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Legenden aus der Zwischenwelt von Rene Junge

Legenden aus der Zwischenwelt von Rene Junge

Sie mögen harten, bösen und intelligenten Horror? Dann herzlich willkommen in der Zwischenwelt!  Wenn Sie dieses Buch lesen, lassen Sie besser das Licht brennen. Sie können der Dunkelheit nicht trauen, glauben Sie mir…

Die 5 Storys in Legenden der Zwischenwelt

  1. Animal Inside: Ben Leary entdeckt im Internet ein Wundermittel. Animal Inside verspricht, aus jeder Frau ein sexhungriges Biest zu machen. Ben greift zu, und das Unheil nimmt seinen Lauf. Das Mittel hält, was es verspricht…
  2. Stan: Stan zieht Frauen magisch an. Doch wehe der arglosen Frau, die mit ihm in seine Wohnung geht, denn der vermeintliche Sunnyboy ist ein Psychopath ersten Ranges.
  3. Dreamdevil: Erschien bereits in einer Anthologie. Eine Lesermeinung dazu: „Und da kommt sie: Mein Highlight! Ich bin bekennender Stephen King Fan, weil ich seine Schreibe einfach einmalig finde. Hier ist dem lieben Herrn Junge etwas gelungen, wovon ich nicht gedacht hätte, dass das noch jemand so beherrscht. Junge treibt ein Katz und Maus Spiel mit dem Leser. Wirre Figuren treten auf den Plan. Der Schluss ist shocking a la ES. Genial.“
  4. Unberührbar: Für Mitchell Dunn beginnt ein Alptraum, als er nach einer exzessiven Nacht an einem Busbahnhof in ein Massaker gerät. Ein verwirrter Mann tötet viele der anwesenden Menschen, indem er sie einfach nur berührt. Als Letzter ist Mitchell an der Reihe. Doch ihm kann die Berührung des Irren nichts anhaben. Dass sein Leben in diesem Moment trotzdem bereits ruiniert ist, ahnt er nicht.
  5. Die Weltlosen: Norah Parcs führt ein kleines Antiquariat in einer heruntergekommenen Gegend. Die Geschäfte laufen schlecht. Eines Tages legt der geheimnisvolle Mr. Keeper das Schicksal der Menschheit in ihre Hände und Norah muss erkennen, dass es dicht neben unserer Realität noch eine andere gibt – und die Wesen von dort sind abgrundtief böse und hungrig.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 311 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 105 Seiten
  • Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
  • Verlag: Musketeer Publishing (4. September 2013)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00EZXOHMU

 

Leseprobe aus Legenden aus der Zwischenwelt

Auszug aus der Kurzgeschichte: „Dreamdevil“

Legenden aus der Zwischenwelt von Rene Junge
Legenden aus der Zwischenwelt von Rene Junge

Als der Junge eingeschlafen war, begann Dr. Spencer ihn aufmerksam zu beobachten. Er hatte ihn mit Leichtigkeit durch eine sanfte Hypnose in den Tiefschlaf versetzt. Jetzt galt es, den Zeitpunkt nicht zu verpassen, in dem er helfend eingreifen musste. Während der Hypnose hatte er Harry die Suggestion mitgegeben, dass er sich seines Traumzustandes bewusst werden sollte, sobald er seine rechte Hand drückte. Mit ziemlicher Sicherheit würde das auch funktionieren.

Nicht so sicher war er ich, ob Harry der Situation gewachsen sein würde.

Ohne die notwendige, therapeutische Vorbereitung war es ein gewagtes Experiment, einen psychisch labilen und verängstigten Jungen von elf Jahren dieser Situation auszusetzen. Letztlich konnte man nicht wissen, wie er mit der Erkenntnis umgehen würde, dass er seinen Traum plötzlich als solchen erkennen und steuern konnte. Möglicherweise würde ihn das noch mehr ängstigen, als der Traum an sich. Vor allem war es aber wichtig, schon zu Beginn des Traums einzugreifen, da ein späteres Bewusstwerden der Traumsituation zu einer völligen Orientierungslosigkeit führen konnte. Eine Steuerung des Traumgeschehens wäre dann kaum noch möglich.

