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Magic Ivy – Der Kampf ums Glück von Ailis Regin

Magic Ivy, Der Kampf ums Glück, ein Fantasyroman von Ailis Regin

Ein magischer Efeu…

Julian und seine Brüder leben von klein auf mit einer Pflanze, die es in sich hat. Cloe und ihren Freundinnen kommen die Jungs gerade recht. Denn in ihrer Schule geht es nicht gerade gerecht zu. Aber wie kann sie das verlangen, ohne Julian zu kränken, für den sie mehr empfindet, als sie zugeben will. Und wie soll sie mit dem Wissen leben, dass er permanenter Gefahr ausgesetzt ist? Eine Pflanze, die magische Kräfte verleiht, will natürlich jeder haben. Um jeden Preis! Die junge Gruppe hat schwer zu kämpfen. Um ihr Überleben. Um ihr Glück.

Magic Ivy von Ailis Regin
Magic Ivy von Ailis Regin

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 700 KB
  • Verlag: BookRix (30. Januar 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00SGWZE2I
  • Preis: €0,99
  • Erhältlich bei allen E-book Anbietern
  • Format: Taschenbuch
  • Seitenzahl: 160 Seiten
  • Preis: €6,90

Leseprobe aus: Magic Ivy – Der Kampf ums Glück

>>Ach, ist das toll. Ich hab die Jungs von damals voll vergessen<<, schwärmte Anna. Für sie gab es gerade kein anderes Thema als Milo.

>>Ich weiß nicht<<, meldete sich Lisa skeptisch zu Wort. >>Ich find sie eigentlich nur komisch. Habt ihr gesehen, wie Milo auf einmal geguckt hat? So, als könnte er Gedanken lesen.<<

Cloe hatte das nicht mitbekommen. Ehrlich gesagt war sie fortwährend damit beschäftigt gewesen, Julian anzustarren. Auch jetzt hatte sie nur seine grauen funkelnden Augen im Sinn.

Froh über Ablenkung versuchte sie am Gespräch teilzuhaben und verdrehte genervt die Augen. Anna war mit Lisas Aussage absolut nicht einverstanden und hatte gerade zu protestieren begonnen.

>>Ich finde, Lisa hat recht. Irgendwas ist komisch an denen<<, fuhr Cloe mit ihrer Meinung dazwischen. Anna schnaubte entrüstet und starrte ihre Freundin an.

Das nahende Schultor erstickte jede Antwort im Keim. Anna konnte nur noch beleidigt dreinschauen, was allerdings niemanden kümmerte.

Cloe war nach wie vor verwirrt und erneut stand ihr eine schlaflose Nacht bevor. Ihre Gedanken kreisten nun um etwas anderes als vor dem Kaffeehausbesuch, aber sonst war sie in derselben Situation, dachte die junge Frau, während sie sich auf ihre übliche Fensterbank hievte.

Sie schaute hinaus und hoffte irgendwie, dass Julian dort wieder auftauchte, konnte sich das aber überhaupt nicht erklären. Vorhin erst hatten sie sich gesehen. Und so anziehend war er dann auch wieder nicht. Doch warum musste sie dann dauernd an ihn denken? Ein Geräusch ließ sie zusammenfahren. Ängstlich sah sie sich im Raum um. Wurde sie heute Nacht das erste Mal erwischt?

Durch die Dunkelheit konnte sie jedoch kaum was sehen. Nervös schaute sie sich nach Möglichkeiten um, so schnell wie möglich zu verschwinden.

Sie hatte kaum zwei Schritte gemacht, da trat jemand in das wenige Licht das der Mond hineinwarf.

Julian. Ein Glücksgefühl breitete sich in ihr aus, das sie sich selbst nicht ganz erklären konnte. Unwillkürlich schüttelte sie es ab.

Eines wusste sie aber schon. Es war ihr in der selben Sekunde klar geworden, in der sie Julian vor sich hatte. Er konnte helfen, er hatte die Magie bei sich, in sich und die Macht, die Tyrannei in dieser Schule zu beenden. Das stand für sie an erster Stelle. Aber sie konnte damit nicht einfach so auf ihn einstürzen. Sie kannten sich noch nicht gut genug, als dass sie dies von ihm verlangen konnte.

Einen Moment lang musterte sie ihn einfach nur. Er hatte ein sanftes Gesicht, das durch die kurzen Haare aber etwas verschärft wirkte. Ein wenig längere Haare standen ihm bestimmt. Nichts desto Trotz war er ein sehr hübscher Kerl, der bestimmt haufenweise Frauen den Kopf verdrehte. In seinen mausgrauen Augen verlor sie sich für einen kurzen Moment.

Cloe beschloss, mit ihrem Anliegen eine angemessene Zeit zu warten. Sie wollte ihn kennenlernen, eine Freundschaft aufbauen und dann würde sie weitersehen.

Und schon wieder lächelte er so. Warum? Konnte er Gedanken lesen? Nein, dann würde er nicht lächeln, dann würde er vermutlich denken, dass sie ihn nur ausnützen wollte, was aber keinesfalls so war.

Auch wenn dies der Hauptgrund war, hatte er eine so angenehme Art, dass man ihn einfach mögen musste. Cloe wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war, wo kein Wort gefallen war, wo sie ihn nur anstarrte. Ihrem Zeitgefühl nach waren es bestimmt ein paar Minuten. Doch es schien ihn nicht zu stören. Es machte ihm sichtlich Spaß, sie in diesem weggetretenem Zustand zu betrachten.

