hand tragen, sondern kannst ihn auch an einer Kette um den Hals legen. Und es ist ein edles Material, das durch Magie geschützt wird. Es färbt nicht ab.“

Sebastian musterte den Ring immer noch, während Lalla Sara aus ihrem Schreibtisch eine Halskette hervorzog.

„Befestige den Ring an der Kette und trage die Kette um den Hals, wenn du ihn nicht an die Hand stecken willst“, sagte sie und hob den Finger, als er schon Luft holte. „Still jetzt! Zufällig weiß ich, dass du am Hals ganz gern etwas trägst.“

Verdammter Mist, das ist ja sowas von peinlich, hier bleibt ja gar nichts geheim! Jetzt werde ich auch noch rot.

Der Ring verschwand eilig unter Sebastians Shirt.

„Du wirst deinem Lehrer sagen, dass du den Ring von mir bekommen hast und dass er dir beibringen soll, wie man ihn benutzt. Das wird künftig Teil eures Unterrichts sein.“

„Dann kann doch Malte den Umgang mit Magie lernen“, schlug Sebastian vor. „Er ist der Techniker von uns beiden. Der weiß immer, welche neuen Konsolen auf dem Markt sind. Und wenn ich mir das so überlege, dann ist der Ring doch auch so was Technisches?“

Unter dem eindringlichen Blick von Lalla Sara verstummte er.

„Malte ist aber nicht das Ziel der Magie. Das bist du und deswegen beenden wir die Diskussion, jedenfalls, was dieses Thema betrifft.“

Bevor sie fortfahren konnte, klingelte das Telefon und Lalla Sara warf einen Blick auf das Display.

„Elias ruft an? Um die Zeit?“, murmelte sie und nahm den Hörer ab. Sebastian wollte aufstehen, doch sie schüttelte den Kopf und bedeutete ihm, sitzen zu bleiben.

„Elias, was gibt es?“

Ihr Gesichtsausdruck erstarrte zu einer Maske, als sie den Worten ihres Enkels lauschte. Sebastian wurde unruhig. Er spürte die Besorgnis hinter der versteinerten Miene der alten Stiftungsvorsitzenden. So sehr er auch die Ohren spitzte, konnte er doch nicht verstehen, was am anderen Ende der Leitung gesagt wurde. Es musste etwas sehr Ernstes sein.

„Ich verstehe. Wie geht es Jan?“ … „Und Kommissar Lux führt die Ermittlungen? Gut!“ … „Was ist mit den Zwillingen?“ … „Und Monika, geht es ihr gut?“ … „Ich werde Ali, Kerim und Mickey schicken, nur für den Fall.“ … „Was weiß man über den Täter?“ … „Tot?“ … „Ja, ich mache dir keinen Vorwurf!“ …. „Obwohl es besser gewesen wäre, wenn du ihn am Leben gelassen hättest.“

Sebastian bekam es mit der Angst zu tun und er rutschte nervös auf dem Stuhl herum. Lalla Sara war, wenn sie gute Laune hatte, eine redselige und zum Plaudern aufgelegte Zeitgenossin. Das hatte er mitbekommen, als er während der Krankheit seiner verstorbenen Schwester Sophie in der Villa Meyer-Frankenforst gewesen war, und Elias oder Jan gelegentlich mit Lalla Sara telefoniert hatten. Umso ernster musste die Lage sein, wenn sich die Lalla so kurz fasste.

„Ich lasse die Maschine startklar machen und schicke deine Cousins los. Mach dir keine Sorgen. Oleg von Leistikow wird uns helfen. Ruf mich an, wenn es etwas Neues gibt.“

Endlich legte sie auf und schwieg. Nach einer gefühlten Ewigkeit hielt Sebastian es nicht mehr aus und er platzte los: „Lalla Sara, was ist passiert?“

„Auf Jan ist geschossen worden und auch Monika hat einen Streifschuss. Jan wird gerade operiert. Er hat mehrere Kugeln abbekommen und Dr. Schäfer und sein Kollege kümmern sich um ihn. Elias hat den Attentäter getötet. Die Bonner Polizei ermittelt bereits.“ Sie erhob sich und eilte zur Tür. „Komm, wir müssen die anderen informieren und alles Notwendige veranlassen. Unser Gespräch müssen wir verschieben.“

Sebastian traute seinen Ohren nicht. Jan war Wissenschaftler an der Universität Bonn und wie sein Partner Elias ein starker Vampir. Dass er ein direkter Zögling der mächtigen Lalla Sara war, wussten nur wenige. Jan legte wenig Wert auf seine Macht und nutzte sie kaum.

