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Inagi I: Kristalladern von Patricia Strunk

Inagi Kristalladern, ein Fantasyroman von Patricia Strunk

Tödliche Kristalle. Blitzspeiende Drachen. Doch von der größten Gefahr wissen sie nichts. Seit Generationen fristen die Ureinwohner der Insel Inagi ihr Leben als Sklaven in den Kristallminen der Gohari. Jetzt droht die Kristallenergie zu versiegen. Als die siebzehnjährige Ishira ihre besondere Verbindung zur Energie entdeckt, ahnt sie nicht, dass sie dadurch in den Kampf um die Zukunft ihrer Heimat hineingezogen wird. Plötzlich hat sie Visionen von den Drachen, die seit Jahren die Siedlungen bedrohen. Gibt es eine Verbindung zwischen ihnen und der Energie? Doch der einzige Mensch, dem sie sich anvertrauen könnte, ist der verbitterte Krieger Yaren, der die Drachen unbarmherzig jagt.

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“Wunderbarer Auftakt zu einer epischen Reise.” Anna-Lena Spies auf Amazon.de
“Ein sehr vielschichtiges Buch, in dem die Figuren mehr sind als nur ‘gut’ und ‘böse’.” Caro auf Amazon.de

Die Inagi-Trilogie:
Band I: Kristalladern (2012 / 2014)
Band II: Kristallblut (2014)
Band III: Kristallherz (2015)

 

Produktinformation:

  • Format: Kindle Edition, Tolino Edition und Taschenbuch
  • Dateigröße: 749 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 440 Seiten
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Verlag: BoD (2. Auflage, 26. September 2016), Qindie
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00L6L479W
  • ISBN-10: 3738645365
  • ISBN-13: 978-3738645361

Leseprobe aus Inagi I – Kristalladern

Rumpeln und Quietschen verrieten das Nahen der nächsten Lore. Die beiden Jungen, deren nackte Oberkörper vor Schweiß glänzten, mussten ihre gesamte Kraft aufbieten, um den verbeulten Eisenwagen von den Schienen auf die hölzerne Plattform neben dem Sortiertisch zu schieben. Mit geübtem Griff kurbelte der jüngere die Plattform nach oben, während der ältere, Mikusuki, langsam die Lore kippte. Ein neuer Schwall Kristalle floss auf das Gestell und gab dabei ein melodisches Klirren von sich. Ishira nutzte die kurze Pause, um ihren schmerzenden Rücken zu strecken. Der Tag wollte wieder kein Ende nehmen.

Mikusuki strich sein feuchtes Haar zurück. In seinen Augen spiegelte sich Erschöpfung. „Das dürfte für heute die letzte Fuhre sein“, erklärte er. So schnell, wie sie gekommen waren, verschwanden die beiden wieder im düsteren Schlund des Berges.

Vorsichtig verteilten die Frauen die Kristalle auf dem Tisch. Das milchige Licht, das von ihnen ausging, sickerte durch ihre Finger und beleuchtete geisterhaft ihre Gesichter. Ishira klaubte einen der größeren Kristalle vom Tisch und ließ ihn in den Korb hinter ihr gleiten. Erst jetzt sah sie, dass dieser schon beinahe überquoll. Ozami, die direkt neben ihr stand, musste es auch bemerkt haben, doch sie machte keine Anstalten, den Korb zum Ausleeren zu bringen. Im Gegenteil schien sie mit Bedacht nur noch kleinere Kristalle auszuwählen. Ishira unterdrückte eine bissige Bemerkung. Dass Ozami, ein Jahr jünger als sie und so zierlich, dass sie beinahe zerbrechlich wirkte, sich nicht gerade um die Aufgabe riss, die vollen Körbe zu den Wagen zu schleppen, konnte sie nachvollziehen. Aber sie war sie es leid, dass die anderen Frauen stillschweigend von ihr erwarteten, die Körbe allein auszuleeren, nur weil es ihr weniger ausmachte, schwere Lasten zu tragen als den übrigen. Trotzig beschloss sie, es diesmal darauf ankommen zu lassen, und nahm ebenfalls nur noch kleinere Kristalle vom Tisch.

