Parents@Work-Praktikum im Bundesamt für magische Wesen

Untot, aber cool - Praktikum im BAfmW (Foto: Barbara Frommann)
Untot, aber cool – Praktikum im BAfmW (Foto: Barbara Frommann)

Am Collegium Josephinum, einer katholischen Schule mit Realschule und Gymnasium, findet die Praktikumsreihe „Parents@Work“ statt, in deren Rahmen Schüler an der Arbeitsstelle der Eltern ein Schülerpraktikum machen sollen. Ein 15-jähriger Schüler, der die 9. Klasse am Collegium Josephinum besucht, kannte den elterlichen Betrieb zur Genüge und als seine Mutter anfragte, ob er im Bundesamt für magische Wesen einen Tag lang ein Praktikum machen könnte.

Praktikum als Model für Dark Fashion

Er bekam eine Zusage, stellte sich mit seiner Mutter vor, um – leicht geschockt – zu erfahren, dass sein Praktikum nicht HINTER der Kamera, Fotografin und Maskenbildnerin zuschauend, sondern aktiv teilnehmend VOR der Kamera stattfinden würde. Und natürlich passend zurechtgestylt als junger Vampir in den Textilien von Boudoir Noir unter dem Motto „Untot, aber cool!“ sowie den Anweisungen der erfahrenen Bonner Fotografin Barbara Frommann und der versierten Maskenbildnerin Emilia Keil folgend.

Eine unerwartete Herausforderung, die der Schüler erst einmal verdauen musste. Aber seine Mutter redete ihm gut zu, verwies auf eine einzigartige Erfahrung, die er machen würde und von uns bekam er natürlich die Zusage, nichts machen oder tragen zu müssen, was ihm absolut nicht gefallen würde oder womit er nicht zurecht käme. Es sollte beiden Seiten Spaß machen und ihm einen Einblick in die Tätigkeit einer Berufsfotografin, einer Maskenbildnerin sowie in die Arbeit eines Models vermitteln.

Es folgte eine Einkaufstour zu Boudoir Noir, wo er sich zwei Outfits aussuchte, welche ihm zusagten. 

Fotoshooting in der Georgskapelle auf dem Alten Friedhof Bonn

Und dann war es soweit. Am frühen Abend brachte seine Mutter ihn vorbei, letzte Absprachen wurden getroffen und er wurde den Händen von Emilia Keil überlassen. Seine Frisur wurde angepasst und das Gesicht wurde weiß geschminkt. Mit Kontaktlinsen kam er nicht zurecht, was kein Problem darstellt, denn rote Augen lassen sich auch nacharbeiten. Geduldig und kooperativ nahm er in der Georgskapelle verschiedene Positionen ein, mal mit, mal ohne Trockeneis-Nebel und zwischendurch die Textilien wechselnd. Zum Styling gehörten auch künstliche Fingernägel und der Einsatz von Schwarzlicht für die düstere Stimmung in der Kapelle.

Nicht dazu gehörte ein Stromausfall, der glücklicherweise durch den Einsatz von LED-Akku-Strahlern nicht allzu sehr ins Gewicht fiel.

Nach dem Ende des Shootings, welches bis in die späten Abendstunden auf dem Alten Friedhof stattfand, wurde er sicher wieder zu Hause abgeliefert und den Eltern übergeben.

Als Ergebnis können wir festhalten, dass dem BAfmW für künftige Modelshootings ein Teenager zur Verfügung steht, der sich zuerst etwas überwinden musste, einen Einblick in ein völlig ungewohntes Tätigkeitsfeld bekam und daran interessiert ist, künftig den einen oder anderen Nebenjob als Model anzunehmen. Er nahm die Erkenntnis mit, dass man als Model in eine Rolle schlüpft und etwas präsentiert, was gar nicht dem eigenen Style entsprechen muss. Aber es geht dennoch.

Wir hoffen, dass sich das herumspricht und auch andere Jungs und junge Männer dazu motiviert, ihre Qualitäten als Model anzutesten.

 

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