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Jagd der Vampire von Hagen Ulrich

Jagd der Vampire, ein Gay Fantasy Roman von Hagen Ulrich

Jan, Mitglied des Buchari-Vampirclans und Lover von Elias Al-Buchari, hat das von Ioan Radulescu gesteuerte Attentat überlebt, doch Cosmins Cousin gelingt es, die Spuren zu verwischen. Zusammen mit dem schwulenfeindlichen Stadtrat Peter Harrach, Bischof Ottaviani und dessen Fanatikern setzt Ioan seine Intrigen fort, um an das Erbe Cosmins zu kommen. Bei der Bundestagswahl zieht Peter Harrach in den Bundestag ein und beginnt einen Kampf für die wahren Werte der Familie.

Der zickige Gothic-Fan Sebastian erfährt, dass der Magie seines Geistes kaum Grenzen gesetzt sind. In der Kasbah der Bucharis werden ihm alte Schriften offenbart. Nicht nur das, die Kasbah ist auch ein Eingang in die sieben Königreiche der Dschinnen. Längst vergessene Magie wird wieder lebendig und Basti ist ihr Ziel. Doch der Junge weigert sich. Er will sein Leben mit seinem Freund, dem Vampir Cosmin teilen und nicht in einen Streit zwischen magischen Wesen und Menschen gezogen werden. Ein Vampirclan an der Backe plus seine verrückte Familie, das reicht völlig, wie er findet.

Da taucht in Bonn ein geheimnisvoller Junge auf, der der Bonner Polizei Sorgen bereitet. Denn in seinem Umfeld gehen nicht nur Autos in Flammen auf. Der Womanizer Malte gerät in Lebensgefahr, als er mit Cosmins Wagen unterwegs ist. Und plötzlich ist da etwas in der U-Bahn, was selbst der Vampir Cosmin noch nie gesehen hat.

Lalla Sara, das mächtige Oberhaupt des Buchari-Clans, sieht, wie ihre Familie und ihr Lebenswerk durch die Bedrohungen von außen gefährdet sind.

Produktinformation

  • Broschiert: 460 Seiten
  • Verlag: Himmelstürmer (11. März 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 386361349X
  • ISBN-13: 978-3863613495
  • Größe und/oder Gewicht: 14,8 x 3 x 21,1 cm

Der Gay Fantasy Roman Jagd der Vampire ist im Himmelstürmer Verlag sowie im Buchhandel erhältlich. Und natürlich im Webshop des Bundesamtes für magische Wesen.

 

Leseprobe aus Jagd der Vampire

Am nächsten Morgen schaffte es Sebastian tatsächlich früher aus dem Bett. Und auch Malte musste nicht geweckt werden. Gerade, als Sebastian sein Zimmer verließ, ging die Tür auf und Malte kam heraus.

„Hi Schlumpf! Ausgeschlafen?“

„Jo“, murmelte Malte wortkarg. „Ich brauch aber nen Kaffee, um in die Gänge zu kommen.“

„Ist ja nicht mehr weit“, tröstete Sebastian ihn ironisch. „Schnupper mal. Immer der Nase nach!“

„Aaaah.“ Malte sog mit geschlossenen Augen die Luft durch die Nase ein und gab den Junkie. „Gib mir meinen Stoff! Ich brauch ne volle Dröhnung, sonst geh ich kaputt.“

Sebastian knuffte seinen Kumpel lachend in die Seite.

„Hirni!“, sagte er, „so spät war es ja nun gestern auch nicht. Es sei denn, das Denken hat dich so erschöpft!“

„Hat es, Basti, hat es. Es ist einfach so ungewohnt“, grinste Malte. „Ich hoffe sehr, das reißt nicht ein.“

„Da mach ich mich bei dir keine Sorgen“, kicherte Sebastian.

