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Nick aus der Flasche von Monica Davis

Nick aus der Flasche, ein Fantasyroman von Monica Davis

Plötzlich mit einem Dschinn zusammenzuwohnen, wirbelt das Leben der 17-jährigen Julie ziemlich durcheinander, wo sie gerade dabei war, sich den beliebtesten Jungen der Schule zu angeln. Doch da hat sie die Rechnung ohne Flaschengeist Nick gemacht. Der genießt seine neu gewonnene Freiheit und niemand soll ihn daran hindern – auch kein Möchtegern-Schönling. Denn Nick ist der Meinung, dass Julie etwas Besseres verdient hat. Nur findet er niemanden, der wirklich zu seiner Herrin passt – bis er bemerkt, dass er sich selbst Hals über Kopf in sie verliebt hat.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 607 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 351 Seiten
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00D1YM4WE

Leseprobe aus “Nick aus der Flasche”

In ihrem Zimmer warf Julie den Rucksack in eine Ecke und stellte die Flasche auf den Nachttisch. Übers Wochenende musste sie ein Referat über Elektrolyse vorbereiten, doch für den Rest des Tages wollte sie mit Schule nichts am Hut haben.

Seufzend legte sie sich ins Bett, die Hände im Nacken verschränkt. Sie liebte ihr Bett und befand sich fast ständig darin: wenn sie an ihrem Laptop saß, ein Buch las, einen Film guckte, Musik hörte oder aus dem Fenster starrte, das sie von hier aus gut im Visier hatte. Sie sah zwar bloß den Himmel, aber wenn man vor sich hinträumen wollte, war das ein perfekter Anblick.

Wie so oft stahl sich Josh in ihre Gedanken, sein blondes Haar, die blauen Augen und seine große, trainierte Figur. Wie er Angelica heute angegrinst hatte!

Nick aus der Flasche von Monica Davis
Nick aus der Flasche von Monica Davis

Ablenken … An ihn zu denken würde sie nur frustrieren. Daher musterte sie die wunderschöne Flasche und fuhr in Gedanken die eingravierten Linien nach, die sich wie ein Flammenmuster über den Bauch zogen. Ob Mr. Solomon darin etwas aufbewahrt hatte?

Julie setzte sich auf und nahm die Flasche in die Hand. Erneut wunderte sie sich, wie schwer sie war. Vielleicht war sie ja bis zum Rand mit Sand gefüllt und gluckerte deshalb nicht? Oder mit Goldstaub?

Vorsichtig zog sie an dem metallenen Korken, doch der bewegte sich keinen Millimeter. Die daran befestigte Kette klirrte leise, als sie gegen das Silber schlug.

Womöglich war das eine Zierflasche und die ließ sich nicht öffnen?

Julie versuchte es abermals, wobei sie diesmal an dem Pfropfen drehte. Nach einem festen Ruck bewegte er sich und sie konnte ihn herausziehen.

Neugierig schnüffelte sie an der Öffnung, doch sie roch nichts.

Als sie hineinsehen wollte, drang plötzlich blauer Rauch aus der Flasche. Hastig stellte sie das Gefäß zurück auf das Tischchen und lehnte sich im Bett zurück; ihr Herz klopfte wild.

Verdammt, was für ein Zeug befand sich darin? Irgendeine giftige Chemikalie?

Mit angehaltenem Atem wollte Julie die Flasche wieder verschließen, als die Rauchsäule immer größer wurde, in der Luft einen Bogen machte wie ein umgedrehtes U und auf den Boden zusteuerte.

Verwundert stieß sie die Luft aus. Das widersprach den Gesetzen der Physik, oder? Aber Julie konnte sich darüber nicht den Kopf zerbrechen, weil immer mehr Dunst aus dem Flaschenhals quoll. Verdammt, was war das? Was, wenn das Zeug ihren Teppichboden in Brand steckte?

Sie sah bereits das Haus in Flammen aufgehen und stand kurz davor, nach Mom zu schreien und den Feuerlöscher zu holen, als der blaue Rauch plötzlich eine Gestalt annahm. Nun wand sich kein weiterer Dunst mehr aus der Flasche, sondern er ballte sich wie eine ein Meter große Kugel über dem Boden zusammen, verdichtete sich, änderte die Farbe … und auf einmal kniete vor ihr ein Mensch.