Scharfer Schmerz zuckte über ihre Schultern und entriss ihr einen erschrockenen Aufschrei. Sie hatte nicht gemerkt, dass der Platzaufseher hinter sie getreten war. Sofort machte sich unter den Frauen Anspannung breit. Einige nahmen unwillkürlich eine geduckte Haltung ein oder zogen die Schultern hoch, als wollten sie sich gegen weitere Schläge wappnen. Nur um Ozamis Lippen spielte ein kaum wahrnehmbares Lächeln.

Inagi Kristalladern von Patricia Strunk
Inagi Kristalladern von Patricia Strunk

„Wieso bringt keine von euch die vollen Körbe zu den Wagen, ihr faules Pack?“ brüllte der Gohari. Drohend zog er die geflochtene Peitschenschnur durch seine Finger. „Du, Halbblut!“ Er zeigte auf Ishira. „Leer den Korb hinter dir aus, aber ein bisschen schnell!“

Sie biss die Zähne zusammen und hob den Korb auf ihre Schultern. Es war dumm gewesen, sich provozieren zu lassen. Sie hätte sich denken können, dass sie dabei wie immer den Kürzeren ziehen würde.

Der Aufseher beobachtete sie aus schmalen Augen, als wartete er nur darauf, dass sie ihm einen weiteren Grund lieferte, sie zu bestrafen. Ishira legte einen Schritt zu, bevor er sie noch einmal seine Peitsche schmecken ließ. Sie brachte den Korb zum gegenüberliegenden Ende des Minengeländes, wo mehrere mit Stroh und Stoff ausgelegte Wagen standen, und schüttete ihre Last vorsichtig auf die Ladefläche eines der Fuhrwerke. Sorgsam verteilte sie die Kristalle im Stroh, damit sie beim Transport nicht gegeneinanderschlugen und beschädigt wurden.

Ganz in der Nähe erklang das melodische Pfeifen eines Feuerschwanzvogels. Ishira erspähte seine leuchtend orangeroten Schwanzfedern auf dem oberen Ast einer Zeder jenseits der Palisaden, die den Minenvorplatz begrenzten. Noch während sie zu ihm hochsah, breitete er seine Schwingen aus und glitt über die Baumwipfel davon. Sehnsüchtig schaute sie ihm nach, bevor sie seufzend nach der leeren Kiepe griff.

Als sie sich umdrehte, fielen ihr zwei Gohari in langen bestickten Gewändern auf, die gerade durch das Tor traten. Auf den ersten Blick hielt sie die beiden für Heiler, doch sie bemerkte ihren Irrtum rasch. Die Männer besaßen keine kahl rasierten Schädel und ihre Obergewänder waren nicht grün, sondern blau wie ein wolkenloser Himmel.

„Was wollen denn Telani hier?“ hörte sie Midori fragen. Das Mädchen hatte die Stimme gesenkt, damit der Platzaufseher, der auf dem Weg zum Tor war, um die beiden Gelehrten zu begrüßen, sie nicht hören konnte.

Ozami zuckte mit den Schultern. „Vielleicht die Minen inspizieren.“

Die Telani wechselten einige Worte mit dem Aufseher. In diesem Augenblick hallte der ersehnte Gongschlag über den Platz, der das Ende des Arbeitstages verkündete. Aus zahlreichen Kehlen stieg erlöstes Seufzen auf. Zusammen mit den übrigen Sortiererinnen ging Ishira hinüber zu den Lagerhäusern, um auf ihre Angehörigen zu warten. Kurz darauf quoll der erste Schwung Hauer und Träger aus dem Bergwerk. Die meisten hatten ihre Tuniken über die Schulter geworfen. Ihre Gesichter waren gerötet und verschwitzt und die Haare klebten auf ihrer nackten Haut. Blass schimmernder Kristallstaub bedeckte ihre Körper und ihre Füße waren beinahe so grau wie der felsige Untergrund. Hier und da war trockenes Husten zu hören, ausgelöst durch den feinen Kristallstaub, der in der Mine allgegenwärtig war. Er hing in der Luft, haftete an der Haut, setzte sich in der Kleidung ab und drang durch Mund und Nase in den Körper ein.