Nur einmal, als er irrtümlich glaubte, Cosmin würde sich an seinem Sohn Marius vergreifen, hatte Sebastian erlebt, dass in Jan ein harter Kämpfer steckte. Und nun sollte Jan von mehreren Kugeln niedergestreckt worden sein?

„Aber Jan ist doch ein Vampir? Wie kann er denn …? Er wird es doch überleben?“, stotterte Sebastian. Seine Gedanken überschlugen sich. Was war mit seinen kleinen Neffen? Hatten die das etwa mit ansehen müssen? Gar nicht auszudenken, es war noch gar nicht so lange her, dass ihre Mutter Sophie an Krebs gestorben war. Und Monika, die ihn und Cosmin so herzlich in der gemütlichen alten Godesberger Villa aufgenommen hatte, wenn sie beide zu Besuch waren.

Sebastian mochte den Vater seiner beiden Neffen Marius und Rasmus. Sie verstanden sich gut, und auch Cosmin war ein gern gesehener Gast in der Villa Meyer-Frankenforst. Die Zwillinge liebten es, dem Radulescu-Vampir bei seinen Besuchen zuzuhören. Cosmin hatte in seinem langen Leben viel erlebt und wusste daraus eine kindgerechte Abenteuergeschichte zu machen. Da wimmelte es von Wolfsjagden in den schneebedeckten Karpaten, von grimmigen Vrykolakas, die die Dörfer heimsuchten, von säbelschwingenden osmanischen Soldaten, aber auch von grusligen Geistern und Dämonen und großen Schätzen.

Jans Söhne hingen an Cosmins Lippen, wenn er erzählte, und nutzten es schamlos aus, dass dieser seine Rolle als Märchenonkel genoss.

„Sebastian, Vampire sind vieles, aber nicht kugelfest“, sagte die Lalla. „Jan ist verletzt, aber deswegen musst du dir keine Sorgen machen. Dr. Schäfer ist bereits dabei, ihn zu behandeln. Vermutlich wird er sich ziemlich wundern.“

Sebastian meinte, ein kleines Lächeln in dem faltigen Gesicht zu sehen. Aber nur kurz, dann trat wieder ein grimmiger Ausdruck zutage. „Mehr wissen wir zur Stunde nicht. Nun komm schon, wir wollen die Familie informieren.“

Zusammen kehrten sie zurück zu den anderen, die sich im großen Diwan aufhielten und sich dort nach dem Essen über das Tagesgeschehen austauschten. Malte flirtete mit irgendeinem weiblichen Wesen. Basti musste fast gegen seinen Willen grinsen, als er das sah.

Typisch Malte, die Welt kann untergehen, aber er versucht, bei einer Frau zu landen.

Mounia und ihre Tochter waren nicht zu sehen, vermutlich wurde die Kleine ins Bett gebracht. Cosmin unterhielt sich angeregt mit dem sonst so wortkargen Ali. Michael Strang, der muntere Rotschopf mit der lockeren Zunge, lachte über einen Witz. Konstantin saß bei seinem Adoptivvater Oleg von Leistikow, die beiden sprachen leise und Sebastian konnte nicht verstehen, um was es ging.

Mitarbeiter der Stiftung huschten umher, schenkten Tee nach, noch bevor die Gäste danach fragten, und reichten Süßigkeiten auf goldenen Tabletts.

Und das sollen also Dschinnen sein? Die sehen doch ganz normal aus. Plötzlich drehte einer der Mitarbeiter den Kopf und zwinkerte Sebastian zu. Für einen kurzen Moment glaubte Sebastian, blau leuchtende Augen zu sehen.

Wasserpfeifen gurgelten und aromatisch duftende Rauchschwaden zogen durch den Raum. Die Szenerie strahlte eine Friedlichkeit aus, die Sebastian in der kurzen Zeit seines Aufenthaltes schon zu schätzen gelernt hatte.

Und jetzt lag Tausende Kilometer entfernt Jan auf einem Operationstisch und kämpfte womöglich um sein Leben?

Lalla Sara klopfte mit ihrem Stock auf den Boden. Der Hall ließ die Gespräche sofort verstummen. Sie informierte die Familie in knappen Worten, was geschehen war, und ging dazu über, Anweisungen zu erteilen, ohne auf ihre entsetzten Gesichter zu achten.