Julie zwinkerte. Nein, oder? Das träumte sie doch! Ihr Herz raste so schnell, dass sie befürchtete, es könne versagen; ihre Finger krallten sich in die Bettdecke.

Vor ihr kniete jemand, der außer einer Jeans nichts am Leib trug. Einer schmutzigen Jeans mit weit ausgestellten Beinen. Julie erkannte einen nackten, mit rötlichen Striemen überzogenen Rücken und schmutzige Hände, die über ihren Teppich strichen. Wirres hellbraunes Haar reichte der Person bis zum Kinn, und als sie aufschaute, stockte Julie der Atem. Das war ein junger Mann. In ihrem Zimmer. Vor ihren Füßen!

Grüne Augen musterten sie einen Moment, bevor er seinen Blick durch den Raum gleiten ließ.

»Wo ist Meister Solomon?«, fragte er.

Ja, der Typ klang eindeutig menschlich. Männlich! Und hörte sich real an.

Ihr versagte die Stimme. Sie konnte bloß auf den Kerl starren, der schätzungsweise nicht älter als Connor war, also höchstens neunzehn, vor ihrem Bett kniete und den Teppichboden befühlte.

»Ich bin nicht im Haus meines Meisters.« Er reckte den Hals und schaute sich um, blieb aber weiterhin am Boden. »Hat Meister Solomon mich an Euch verkauft? Seid Ihr meine neue Herrin?«

»Meister?« Julie schluckte. Vor Aufregung brachte sie kaum ein Wort hervor. »D-du meinst Mister Solomon? Er ist tot.«

»Tot?« Seine Augen wurden groß und leuchteten regelrecht. Sie waren so grün! Vielleicht wirkte ihre Farbe auch deshalb so intensiv, weil sich der Kerl schon seit Tagen nicht mehr rasiert hatte. Der kurze Bart stand ihm, gab ihm etwas Verwegenes. Der junge Mann war nicht Josh, aber er hatte eine Ausstrahlung – wow!

»Hm. Mausetot.« Julie nickte. Was hatte Mom bloß in die Muffins getan?

Der Junge blieb weiterhin am Boden knien und sah sich um. »An wen ist sein Besitz gegangen?«

»An die Wohlfahrt.«

Seine Brauen zogen sich zusammen. »Und Ihr seid von der Wohlfahrt?«

Sie schüttelte den Kopf.

»Von wem habt Ihr die Flasche?«

»Mrs. Warren hat sie mir geschenkt.«

»Und sie ist von der Wohlfahrt?«, fragte er, wobei er den Kopf leicht schief legte.

Sie nickte erneut.

»Dann gehöre ich jetzt Euch, Herrin.«

Herrin?!

Vorsichtig tippte sie den Jungen an der Schulter an. Fühlte sich echt an. Warm und lebendig. »Wer bist du? Was bist du?«

»Ein Flaschengeist.«

»Ja, genau!« Julie lachte schrill und sprang auf. »Hier will mich bestimmt jemand verarschen!« Wo war die versteckte Kamera?

Ruhelos wanderte sie im Zimmer umher, während sich der junge Mann nicht von der Stelle rührte, lediglich den Kopf drehte.

»Dann zeig mir doch mal, was du kannst«, sagte sie. »Verwandle dich in einen Frosch.«

Er rieb sich über die Stirn, als hätte er Kopfweh, und erwiderte: »Ich glaube, ich kann nicht zaubern, falls Ihr das meint.«

»Bitte sag Du und nenn mich nicht Herrin!« Das alles war zu kurios.

»Wie du wünschst.«

»Du glaubst also, nicht zaubern zu können?« Ihre Stimme wurde immer lauter. »Natürlich nicht, das wären dann zu viele Spezialeffekte, was?«

»Ich kann aber jedem neuen Besitzer drei besondere Wünsche erfüllen. Und du kannst mir Befehle geben«, erklärte er zerknirscht, als ob er das nicht sagen wollte, jedoch dazu gezwungen war.

»Das träum ich jetzt, oder?«

Der junge Mann schüttelte den Kopf.