Ihr Bruder winkte ihr zu. Trotz seiner Erschöpfung grinste er. „Hoi, Nira-Shira!“ Er machte sich oft einen Spaß daraus, ihren Kosenamen auf den Ehrentitel, mit dem die älteren Geschwister angeredet wurden, zu reimen.

Sie grinste zurück. „Hoi, kleiner Bruder.“

„Was heißt hier klein?“ entrüstete sich Kenjin sofort. „Ich bin inzwischen genauso groß wie Hiros Vater.“

Das stimmte. Er hatte zu Beginn des Jahres einen Schuss in die Höhe gemacht und mit seinen kaum dreizehn Jahren Togawa so gut wie eingeholt. Doch der Rest seines Körpers hatte mit diesem Tempo nicht Schritt halten können. Ishira konnte seine Rippen zählen und trotz seiner Muskeln wirkte er schlaksig, als wüsste er nicht recht, wohin mit seinen Armen und Beinen.

Kenjin legte ihr den rechten Arm um die Taille und hob kritisch den Kopf. „Hoffentlich werde ich mal so groß wie du, dann haben es die Gohari schwer, auf mich hinunterzusehen.“

Ishira wuschelte ihm durch sein kurzgeschnittenes schwarzes Haar, was er mit einem unwilligen Laut quittierte. „Warten wir’s ab.“

Im Gegensatz zu ihrem Bruder empfand sie es als Strafe, so groß zu sein. Als wären ihre blauen Augen nicht schon auffällig genug, überragte sie sämtliche Frauen in der Siedlung und auch die meisten Männer. Selbst ihr Freund Kanhiro, für einen Inagiri hochgewachsen, war einen Fingerbreit kleiner als sie.

„Hauptsache, du wirst nicht zu groß, Ken“, sagte dieser lachend. „Sonst können wir mit dir irgendwann nur noch die Stollendecke abstützen.“

Diese Vorstellung brachte Ishira zum Kichern. Kenjin schnitt ihnen beiden ein Gesicht und blies sich beleidigt ein paar widerspenstige Strähnen aus der Stirn, bevor er zu den Lagerhäusern hinüber stapfte, wo die Arbeitsgeräte verwahrt wurden. Dort hatte sich bereits die übliche Schlange gebildet. Sobald auch Kanhiro und sein Vater ihre Spitzhacken dem Aufseher überreicht hatten und dieser ihre Namen auf seiner Liste abgestrichen hatte, machten sie sich auf den Weg zum Ausgang. Vor dem Tor stand der Platzaufseher. Die beiden wachhabenden Kireshi nicht eingerechnet, war er allein; die Telani mussten in eines der Verwaltungsgebäude gegangen sein. Seine stechenden Augen musterten die Bergleute, als suchte er jemanden. Sofort zog sich Ishiras Magen zusammen. Die nervösen Seitenblicke der vor ihr Gehenden verrieten, dass sie mit ihrem Unbehagen nicht allein war. Als sie an dem Gohari vorbeigingen, hielt dieser Kanhiros Vater zurück. „Du bleibst noch. Wir haben mit dir zu reden.“

Er war nicht der einzige, den der Aufseher aus der Menge pickte. Ishira spürte, wie Kanhiro sich neben ihr versteifte. Kenjin drängte sich näher an sie. „Was wollen die Gohari von Togawa, Nira?“ flüsterte er.

Sie schüttelte hilflos den Kopf. „Ich weiß es nicht, Ken.“

„Los, los, geht nach Hause!“ befahl einer der beiden Kireshi barsch.