Als Cloe wieder zu sich kam und ein Hallo hauchte, wurde sein Gesichtsausdruck schmunzelnder. Er erwiderte den Gruß und lud zu einem Nachspaziergang ein.

>>Ich darf…<< Schnell verbesserte sie sich. >>Ich kann nicht raus.<<

Er sagte nichts, sein Blick wurde etwas spottend und sie begriff. Er musste ja irgendwie reingekommen sein und so kamen sie raus. Beschämt senkte sie den Kopf.

Ihr war etwas unwohl zumute. Sie wurde an ihr letztes Erlebnis vor zehn Jahren erinnert.

Wieder schien er ihre Gedanken zu erraten. Er hielt ihr die Hand hin und sagte: >>Ist nicht schlimm.<<

Zaghaft nahm sie die Hand. Ihr wurde heiß und kalt, alles in einem. Sie schwankte und Julian hielt sie besorgt fest.

>>Sollen wir es verschieben?<< Irgendwie rührte seine Sorge etwas in ihr. Sie hatte noch nie so auf eine Berührung reagiert. Was war da los?

Doch auch wenn es durchaus ungut war, irgendwie wollte sie es auch nicht missen.

Cloe schüttelte kurz den Kopf und schloss die Augen um das Schwindelgefühl ein bisschen wegzubringen. Durch einen Windzug der nicht sein durfte, schaute sie wieder auf. Und Julian stand nicht mehr vor ihr. Entsetzt sah sie zum Fenster hinaus. Dort unten stand er und sah zu der noch immer schwindeligen Cloe hinauf.

>>Dieser Moment war genauso bewegend für mich. Ruh dich aus. Wir vertagen unseren Ausflug<<, hallte es in Cloes Kopf wider.

Etwas enttäuscht ging sie in ihr Zimmer. Es dauerte nicht lange und sie sank in den friedlichsten Schlaf seit Tagen.

Julian stand noch lange im Wald und starrte zum Fenster hinauf. Selbst als Cloe schon träumte, wandte er sich nicht ab.

Wie schon vor zehn Jahren war sein ganzes Wesen ihr zugetan, von der ersten Begegnung an. Fortwährend starrten ihn diese unvergleichbar hellgrünen Augen mit den kleinen grauen Punkten darin an.

Schlagartig wurde ihm ganz anders, als er an seine Mission dachte. Was würde Cloe von ihm denken, wenn sie es erfuhr? Bestimmt glaubte sie dann, er würde sie nur ausnutzen wollen.

Mit einem schweren Seufzer setzte er sich in Bewegung. Um sich von den schrecklichen Gedanken abzulenken, die gerade durch ihn rasten, strich er über sein Tattoo. Ein Prickeln durchfuhr seinen Körper und er beruhigte sich. Mit fünfzehn hatten sie die Ranke endlich dauerhaft tragen dürfen.

Plötzlich begann der Arm zu brennen. Irritiert schaute er auf sich runter. Er konnte nichts erkennen. Da stürmten auf einmal vier Männer aus dem Gebüsch. In einem Abstand von ein paar Metern blieben sie vor Julian stehen.

Erst war er wie erstarrt, als er in vier Läufe starrte. Komischerweise konnte er keine Details über die Männer ausmachen. Es hing jedoch deutlich in der Luft, was sie wollten.

Nun wartete Julian nicht mehr länger. Jetzt gab es keinen Halt mehr. Er konzentrierte sich ganz auf die Macht in sich, schloss die Augen und atmete tief ein. Seine Arme waren angewinkelt und in Augenhöhe. Julian konnte förmlich spüren, wie die Magie sich zwischen seinen Händen sammelte.

Er war bereit. >>Ihr bekommt sie niemals<<, knurrte er, öffnete die Augen und… war allein.

Verdutzt ließ er die Hände sinken. Wo waren sie hin?

Instinktiv nahm er über die Gedanken mit seinen Brüdern Kontakt auf. Er wusste nicht, was das gerade war. Entweder hatte er sich die Angreifer nur eingebildet, oder sie waren wieder abgehauen. So oder so, hier stimmte was nicht.

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Über Ailis Regin

Ailis Regin
1991 wurde ich in Oberösterreich geboren. Dort wohne ich nach wie vor, habe eine Lehre als Floristin gemacht, hab dann für drei Jahre in einem Produktionsbetrieb gearbeitet, bin dann dort ins Bürowesen gewechselt.Mein größtes Hobby ist das Geschichten erfinden und aufs Papier bringen. Bereits mit 12 Jahren habe ich begonnen, Detektivgeschichten zu schreiben, da es mir immer leichter fiel, meine Gefühle im geschriebenen Wort zu verarbeiten. Ich hatte immer das Gefühl, mein Kopf würde vor lauter Fantasie platzen, wenn ich es nicht zu Papier brachte. Schnell wechselte ich aber in den Liebes- und Fantasybereich. Der Wunsch, andere mit meiner Fantasie zu berühren und begeistern, wuchs stetig. 2011 habe ich dann den großen Schritt gewagt und meinen ersten Jugendroman, den ich bereits mit 15 geschrieben habe, veröffentlicht. >The Fate of Love< ist mein persönlichstes Buch, das ich bisher geschrieben habe. In ihm habe ich sehr viele damals empfundene Emotionen hineingesteckt. Als begeisterte Autorin lese ich natürlich wahnsinnig gerne, hauptsächlich Fantasy. Mit meinen Liebsten verbringe ich sehr viel Zeit, oft hole ich mir von ihnen die Motivation und Ideen fürs Schreiben.

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