Sie konnte ihm also Befehle erteilen? »Zurück in die Flasche mit dir!«

Gequält schaute er sie von unten herauf an und flüsterte: »Bitte nicht«, als er sich schon auflöste und die blaue Rauchsäule denselben Weg zurücknahm, wie sie herausgekommen war.

Als der letzte Rest in der Flasche verschwunden war, drückte Julie sofort den Stöpsel in die Öffnung und atmete tief durch.

Wow, es hatte funktioniert! »Ihr seid gut. Richtig gut! Und jetzt könnt ihr rauskommen, die Show ist vorüber!« Sie starrte auf die Tür, doch nichts passierte. Kein Filmteam stürmte ihr Zimmer, alles blieb ruhig.

Ihre Knie waren butterweich, woraufhin sie sich aufs Bett plumpsen ließ. Hart klopfte ihr Herz bis in den Hals und ihre Hände zitterten.

Was, wenn das wirklich kein Traum war und sich ein junger Mann in dieser Flasche befand? Einer, der ihr tatsächlich Wünsche erfüllen konnte? Vielleicht hatte das Universum von ihrem Liebeskummer genug und hatte ihr deshalb diesen Flaschengeist geschickt?

Josh und sie … zusammen.

Langsam streckte sie einen bebenden Arm aus und öffnete die Flasche ein zweites Mal.

***

Er spürte, wie er sich den schmalen Hals hinaufwand. Die Monotonie schwand, sein Bewusstsein kehrte zurück. Wenn er sich in der Flasche befand, besaß er keine Gefühle, er machte sich keine Gedanken, alles war ihm egal. Doch wenn er seine körperliche Gestalt zurückerlangte, wollte er nie wieder dieses Stadium der Gleichgültigkeit annehmen, nie wieder zurück in dieses verdammte Gefängnis.

Sein Herz begann zu schlagen, die Lungen füllten sich, seine Sinne funktionierten. Er fühlte, hörte, roch … und schließlich sah er das Mädchen. Sie hatte ihn erneut befreit, dem Himmel sei Dank!

»Du bist also wirklich ein Flaschengeist«, sagte sie leise, während sie auf dem Bett saß und ihn mit ihren großen braunen Augen anstarrte.

Er nickte und überlegte fieberhaft was er machen könnte, damit sie ihn nicht wieder zurück befahl.

Möglichst unauffällig sah er sich um. Er war auf jeden Fall nicht mehr im Haus seines ehemaligen Herrn, wie er zuvor schon festgestellt hatte. Dazu war es hier zu sauber. Das Zimmer gefiel ihm: bunte Poster, ein wenig chaotisch und definitiv zu viel weiblicher Flair, aber gemütlich. Es gab einen großen Schrank, einen Schreibtisch, ein Bett … und es stank nicht.

Das Mädchen schien auch anders zu sein als Meister Solomon. Hoffentlich. Ein Schauder überlief ihn, gemischt mit Angst und Hass, wenn er an seinen alten Besitzer dachte, daher blieb er lieber am Boden hocken. Seine Knie würden vielleicht vor Aufregung nachgeben.

Jetzt nur nichts falsch machen! Er hatte keine Lust auf Schläge oder Demütigungen.

»Wie heißt du?«, fragte die junge Frau.

Diener hatte Meister Solomon ihn genannt, weshalb er seinen Namen fast vergessen hatte, daher überraschte es ihn, als er ihn wie selbstverständlich über die Lippen brachte. »Nick.«

Nicolas Tate … So hieß er doch? Er war sich nicht sicher, denn er konnte sich kaum an sein menschliches Dasein erinnern. »Und du?«

»Julie Reynolds.«

Julie … Er besah sich seine neue Herrin genauer. Sie schien in seinem Alter zu sein und hatte langes braunes Haar, das ihr offen über die Schultern fiel. Ihre Rehaugen und diese wunderschön geschwungenen Lippen machten ihn irgendwie nervös.

Er senkte den Kopf, was es nicht besser machte. Unter dem dunklen Rock spitzten ihre Knie hervor, gefolgt von schlanken Waden. Hübsche Beine …

Hastig richtete er den Blick wieder höher und blieb an den Ansätzen ihrer Brüste hängen. Verdammt, war ihr T-Shirt tief ausgeschnitten!

Er schluckte. Julie war eine ziemlich flotte Biene. Ein Engel … War sie gekommen, um ihn zu erlösen?