Widerstrebend verließen sie das Minengelände. Die von unzähligen Füßen und schweren Wagen festgestampfte Straße führte von der Mine am Berghang entlang nach Osten und vereinigte sich bald darauf mit dem Weg, der vom zweiten Bergwerk herabführte. Auch die Arbeiter der Ostmine befanden sich auf dem Heimweg. Rufe schwirrten durch die Luft, als sich Freunde und Verwandte zusammenfanden, doch das Lachen klang heute gedämpft. Kanhiros Schritt war verhalten und er warf immer wieder einen Blick zurück.

Ishira legte ihm leicht eine Hand auf den Arm. „Mach dir keine Sorgen, Hiro“, versuchte sie ihn zu beruhigen. „Dein Vater hat sich nichts zuschulden kommen lassen.“ Doch sie wusste selbst, dass die Gohari nicht lange nach Schuld oder Unschuld fragten, wenn jemand sich ihren Unwillen zugezogen hatte. Dann entsann sie sich der Besucher. „Vorhin sind zwei Telani angekommen. Leider konnte ich nicht verstehen, was sie gesagt haben. Denkst du, sie sind wegen der schwindenden Kristallenergie hier?“

„Schon möglich“, erwiderte er geistesabwesend. „Das heißt dann wohl, dass die Gohari es für ein ernstes Problem halten.“

„Vielleicht wollte der Aufseher deshalb mit deinem Vater reden, Hiro“, mischte sich Kenjin ein. „Die älteren Bergleute können wahrscheinlich am besten beurteilen, wie sich der Kristall verändert hat.“

Ishira sah ihren Bruder überrascht an. Ihr war gar nicht aufgefallen, dass der Aufseher nur ältere Männer zurückgehalten hatte. Aber tatsächlich hatten zuerst die Arbeiter direkt an der Ader gemerkt, wie der Kristall trüber wurde. Inzwischen konnte man es allerdings selbst an den Bruchstücken erkennen.

„Meinetwegen kann die Energie ruhig versiegen“, brummte Kenjin. „Würde den Gohari nur recht geschehen, wenn sie auf einmal im Dunkeln säßen.“ Er grinste frech. „Sollen sie doch zu Feuerschalen und Öllampen zurückkehren.“

Kanhiro und Ishira tauschten einen amüsierten Blick.

Inzwischen hatten sie das Nordwestufer des Flusses erreicht. Während der heftigen Winterregenfälle der vergangenen Wochen war er auf seine doppelte Größe angeschwollen und zum reißenden Ungetüm geworden. Noch immer führte er mehr Wasser als gewöhnlich, aber inzwischen konnte man sich wieder einige Schritte weit hineinwagen. Die ersten Bergleute spülten sich bereits Schweiß und Staub von der Haut. Ein paar Jungen in Kenjins Alter rannten lachend und schreiend an ihnen vorbei und warfen sich aufspritzend in die Fluten.

„Wer zuerst im Wasser ist!“ forderte Ozamis jüngerer Bruder Seiichi Kenjin heraus. Noch im Laufen streifte er sich die wadenlangen weiten Hosen ab.

Ausgelassen lief Kenjin hinter seinem besten Freund her und versuchte ihn zu überholen. Hose und Tunika flogen auf den felsigen Boden.

„Kenjin!“ rief Ishira, aber natürlich drehte er sich nicht um. „Demnächst kann er seine Sachen selber waschen und flicken“, murmelte sie vor sich hin, während sie die Kleidung aufhob und auf einen Felsen legte, damit niemand drauftrat.

Als sie die Hände ins Wasser tauchte, um Arme und Gesicht zu erfrischen, konnte sie nur mühsam ein Frösteln unterdrücken. Das Flusswasser war beinahe das ganze Jahr über schneidend kalt, aber normalerweise war zumindest die Luft angenehm mild. In den letzten beiden Mondläufen waren die Temperaturen jedoch so tief gesunken, dass Ishira manchmal selbst in ihrem Überwurf gefroren hatte, und nur ganz allmählich wurde es wieder wärmer.

