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Erkenntnisse über Feen – Das Bundesamt für magische Wesen informiert

Saskia, die Fee von der Waldau

Eine Erarbeitung von Monika Schoppenhorst, Bundesamt für magische Wesen (BAfmW)

Stand 12.10.2013

1. Einführung: Herkunft der Feen

Feenwesen sind schon lange bekannt, insbesondere in keltischen Überlieferungen sind sie erwähnt. Sie leben in ihrem eigenen Reich, das in Britannien Avalon genannt wird und im südwestlichen England einen Übergang zu unserer Welt besitzt. Außerdem nennen die Quellen einen Eingang im Wald von Brocéliande in Frankreich. Nach verschiedenen Erfahrungsberichten aus neuerer Zeit kann man aber davon ausgehen, dass es viel mehr Pforten auf der gesamten nördlichen Hemisphäre gibt.

2. Erscheinungsbild

2.1 Europa und Nordamerika

Seit etwa 200 Jahren werden sie überwiegend als weiblich beschrieben. Die Beschreibungen variieren sehr stark. Manche Quellen bezeichnen sie als klein, stämmig und dunkelhaarig, andere als groß, zierlich und blond. Vermutlich gibt es alle Variationen zwischen beiden Extrema. Über die Hautfarben werden keine Aussagen gemacht. Da es sich aber um europäischstämmige Sagen handelt, in denen Feen eine Rolle spielen, darf davon ausgegangen werden, dass sie helle Haut haben.

2.2 Restliche Welt

Allerdings ist unserem Haus noch keine Untersuchung bekannt, die asiatische, afrikanische, indianische und Aborigine-Quellen auf feenähnliche Wesen hin durchforstet hat. Das ist ein Gebiet, das noch viele Forschungsmöglichkeiten eröffnet.

3. Feenmagie

3.1 Umgang mit der Zeit

Eine Eigenschaft ist überall beschrieben: Sie leben in einer anderen Zeit. Es wird all-gemein davon ausgegangen, dass im Heimatreich der Feen die Zeit wesentlich langsamer vergeht als in unserer. Deshalb scheinen sie nicht zu altern, wenn man ihnen mehrfach im Leben in unserer Welt begegnet. Die Gute Fee Esmeralda behauptet, dass sie in ihrer Welt sehr wohl altere, vergleichbar wie wir in unserer. (S. hierzu auch meine Veröffentlichung „Eine gute Gute Fee?“ vom April 2013.)

Darüber hinaus lässt sich begründet vermuten, dass sie über die Fähigkeit verfügen, die Erdzeit zu manipulieren. Wir haben Berichte von Augenzeugen, die von „Zeitblasen“, die errichtet wurden, um die Zeit anzuhalten, erzählen. Diese Blasen dürfen nur eine gewisse Zeit aufrechterhalten werden, weil sie sich sonst ablösen. Welche Folgen dieses Ereignis hätte, ist nicht bekannt.

Es gibt mehrere Darlegungen von Menschen, die ins Feenreich gelangt waren und dort die Zeit genauso empfanden wie immer, aber feststellten, dass unsere Zeit kaum vorangeschritten war. Das passt logisch nicht zueinander, beweist aber die These von Parallelwelten mit unterschiedlichen Zeiten. Es ist möglich, dass die Feen, die den Übergang ermöglichten, die Zeit in unserer Welt für den Weltenwechsler manipuliert haben, damit sein Leben physisch nicht beeinträchtigt wird.

3.2 Selbstbild der Feen bzgl. ihrer Magie

Eine-Fee, auf Papier gebannt von Monika Schoppenhorst
Eine-Fee, auf Papier gebannt von Monika Schoppenhorst

Feen selbst scheinen sich nicht für magisch zu halten. Sie betrachten sich eher als Handwerker. Spielen mit der Zeit und der Natur (sie können auch auf die Physiologie von Lebewesen einwirken), regeln etwas in Vergangenheit oder Zukunft und das sei alles. Es scheint sogar so zu sein, dass sie die Erbsubstanz verändern können. Um das zu beweisen, fehlen noch einige Untersuchungen.

4. Gute Fee/Böse Fee

Nun kommt die Einteilung ins Spiel, die in den Quellen erst seit etwa 200 Jahren vorgenommen wird, Gute Fee/Böse Fee.

Manche Feen beeinflussen das Geschehen für ihren Schützling positiv – und zwar immer – erfüllen Wünsche usw.; dann nennen sie sich Gute Fee. Oder sie greifen so ein, dass sie ihre Macht zu ihrem eigenen Vorteil nutzen, ohne Rücksicht auf die Menschen; dann nennen wir sie Böse Fee.

Es ist nicht erforscht, ob eine Fee sowohl gut, als auch böse sein kann – jeweils in verschiedenen Bezügen.

4.1 Gute Feen

Gute Feen arbeiten mit Schutzwesen zusammen, die sie genau wie wir „Schutzengel“ nennen. Diese Wesen scheinen sich gegenseitig vertreten zu können. Wobei der Schutzengel derjenige ist, der den Überblick über die Geschehnisse hat und eine Gute Fee bitten kann, bestimmte Aufgaben für ihn zu übernehmen. Darin sind diese offensichtlich unterschiedlich geschickt oder sie müssen erst eine Ausbildung durchlaufen. Das ließ sich bisher nicht ermitteln.

4.2 Böse Feen

Es gibt eine Reihe von allseits bekannten Quellen, die die Tätigkeit böser Feen dokumentieren. Ich selbst habe mich mit ihnen noch nicht näher beschäftigt. Das bleibt anderen Mitarbeitern des BAfmW vorbehalten oder muss warten, bis ich die Forschungen über die Guten Feen abgeschlossen habe.

5. Zusammenfassung

Feen spielen in der menschlichen (zumindest europäischen) Mythologie schon sehr lange eine wichtige Rolle. Sie leben in einer Parallelwelt mit anderer Zeit. Sie können wohl die Erdzeit als auch die Physiologie der Erdlebewesen manipulieren und mit anderen Wesen zusammenarbeiten.

Seit etwa 200 Jahren teilen wir Menschen sie in gute und böse Feen ein. Wobei nicht belegt ist, ob das allgemein zulässig ist oder sich jeweils nur auf einen Betreuten bezieht.

6. Ausblick

Forschungsgebiete gibt es in Vielzahl: Wie wirkt sich eine Ablösung einer Zeitblase aus? Werden Feen ausgebildet? Stimmt die Einteilung in gut und böse?

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Über Monika Schoppenhorst

Monika Schoppenhorst
Ende der Fünfziger Jahre in Berlin geboren und aufgewachsen, lebe ich noch immer dort und habe mein Hobby Schreiben inzwischen zum (Neben)Beruf gemacht.

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