Mein Name ist Mandy Campanella, ich komme aus Luxemburg und bin ausgebildete Erzieherin, während meine Leidenschaft das ‘cosplayen’ ist. Die Rolle als Dämon in diesem Kinospot von Regisseur Thomas Bernecker wurde mir zugeteilt, nachdem man mich fragte, ob ich Interesse daran hätte mit meinem Cosplay an einem großen Projekt teilzunehmen, woraufhin ich zusagte. Bei dem Cosplay handelt es sich um eine Eigenkreation meinerseits von Alpollo (einem Geist-Pokémon in dessen menschlichen Gestalt), die ich schon seit einiger Zeit umsetzen wollte. Ich war deswegen umso überraschter, als man auf dieses Cosplay von mir aufmerksam wurde, gleichzeitig aber auch unglaublich stolz, da ich mir viel Mühe gegeben hatte, es so umzusetzen, wie ich es mir vorgestellt hatte und so indirekt ein großes, positives Feedback bekam. Im Kinospot selbst werde ich als Stellvertreter der Dämonen zu sehen sein, die in Diskussion mit der Bayerischen Staatsregierung steht und ihren Standpunkt verteidigt. Der Dreh selbst hatte großen Spaß gemacht, gegen Ende hin war jeder erschöpft aber zufrieden mit dem Ergebnis.

Cosplay als Hobby von Mandy Campanella

Mandy Campanella als Dämonin

Mandy Campanella als Dämonin

Das Thema ‘Cosplay’ liegt mir im Großen und Ganzen sehr am Herzen, weshalb ich umso glücklicher bin, dass andere durch diesen Kinospot mehr über unser Hobby erfahren. Das Cosplayen ermöglicht uns, unsere Kreativität freien Lauf zu lassen, andere Menschen zu begeistern oder sogar mitzureißen und verschiedene Facetten von uns zu zeigen. Dabei sollte man unsere Arbeit nicht unterschätzen. Cosplayer wurden und werden noch immer gerne als ‘Freaks’ bezeichnet, die in die Rolle eines anderen Menschen/Wesens schlüpfen, um dem tristen Alltag zu entkommen, dabei geht es uns hauptsächlich darum anderen eine Freude zu bereiten indem wir für einen Tag (oder auch mehrere) jene fiktiven Figuren zum Leben erwecken, die die Menschen bisher nur aus dem Fernsehen, Anime’s, Bücher, Spiele oder Manga’s kannten. Diesen Aspekt sind sich viele nicht bewusst und ich hoffe, dass sich dank des Kinospots mehr Menschen mit dem Thema auseinander setzen und begreifen, wie wichtig es für jeden einzelnen von uns ist, dass man unsere Arbeit als Künstler und Künstlerin respektiert.

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