„Sag mal Basti, was hast du denn für Klamotten an? Die kenne ich ja noch gar nicht?“

„Cool, was? Elias hatte mir erzählt, dass Mickey, Ali und Kerim beim Militär waren und hier Jeeps im Einsatz sind. Und da brauche ich doch das passende Outfit. Ich hab online geordert und die Sachen trafen dann noch rechtzeitig ein.“

„Ja, das sehe ich jetzt“, sagte Malte langsam und ging einmal um seinen Freund herum. „Gothic-Schwuppe goes Army“, fasste er es zusammen. „Sind das echte Springerstiefel?“

„Ich glaub schon, also die leichte Wüstenvariante. Und die Hose ist Original Wüsten-Flecktarn! Aber das Schärfste ist das hier“, sagte Basti und zog aus seinem Rucksack ein Barett sowie eine verspiegelte Sonnenbrille. Er setze beides auf und blickte Malte erwartungsvoll an.

„Na, wie sehe ich aus? Eine echte Air Force Sonnenbrille, die hat mich vierzig Euro gekostet. Cool, was?“

„Cosmin fände das sicher heiß und würde dich direkt flachlegen“, meinte Malte und nickte anerkennend. „Es gibt dir so was Machohaftes.“

„Echt?“, strahlte Sebastian und drehte sich um sich selbst. „Sitzt die Hose auch richtig? Es war nicht einfach, eine in meiner Größe zu bekommen. Ich verstehe gar nicht, warum die Hersteller da so wenig anbieten.“

„Wird daran liegen, dass der Einsatz von Kindersoldaten nicht vorgesehen ist“, sagte Mounia boshaft, die gerade vorbeikam.

„Pah“, antwortete Sebastian, „du kämest gar nicht erst infrage, da der Einsatz von Chemiewaffen gegen alle Regeln verstößt. Doofe Giftspritze!“

Mounia blieb der Mund offen stehen, als Sebastian ihr so offen Kontra gab und ihr dann auch noch den Mittelfinger zeigte. Wortlos zog sie ab.

„Die geht mir auf die Nerven. So ein blödes Weib!“, murmelte Sebastian.

„Ignoriere meine Cousine einfach“, schlug Kerim vor, der gerade zu ihnen stieß. Er lächelte gutmütig, als er Sebastian in seinem Outfit erblickte. „Na, da hat sich jemand Mühe gegeben. Lass mal sehen.“

Er fasste Sebastian an den Schultern und drehte ihn herum. Dann zupfte er an dessen Hemd herum. „So, die Falte störte. Jetzt ist sie weg. Das passt doch alles so. Ich habe gestern gesehen, dass ihr beide noch ziemlich hell seid. Malte ist ja sehr blond und besonders hellhäutig, aber du bist auch in Gefahr, einen Sonnenbrand zu bekommen. Ihr habt heute meinen Jeep und das ist ein offenes Fahrzeug.“

„Irre“, begeisterte Malte sich. „Was ist das für ein Auto?“

„Ein Serval von Rheinmetall, wüstengängig, gute deutsche Wertarbeit. Hat uns Oleg besorgt. Ohne Waffen selbstverständlich, die wir hier nicht brauchen, aber dafür eine große Ladefläche. Dort ist genug Platz für Hischam.“

Er erläuterte Sebastian die Kommandos, auf die Hischam hörte.

„Eine Katze, die auf Befehle hört?“

„Doch, das tut er. Sogar sehr gut. Es sei denn, er hat gerade seine Beute geschlagen. Dann hat er sich immer mit Elias gestritten, wer zuerst ran durfte.“

Sebastian blieb das Essen im Hals stecken.

„Jetzt sag nicht, dass ich dem Viech seine Beute streitig machen soll?“

„Wenn du das Blut der Gazelle trinken willst?“, fragte Kerim harmlos und bleckte die Zähne. Sebastian wich reflexartig zurück.

„Einen Teufel werd ich!“, sagte er energisch. „Ich werde es auch nicht abfüllen und dir mitbringen!“

„Schade, ich wollte schon eine Thermoskanne aus der Küche holen“, sagte Kerim und grinste. „Beruhig dich, du sollst Hischam nur mitnehmen, damit er ein bisschen Auslauf bekommt und selber jagen kann, wenn er Lust hat. Wenn ihr am Abend los wollt, pfeifst du zwei Mal. So in etwa!“

Er stieß zwei kurze Pfiffe aus und es dauerte auch nicht lange, da stand der Gepard bei ihnen und sah sie erwartungsvoll an. Kerim klatschte in die Hände und sagte „Hischam, ab ins Auto!“ und schon verschwand der Kater.

