“ Keine Experimente!“

28,00 

  • Buch : 424 Seiten
  • Verlag: Büro f. Realitäts Design
  • Autor*in: Winand Herzog
  • Übersetzer*in:
  • Illustrator*in:
  • Auflage: 1. Aufl., erschienen am 10.03.2010
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3-930509-08-3
  • ISBN-13: 978-3-930509-08-9
  • Größe und/oder Gewicht: 21,0 x 14,5 cm

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Beschreibung

BONN (BAFMW) – Obwohl Arno Schmidts Kurzroman »Die Gelehrtenrepublik« neben seinem Buch über Karl May nach einschlägigen Auskünften die meisten Leser zu Schmidt hingeführt hat, betrachtete die Schmidt-Forschung diesen Roman eher als zu vernachlässigendes Fliegengewicht. Vor 30 Jahren erschien die bisher einzige separate Studie leicht abseits des Buchhandels und ist schon längst vergriffen. Winand Herzog hat sich seit 1975 mit Schmidts Roman »Die Gelehrtenrepublik« auseinandergesetzt. Er befindet sich damit unter den ersten zehn Literaturwissenschaftlern überhaupt, die eine längere Arbeit zu Schmidt verfasst haben und legt nunmehr in seiner umfangreichen Studie »Keine Experimente! Untersuchungen zu Arno Schmidt: Die Gelehrtenrepublik« das Gesamtergebnis seiner Forschungen zu diesem Komplex vor, um diesem Roman die übersehene Bedeutung und den Stellenwert zurückzugeben, welche der »Gelehrtenrepublik« im Gesamtwerk Schmidts tatsächlich zukommt. Einleitend erläutert Herzog in einem Dutzend schnappschussartiger Kapitel die Besonderheiten der Schmidt-Forschung der ersten drei Jahrzehnte, vor allem, warum die Fachgermanistik sich mit dem Autor so schwer tat. Einen weiteren Schwerpunkt legt Herzog hier auf den sehr speziellen Reflex, den der Schriftsteller Arno Schmidt bei denen hervorrufen kann, die sich mit seinem Werk lesend oder analysierend beschäftigen. Den Mittelpunkt von Herzogs Untersuchungen bildet »Die Romantik in der Katastrofe«, seine erheblich ergänzte und erweiterte Studie zu Schmidts Roman »Die Gelehrtenrepublik«. Neben einer Einordnung in das Gesamtwerk Schmidts bis »Zettel’s Traum« behandelt Herzog vor allem die Aspekte Struktur, Verne- bzw. Klopstock-Adaption, intertextuelle Anspielungen sowie, neben der Presse-Resonanz auf den Roman, die in ihm sich ausdrückenden philosophisch-weltanschaulichen und politischen Tendenzen. Im Schlussteil seiner Untersuchungen beschreibt, analysiert, kommentiert und bewertet Herzog unter dem Titel »Eine Reise in die Länder der Lemuren« auf gut 100 Seiten über 40 Forschungsbeiträge zur »Gelehrtenrepublik« von den Anfängen bis 2010. – Des Weiteren enthält »Keine Experimente! Untersuchungen zu Arno Schmidt: Die Gelehrtenrepublik« gut 20 Exkurse unterschiedlicher Länge zu Sonderaspekten, die mit Schmidts Roman und seinem Umfeld verbunden sind. Im Ergebnis werden letztlich völlig neue Perspektiven mit erstaunlichen Ergebnissen herausgearbeitet, wodurch die Forschung zu Arno Schmidts Roman »Die Gelehrtenrepublik« bisher übersehene unbekannte Wege beschreiten kann. Diese neu entdeckten Ansätze werden vor allem markiert durch die an Lessing orientierte mythologische Grundierung des Romans, wie Herzog dies herausgearbeitet hat, sowie die von ihm inhaltlich nachgewiesene poetologische Korrespondenz zu Schmidts Erzählung »Seelandschaft mit Pocahontas«.

Über diese Studie aus fremden Reichen und vergangenen Epochen

Die vorliegende fantastische Dokumentation „“Keine Experimente!““, eine historische Fachstudie zur Situation der Magie und magischer Wesen in vergangenen Zeitaltern wurde erarbeitet und verfasst von Winand Herzog. Diese in ihrer Bedeutung für die allgemeine Bildung und historische Erforschung archaischer Strukturen bis hin zu hochkomplexen staatlichen Gebilden nicht hoch genug einzuschätzende Studie erschien am 10.03.2010 und wurde herausgegeben von Büro f. Realitäts Design, einem renommierten Sachverständigenbüro, welches zahlreiche Expert*innen und Gutachter*innen beschäftigt.

Das vorliegende Buch wie auch weitere Berichte über gefährliche Expeditionen nach Mordor, Bayern und Sachsen sind im amtseigenen BAfmW Service Point bestellbar. Online bestellte Fachpublikationen wie dieser Fantasy divers, dem gemeinen Bürger draußen im Lande auch als Epische Fantasy oder High Fantasy Roman geläufig, sind zu den üblichen Öffnungszeiten auch direkt im Bundesamt für magische Wesen in Bonn abholbar und werden auf Wunsch verschickt.

Das Bundesamt für magische Wesen in Bonn kommt mit dem Hinweis auf diesen High Fantasy Roman seiner ureigensten Pflicht nach, den gemeinen Bürger draußen im Lande auch über die Vergangenheit magischer Imperien sowie ihrer Bürger*innen, vulgo Werwölf*innen, Vampir*innen, Dämon*innen, Elf*innen, Hexen und Magiere ebenso wie fantastische Tierwesen, als da wären Drachen, Basilisken, Sphingen, Pubertiere und Trolle bis hin zu Dschinnen aufzuklären und damit dem interessierten Bürger die Möglichkeit zu eröffnen, aus der Geschichte zu lernen. Bei dieser Gelegenheit weist Amtspräsident Edmund F. Dräcker, obschon die Bezeichnung „High …“ gewisse Schlüsse zuläßt, darauf hin, dass die Antwort auf die begeisterte Frage „Was habt ihr denn geraucht und wo gibt es das Zeug?“ nun tatsächlich leider eine geheime Verschlußsache ist. Aber dafür gibt es verschiedene Sorten Met.

Das Referat „High Fantasy“ weist bei dieser Gelegenheit betroffene Familienangehörige auch auf seine Therapie- und Austeigerprogramme für sog. „Religiöse“ hin, die dafür bekannt sind, das Leben harmloser Vampire und gut integrierter Werwölfe sowie anderer Mitbürger zur Hölle zu machen. Es gibt Hilfe!

Der gemeine Bürger ist gemäß der Transparenz behördlicher Vorgänge sowie zum Nachweis der Verwendung öffentlicher Mittel im Bundesamt für magische Wesen in Bonn stets willkommen. Für Expert*innen, die für ihre fachbezogene Publikation einen Verlag suchen, sowie für ein aufklärendes Gespräch über Mitbürger magischen Ursprungs, Erfahrungsaustausch im friedvollen und befruchtenden Verkehr miteinander, sei es nun mit Werwölf*innen, Vampir*innen, Dämon*innen, Elf*innen, Hex*innen und Magier*innen sowie Pubertiere und Markus Söder, finden unsere Fachberater bei einem Käffchen fast immer Zeit.

Zusätzliche Information

Gewicht600 g
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