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Papst nennt Kanada-Missbrauchsreise eine „Pilgerreise“

Papst Franziskus beim Angelus Gebet im Vatikan (Foto: Andreas Solaro/AFP)

Papst Franziskus beim Angelus Gebet im Vatikan (Foto: Andreas Solaro/AFP)

Vatikanstadt, Heiliger Stuhl (BAfmW/AFP) – Papst Franziskus sagte am Sonntag, ein Besuch in Kanada, wo er indigene Überlebende von Missbrauch treffen werde, der in von der katholischen Kirche geführten Internaten begangen wurde, sei „eine Pilgerfahrt der Buße“.

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„Nächsten Sonntag, so Gott will, werde ich nach Kanada aufbrechen“, sagte er am Ende des Angelus-Gebets, in einem offensichtlichen Hinweis auf ein Knieproblem, das ihn dazu veranlasste, eine Reise nach Afrika im letzten Monat zu verschieben.

Es wird erwartet, dass der Papst seinen Besuch in Edmonton, Quebec und Iqaluit vom 24. bis 30. Juli nutzen wird, um eine Entschuldigung zu wiederholen, die er gegenüber kanadischen Delegationen aussprach, die den Vatikan im April besuchten.

Er habe „meine Trauer und Solidarität für den Schaden, den sie erlitten haben, zum Ausdruck gebracht“, sagte Franziskus den Menschenmengen, die sich am Sonntag auf dem Petersplatz versammelt hatten.

Papst Franziskus unternimmt eine Bußpilgerreise nach Kanada

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„Und jetzt bin ich dabei, eine Bußpilgerreise zu unternehmen, von der ich hoffe, dass sie mit Gottes Gnade zu der bereits unternommenen Reise der Heilung und Versöhnung beitragen wird“, sagte er.

Die Reise nach Kanada ist ein wichtiger Schritt in den Bemühungen des 85-Jährigen, den weltweiten Skandal um den sexuellen Missbrauch von Kindern durch Geistliche und die jahrzehntelange Vertuschung aufzuarbeiten.

Rund 150.000 Kinder der First Nations, Metis und Inuit wurden von Ende des 19. Jahrhunderts bis in die 1990er Jahre in 139 Internatsschulen in ganz Kanada eingeschrieben, als Teil einer Regierungspolitik der erzwungenen Assimilation.

Sie verbrachten Monate oder Jahre isoliert von ihrer Familie, Sprache und Kultur, und viele wurden von Schulleitern und Lehrern körperlich und sexuell missbraucht.

Tausende sollen an Krankheiten, Unterernährung oder Vernachlässigung gestorben sein. Seit Mai 2021 wurden an den Schulen mehr als 1.300 nicht markierte Gräber entdeckt.

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