„Er wartet jetzt im Auto auf euch. Ihr solltet euch mit dem Frühstück beeilen. Viel Spaß! Und denk dran, Malte, morgen sind die Falken dran. Ach, bevor ich es vergesse, hier sind zwei Tücher, die ihr euch so umlegt.“

Er zeigte ihnen, wie man die Tücher band, und legte noch eine Tube auf den Tisch. „Dann kühlt der Fahrtwind und die Sonne verbrennt euch nicht den Nacken. Vorher cremt ihr euch hiermit ein. Der Lichtschutzfaktor würde selbst Dracula davor bewahren, zu Asche zu zerfallen.“

Kerim verließ den Frühstücksraum und Sebastians Blicke verfolgten den attraktiven Vampir.

„Du sabberst!“, stellte Malte kichernd fest.

„Blödsinn!“, sagte Sebastian entrüstet. „Wie kommst du denn darauf?“

„Du findest Kerim heiß, gib es zu! Ich kann es ja verstehen, er sieht wirklich verdammt gut aus.“

„Naja, gucken darf man doch. Er hat so ein bisschen was von Ronaldo, was meinst du?“

„Jaaaa, stimmt, aber Ronaldo hat so was Glattes, Gelacktes. Kerim ist mehr so die Richtung Kerl“, überlegte Malte und Sebastian seufzte.

„Nett ist er auch. Das war wirklich ein guter Tipp.“

„Das stimmt.“

„Beinahe wäre ich mit einer Falte im Hemd aufgebrochen, wenn er das nicht gesehen hätte“, sagte Sebastian betroffen und schüttelte den Kopf.

„Gar nicht auszudenken!“

„Muss daran liegen, dass wir keinen richtigen Spiegel haben. In dem kleinen Spiegel im Badezimmer sieht man überhaupt nichts.“

„Und der Tipp mit den Tüchern erst, von der Creme gar nicht zu reden“, warf Malte trocken ein.

„Ja, das war wirklich supernett von Kerim. Und sein Auto bekommen wir auch. Schade, dass er nicht mitkommt.“

„Hey, du hast schon einen Vampir, und zwar Cosmin. Du willst doch wohl nicht Nina den Mann ausspannen?“, fragte Malte und runzelte die Stirn.

„Quatsch“, sagte Sebastian und lachte. „Ganz bestimmt nicht!“

„Aber so in Gedanken? Er ist doch ganz dein Typ? Ich sehe doch, wie du ihm auf den Arsch starrst.“

„Hey, noch so’n Satz und ich muss dich leider töten“, entrüstete Sebastian sich. „Außerdem ist Kerim strunzhetero. Aber er ist wirklich ein heißer Typ! Muss wohl an der Vampirgenetik liegen, mit der sie ihre Opfer anziehen.“

„Jep, das wär ne Erklärung“, stimmte Malte ihm zu. „Aber man gewöhnt sich daran, von lauter Models umgeben zu sein.“

„Wieso? Du musst dich nun wirklich nicht verstecken, Malte. Ich hab es dir doch schon gesagt, dass du …“

„… einen knackigen Hintern hast, mit dem ich jeden herumkriege“, ergänzte sein Kumpel lapidar. „Ja, ich erinnere mich, das hast du gesagt, als wir zusammen unseren Urlaub planten und noch einen Surfanzug für mich kaufen wollten.“ Er grinste über das ganze Gesicht. „Und Cosmin fand meine blauen Augen auch sehr schön. Schon klar. Aber mir wär es lieber, wenn mir das eine Frau sagen würde. Davon habe ich mehr.“

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Über Hagen Ulrich

Hagen Ulrich, Jahrgang 1967, lebt mit Ehemann und sieben Katzen in Bonn am Rhein. Hexen, Drachen, Vampire und andere magische Wesen sind kein Problem, wenn man sie ordentlich verwaltet. Schließlich hat in Deutschland alles seine Ordnung. Basierend auf dieser Idee, entwickelte er die Idee einer Behörde, die sich um die Belange magischer Mitbürger kümmert. So entstand das Bundesamt für magische Wesen. Hagen Ulrich kam nach dem Besuch einer Ladys Night zu Twilight zum Schreiben und veröffentlicht seine Romane im Himmelstürmer Verlag in Hamburg.

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