Kurz schloss er die Lider, als ein Bild von einem blonden Mädchen vor seinem inneren Auge aufflackerte. Es sah Julie ein wenig ähnlich. Wenn er die blonden Locken erblickte, die sich an das herzförmige Gesicht der Unbekannten schmiegten, spürte er ein seltsames Ziehen hinter dem Brustbein. Er kannte das Mädchen aus seinen Gedanken, doch ihr Name fiel ihm nicht ein.

»Wie alt bist du?«, wollte Julie wissen. »Viele hundert Jahre?«

Nick kratzte sich am Kopf. »Ich weiß nicht genau … Aber ich glaube nicht, dass ich so alt bin.« Weitere Bilder formten sich: wie er eine Straße entlangging und Autos hinterhersah. Er hatte sich, sobald er genügend Geld in der Tasche hatte, einen Shelby Mustang kaufen wollen … Die Erinnerung verblasste, war plötzlich nicht mehr greifbar, denn seine neue Herrin bombardierte ihn mit Fragen.

»Wie kamst du in Mr. Solomons Besitz?«

»Das weiß ich nicht mehr.« Aber das Wissen lag tief in ihm vergraben, da war er sich sicher. Meister Solomon hatte ihn verhext, damit er seine Vergangenheit vergaß. Jetzt, wo er tot war, müsste auch der Zauber an Wirkung verlieren.

Hoffentlich …

Langsam stand er auf, um das Mädchen nicht zu erschrecken. Im Moment machte sie keine Anstalten, ihn zurück in die Flasche zu wünschen, und daran sollte sich nichts ändern. »Du bist anders als mein alter Meister. Dein Haus ist ganz anders. Du bist keine Hexe, oder?«

Sie schüttelte den Kopf, woraufhin er vor Erleichterung am liebsten in die Luft gesprungen wäre.

Nur nichts anmerken lassen, dachte er. Noch wusste er zu wenig über Julie.

»A-aber das ist nicht mein Haus. Es gehört meinen Eltern. Und mein Bruder lebt auch hier«, setzte sie hinzu, als ob sie ihn damit einschüchtern wollte.

Hier lebte also eine ganz normale Familie. Nick konnte sein Glück kaum fassen.

Das Mädchen schaute zu ihm auf, erst in sein Gesicht, dann auf seine Brust, die sie nun direkt vor Augen hatte, da sie immer noch saß.

Obwohl er eine Hose trug, fühlte er sich plötzlich nackt und verschränkte die Arme.

Julie räusperte sich und blickte ihm hastig in die Augen. »Mr. Solomon soll ein Hexer gewesen sein?«

»Ja.« Was für seltsame Sachen sie besaß. Ein schwarzes Fenster hing an der Wand vor ihrem Bett, das wie ein Fernseher aussah, doch dazu war er zu flach. Ihre Musikanlage war winzig, und überhaupt gab es hier Dinge, die Nick noch nie gesehen hatte.

Plötzlich blinkte auf ihrem Schreibtisch ein kleines Rechteck auf, das eine wilde Melodie spielte. Erschrocken zuckte er zusammen. »Was ist das?« Das Gesicht eines rothaarigen Jungen leuchtete ihm entgegen. »Martin Baker ruft an« stand darunter. War das ein Telefon?

»Das ist ein Junge aus meiner Klasse. Ein bisschen nervig, aber ansonsten okay.« Julie sprang auf, nahm das singende Gerät in die Hand und brachte es mit einem Fingerstrich zum Schweigen. Die Oberfläche war nun schwarz.

Entgeistert starrte Nick es an.

»Hast du noch nie ein Smartphone gesehen?«, fragte sie, als sie das Ding weglegte.

Er schüttelte den Kopf. »Ist das ein Telefon?«

Sie nickte. »Fast ein kleiner Computer. Du kannst damit sogar Musik hören und im Internet surfen.«

»Internet …« Das kam ihm bekannt vor. Meister Solomon hatte auch einen Computer gehabt, aber das war ein großer grauer Kasten mit einem dicken Monitor gewesen, der stets gebrummt hatte.

»Wow, du kommst wirklich aus einer anderen Zeit.« Julie ging um ihn herum und musterte ihn von oben bis unten. »Er konnte also richtig zaubern?«, fragte sie.