Die Atemzüge des Jungen waren tief und gleichmäßig. Ein Wunder, dass er noch so ruhig war. Eigentlich erwartete man bei einem Kind, dass von wiederkehrenden Albträumen geplagt war einen unruhigen Schlaf, flache Atmung und Anzeichen von körperlichem Stress. Offenbar hatte er seinen kleinen Patienten unterschätzt. Vielleicht lag es auch an der außergewöhnlichen Vertrauensbasis, die sich in den letzten Wochen zwischen ihnen gebildet hatte. Der Junge wünschte sich anscheinend von ganzem Herzen, dass ihm geholfen werden konnte. Und er, Dr. Spencer, war derjenige, von dem Harry sich diese Hilfe erhoffte.

Da! Fast hätte er es verpasst. Die Augenlider des Jungen begannen zu flackern. Es begann kaum sichtbar, doch innerhalb von Sekunden wurde es heftiger. Jetzt war auch die muskuläre Verspannung da. Harry lag wie ein Brett auf dem Sofa. Jetzt musste es geschehen. Gerade, als Dr. Spencer nach

Harrys rechter Hand greifen wollte, begann das Licht im Raum zu flackern und die Temperatur schien um fünf Grad zu fallen.

»Was zum Teufel ist hier los?«

Der Teufel ist los, der Teufel ist los. Wollen Sie spielen kommen, Dr. Spencer?

Hatte der Junge im Schlaf gesprochen? Natürlich. Wer sonst sollte gesprochen haben?

Er schüttelte sich und besann sich auf seine Aufgabe. Entschlossen griff er nach Harry Hand. Sekunden später schoss der Körper des Jungen von der Couch hoch. »Du willst spielen, Doc? Spielen wir!«

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Über Rene Junge

Rene Junge
Ich wurde 1973 im Niedersächsischen Otterndorf geboren und kam mit sieben Jahren nach Hamburg. Meine ersten Schreibversuche machte ich mit 14 Jahren und seither habe ich viel dazugelernt. Inklusive Recherchen, dem ständigen Erlernen des Schreibhandwerks und drei kompletten Überarbeitungen, habe ich, zuerst neben meinem Studium der Geschichtswissenschaft und dann neben meiner Vollzeitstelle bei einer technischen Betriebsführung für Windenergieanlagen, sieben Jahre zur Fertigstellung meines Manuskriptes gebraucht. Meine Frau hat mich übrigens die ganze Zeit über in meinen Bemühungen unterstützt und bestärkt. Dafür bin ich ihr mehr als dankbar, denn ohne Unterstützung hätte ich vielleicht doch eines Tages den Glauben an mich verloren. Natürlich habe ich dann, wie jeder andere Autor auch, mein Manuskript an viele Verlage geschickt und wie jeder andere Autor auch, bekam ich ebensoviele Absagen. Die geschichte passte einfach nirgends ins Verlagsprogramm. Gefallen hat es vielen, veröffentlichen wollte es aber keiner. Allerdings habe ich mich dadurch nicht entmutigen lassen und habe die Geschichte immer weiter verbessert. Also entschloss ich mich zu einer selbständigen Veröffentlichung als E-Book. Viele bekannte Schriftsteller gehen mittlerweile den selben Weg, denn im Vergleich zu einer Veröffentlichung im Verlag, hat man als Autor so sehr viel mehr Freiheiten. Vom Plot über das Buchcover bis hin zum Marketing bestimme ich alles selbst. Das macht zwar extrem viel Arbeit, aber auch verdammt viel Spaß. das können Sie mir glauben. Mittlerweile sind natürlich längst weitere Bücher von mir erschienen. Und jetzt sieht es so aus, dass „Die Centerer“ und die „Legenden aus der Zwischenwelt“ im Herbst vom Amrun Verlag als Printausgaben veröffentlicht werden. Darüber freue ich mich natürlich sehr, denn nicht jeder will Ebooks lesen.

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