„Kerim, Ali und Michael, ihr fliegt sofort mit dem Helikopter los. Es wird keinen Anschlussflug geben, also müsst ihr direkt nach Bonn fliegen. Ihr wisst, was zu tun ist. Elias erwartet euch. Ich werde Scherif Musa informieren, damit er für die notwendigen Genehmigungen sorgt. Ich weiß, dass es spät ist, aber ihr könnt euch am Steuer abwechseln. Werdet ihr das schaffen?“

„Natürlich werden wir das, Grandmère“, antwortete Kerim. Sein Bruder Ali nickte und die beiden Piloten verließen mit dem alarmiert dreinschauenden Michael den Diwan.

„Ich kann meine alte Dienststelle kontaktieren, vielleicht weiß das Amt für Militärkunde schon mehr. Der Oberst wird für die notwendigen Genehmigungen sorgen“, bot Oleg von Leistikow an und Lalla Sara nickte.

„Tun Sie das. Ich will, dass meine Enkel sofort Schutz erhalten. Engagieren Sie einen Sicherheitsdienst. Setzen Sie alles in Bewegung, was hilfreich sein könnte. Niemand greift meine Familie an“, grollte Lalla Sara.

Die Runde löste sich auf und Sebastian spekulierte mit Cosmin in ihrem Schlafzimmer darüber, was in Bonn passiert sein könnte.

„Was meinst du, ob Jan irgendwelchen Blödsinn an der Uni angestellt hat? Hat er einem anderen Wissenschaftler vielleicht Fördergelder gemopst?“

„Sebastian! Jan doch nicht.“

„Oder ob er vielleicht jemanden gebissen hat, um ihm das Blut auszusaugen? Eine Frau, und ihr Freund oder Vater wollte Rache? Was meinst du?“

„Hase, du spinnst wirklich! Jan und jemanden beißen, was für eine absurde Idee! Ich wette, der weiß gar nicht, wie das geht!“

Sebastians Fantasie gebar die wildesten Ideen, bis Cosmin ihn aufforderte, darauf zu warten, bis aus Bonn neue Informationen vorlägen.

„Ja, aber …“, rief Sebastian aus dem Badezimmer. „Machst du dir gar keine Gedanken? Immerhin ist auf Jan geschossen worden. Und meine kleinen Neffen sind vielleicht in Gefahr?“

„Natürlich, aber solange wir nicht mehr wissen, bringt das nichts. Komm ins Bett.“

Sebastian kam aus dem Bad und Cosmin richtete sich im Bett auf. „Was hast du für eine Kette am Hals? Lass mal sehen.“

„Och, Lalla Sara hat mir vorhin so’n ollen Ring gegeben, angeblich von König Sulaiman. Ich soll ein Magier sein, versucht sie mir einzureden, und deswegen muss ich das hässliche Ding jetzt tragen. Weiß auch nicht, was das soll.“

„Na, dann komm zu mir, mein kleiner Magier!“

Sebastian kuschelte sich an Cosmin und schnupperte an seinem Hals. Wie zufällig ließ er leise kichernd seine Hand auf Cosmins Oberschenkel rutschen. Behutsam streichelten seine Fingerkuppen über die Innenseite.

„Hase?“

„Ja?“, flötete Sebastian.

„Kann es sein, dass einer von uns beiden an etwas denkt, aber nicht an das, wovon gerade die Rede war?“

„Kann schon sein“, gab Sebastian zu und fuhr mit seinen Lippen an Cosmins Ohrläppchen entlang. Mit einem Bein schob er die Bettdecke von sich herunter, bis er nackt vor Cosmin lag. „Aber es hat weniger mit Denken zu tun.“

„Wir sind nicht zu Hause in Bonn in meinem Schlafzimmer mit dem großen Bett und deiner Spielzeugkiste.“

„Och, schon, aber wo wir grad davon reden, du darfst gern ein bisschen mit mir spielen“, schlug Sebastian vor und wälzte sich herum. „Ich kann etwas Ablenkung gebrauchen.“

Er fühlte, wie Cosmins Blick sich an seinem Po festsog. Sebastian, der gern und bis zum Exzess tanzte, wusste, dass er ein sehr muskulöses und knackiges Fahrgestell hatte. Seine Beine waren sehnig und sehr biegsam. Auf dem Dancefloor wusste Sebastian sich zu bewegen und nutzte es stets schamlos aus, dass Cosmin sich vom Spiel seines Körpers fesseln ließ.