»Wer?«

»Na, Mr. Solomon.«

»Hm.« Ihr Rumgelaufe machte ihn ganz nervös, weil ihm dann ständig ihr lieblicher Duft in die Nase wehte. Und erst ihre Blicke! Sie brannten förmlich auf seiner Haut.

»Und du gehörst jetzt mir?«

»Ja«, erwiderte er und räusperte sich, weil seine Stimme belegt war.

Sie klang verwirrt, als könne sie das alles nicht begreifen. »Warum bist du eigentlich so schmutzig?«

»Ich musste manchmal Meister Solomons Dreck wegräumen.«

»Was für einen Dreck?«

Ein Stich durchfuhr seinen Kopf. Nick kniff die Augen zusammen und rieb sich über die Schläfen. Ja, was hatte er weggeräumt? Er wusste es nicht mehr. Meister Solomon hatte ihn viel vergessen lassen. Schwach konnte er sich an Feuer erinnern und an einen Zauber: Memoriam fugo … Nick wollte gar nicht wissen, was er getan hatte. Darüber nachzudenken, verursachte ein unangenehmes Gefühl in seinem Magen. »Ich glaube … ich musste seine Wohnung sauber halten, doch er hat mich nur selten für längere Zeit aus der Flasche gelassen.«

Hinter ihm blieb Julie stehen. »Hat er dich geschlagen?« Sie klang aufgebracht.

Als er plötzlich ihre Finger spürte, die zärtlich über seinen Rücken glitten, kribbelte seine Haut. »Ich …« Nick schluckte. Wenn sie das noch länger machte, könnte das peinlich werden. Das Gefühl schoss direkt in tiefere Regionen. Schnell drehte er sich zu ihr um. »Er hatte oft schlechte Laune und die hat er manchmal an mir ausgelassen.«

»Was für ein Schwein!« Schwungvoll setzte sie sich vor dem Schreibtisch auf den Drehstuhl, sodass er ein Stück wegrollte. »Wenn er nicht schon tot wäre, würde ich ihn anzeigen!« Sie verschränkte die Arme vor der Brust und starrte ins Leere, als würde sie nachdenken.

Nick war wirklich erleichtert, dass sie kein bisschen nach seinem alten Meister kam. Ich glaube, mit Julie kann ich es aushalten, dachte er und trat ans Fenster.

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Über Inka Loreen Minden

Inka Loreen Minden
Im Jahr 1976 erblickte ich in einem idyllischen Alpennest das Licht der Welt. Nach dem Abitur bin ich mit meinem Mann nach München gezogen, wo wir uns pudelwohl fühlen. Dort habe ich ein paar Jahre als Zahntechnikerin gearbeitet. Anfang 2008 machte ich mich als Autorin selbstständig. Geschrieben habe ich schon, seit ich der deutschen Sprache in Schrift mächtig bin, doch zur Erotik bzw Romantasy kam ich erst 2006. Seitdem veröffentliche ich unter dem Namen Inka Loreen Minden (und anderen Pseudonymen, je nach Verlag) spitzzüngige, witzige und/oder sinnliche Liebesgeschichten, gepaart mit prickelnder Erotik und natürlich einem Happy End. Ständig werde ich gefragt, ob ich etwas von meinem eigenen Liebesleben preisgebe oder eigene Wünsche in meinen Texten verarbeite. Aber nehmen wir einmal an, ich schreibe einen Thriller über eine psychopathisch veranlagte Frau, die nachts durch die Straßen zieht und reihenweise Menschen abschlachtet - macht mich das zu einer potentiellen Killerin? Ich finde, man kann bei einer Horrorgeschichte oder einem brutalen Krimi genauso viel oder genauso wenig auf das Innenleben des Autors schließen, wie bei einer erotischen Geschichte. Das wollte ich an dieser Stelle einmal loswerden. Gerade als Autorin erotischer Geschichten hat frau oft mit Vorurteilen zu kämpfen. Schade eigentlich, denn es gibt doch kein schöneres Thema als die Liebe :-) Aber das Wichtigste ist, dass es mir unwahrscheinlich großen Spaß macht, meine Gedanken auf Papier zu bringen und Euch daran teilhaben zu lassen!

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