Ihr Bruder bespritzte sie übermütig mit einem Tropfenregen und schüttete sich über ihren erstickten Schrei schier vor Lachen aus. Das kalte Wasser brachte ihre Kopfhaut zum Prickeln. Sie wich einige Schritte zurück, bis sie außer Reichweite von Kenjins Attacken war.

Kanhiro kam zurück ans Ufer gewatet. Vor Kälte hatten sich die feinen Härchen auf seinen Armen und Beinen aufgerichtet. Von seiner unbehaarten Brust perlte das Wasser und malte Streifen auf seine hellbraune Haut. Er lächelte Ishira zu und griff nach seinem Wasserbehälter, um ihn aufzufüllen. Obwohl die dicken Bambusrohre einiges an Flüssigkeit fassten, reichte das Wasser kaum über den Tag, denn die Hitze im Bergwerk trocknete den Körper innerhalb kurzer Zeit aus. Ishira beobachtete, wie ihr Freund das Rohr an die Lippen setzte und in großen Schlucken trank. Mit einem vernehmlichen Seufzen ließ er den Wasserbehälter schließlich sinken und wischte sich mit dem Handrücken über den Mund.

Inzwischen war auch Kenjin aus dem Wasser gekommen. „Sag mal, Hiro, hilfst du mir in den nächsten Tagen, unser Dach zu reparieren?“ fragte er, während er auf der Stelle hüpfte, um sich zu trocknen. „Einige Bündel Stroh sind hinüber und bei dem Unwetter vor ein paar Tagen hat es in Niras Schlafkammer geregnet.“

„Kenjin!“ schimpfte Ishira. „Kannst du nicht mal etwas alleine machen? – Lass dich nicht von ihm einspannen, Hiro“, fuhr sie, an ihren Freund gewandt, fort. „Mein Bruder wird es wohl schaffen, ein bisschen Stroh auszubessern.“

Kanhiro winkte lachend ab. „Schon gut, ich helfe gern, Shira. Zu zweit geht es viel schneller.“ Er zwinkerte Kenjin verschwörerisch zu. „Außerdem verdienen wir uns damit beide einen besonders großen Anteil am Mondwendeessen.“

Ishira gab sich alle Mühe, ihre missbilligende Miene aufrechtzuerhalten, doch angesichts seines unschuldigen Blicks zogen sich ihre treulosen Mundwinkel nach oben. „Du bist mir ein schönes Vorbild, Hiro.“

Er lachte reuelos, bevor sein Blick an ihr vorbei zur Straße ging. Auf seinem Gesicht malte sich Erleichterung. Als sie sich umdrehte, entdeckte sie inmitten einer kleinen Gruppe von Hauern seinen Vater. Togawa hatte sie ebenfalls gesehen und löste sich von den anderen, als ein entsetzter Aufschrei die Luft zerriss. „Amanori! Da hinten kommen Amanori!“

Beinahe zeitgleich begann im Fort auf der anderen Seite des Flusses der Alarmgong zu scheppern. Aufgeschreckt blickte Ishira zum Himmel. Die Echsen kamen von Norden und waren bereits so nah, dass sie deutlich die hellen Schuppen an Brust und Bauch erkennen konnte, die in den letzten Strahlen der Abendsonne aufglänzten. Es waren drei.

 

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Über Patricia Strunk

Patricia Strunk
Autorin aus Berlin, Jahrgang 1971. Schreibt, weil sie nicht anders kann, und ist vornehmlich in phantastischen Welten unterwegs, die sie selbst erschafft. Wenn ihr danach ist, verfasst sie auch Gedichte und Kurzgeschichten. Bisherige Veröffentlichungen: Die asiatisch inspirierte Inagi-Trilogie, ein Gedichtband und mehrere Kurzgeschichten. Selfpublisherin, weil das einfach Spaß macht. Mitglied bei Qindie, im FDA, im Selfpublisher-Verband, im Tintenzirkel und im BAfmW.

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