Und so war es auch jetzt. Der Vampir seufzte bereitwillig und begann, Sebastians Körper zu liebkosen. Der junge Mann spürte, wie sich die Erregung in heißen Wellen in seinem Körper aufbaute und er griff mit einer Hand in den neben dem Bett stehenden Rucksack. Seine Finger förderten ein stählernes Halsband zutage, ebenso Lederarmbänder und Ketten. Flugs wand er sich an Cosmin vorbei aus dem Bett und legte den Halsreif an. Ebenso glitten die Armbänder über seine Hand- und Fußgelenke. Wortlos lächelnd hielt er Cosmin das lose Ende der Kette hin und ließ sich zurück auf das Bett ziehen, ein wenig Widerstand andeutend.

Cosmin ging nur zu gern auf das Angebot ein und zog die Kette etwas ruckhaft zu sich und dann begann das Hin und Her, das sie beide liebten. Bald entzog sich Sebastian seinem Freund, dann gab er sich ihm wieder hin. Cosmin wurde immer erregter, manchmal traten seine Fänge hervor und fuhren über Sebastians willigen Körper. Sie wälzten sich über das Bett. Ein leidenschaftliches Stöhnen spornte Cosmin an, und irgendwann hatte er Sebastians Fuß- und Handgelenke ans Bett gefesselt. Der junge Mann liebte das Gefühl des Ausgeliefertseins, zu wissen, dass er jemandem ausgeliefert war, dem er körperlich niemals gewachsen war. Und der das nicht ausnutzte, sondern eine bestimmte Grenze nie überschritt.

Cosmins Hände massierten die Pobacken seines Partners, er küsste das sich ihm entgegen reckende Hinterteil und spreizte die muskulösen Backen, auf denen kleine Schweißperlen die Haut glänzen ließen. Sebastian spürte, wie Cosmins Zunge über seinen Po wanderte. Seine Finger weiteten den Eingang und Sebastian drückte sich ihm weiter entgegen.

„Nimm mich!“, wimmerte er leise. „Worauf wartest du?“

„Basti, du bist und bleibst ein sexgeiles, kleines Luder“, schnurrte Cosmin genüsslich, während er in Sebastian eindrang und ihn mit rhythmischen Stößen auf das Bett drückte. Mit einer Hand hielt er ihm den Mund zu. Er liebte Sebastians ungehemmte Lust, aber hier in der Kasbah schien es unpassend, durch die dünnen Türen und Fenster zum Innenhof alle Bewohner daran teilhaben zu lassen.

Cosmin war ein erfahrener Liebhaber mit Ausdauer, aber Sebastian war nicht minder ausdauernd und fordernd. Er befreite sich aus den lockeren Fesseln, glitt unter Cosmin hervor und setzte sich rittlings auf ihn, um dessen Erektion erneut in sich eindringen zu lassen. Der Vampir drückte ihn rücklings auf das Bett und Sebastian schlang seine Beine um ihn, während er sich von seinem Freund ficken ließ. Sie blickten sich in die Augen, und Sebastian sah Liebe, Lust und Vertrauen, die er genauso erwiderte, während er Cosmin in sich spürte.

Als sie schließlich voneinander abließen, gaben sie sich stumm der wohligen Erschöpfung hin. Nach einer Weile stand Cosmin auf und holte Handtücher aus dem Bad, mit denen sie die Spuren ihres Liebesspiels beseitigten.

„Cosmin?“

„Hm?“

„Ich hab dich lieb“, nuschelte Sebastian, während er schon am Wegdösen war. Das leise Brennen in seinem Po hinderte ihn nicht am Einschlafen, sondern trug die Wonne in seine Träume hinein, zusammen mit dem warmen Gefühl der Geborgenheit, das Cosmins Berührungen auslösten.

„Ich dich auch, Hase, ich dich doch auch“, murmelte Cosmin und streichelte über Sebastians Rücken.

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Wahrlich, Dein Amt sagt Dir, künde vom Wirken des Bundeslurchs allenthalben und allüberall:

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Über Hagen Ulrich

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Hagen Ulrich, Jahrgang 1967, lebt mit Ehemann und sieben Katzen in Bonn am Rhein. Hexen, Drachen, Vampire und andere magische Wesen sind kein Problem, wenn man sie ordentlich verwaltet. Schließlich hat in Deutschland alles seine Ordnung. Basierend auf dieser Idee, entwickelte er die Idee einer Behörde, die sich um die Belange magischer Mitbürger kümmert. So entstand das Bundesamt für magische Wesen. Hagen Ulrich kam nach dem Besuch einer Ladys Night zu Twilight zum Schreiben und veröffentlicht seine Romane im Himmelstürmer Verlag in Hamburg.

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