Deutsche Wortfeldetymologie in europäischem Kontext (DWEE)

98,00 

  • Hardcover: 416 Seiten
  • Verlag: Reichert, L
  • Autor: Bettina Bock
  • Illustrationen:
  • Auflage: 1. Auflage. Aufl., erschienen am 25.05.2012
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3-89500-793-5
  • ISBN-13: 978-3-89500-793-4
  • Größe: 24,0 x 17,0 cm
  • Gewicht: 940 Gramm

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Der Vampir vom Amt teilt mit, dass das Buch "Deutsche Wortfeldetymologie in europäischem Kontext (DWEE)" im Bundesamt für magische Wesen bestellbar ist. (Foto: Barbara Frommann)
Der Vampir vom Amt teilt mit, dass das Buch „Deutsche Wortfeldetymologie in europäischem Kontext (DWEE)“ im Bundesamt für magische Wesen bestellbar ist. (Foto: Barbara Frommann)
BONN (BAfmW) – An der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig läuft seit 2007 das Projekt „Deutsche Wortfeldetymologie in europäischem Kontext – Der Mensch in Natur und Kultur“ (DWEE). In diesem Projekt wird der auf den Menschen bezogene Substantiv-Wortschatz des Deutschen vom Althochdeutschen bis zur Gegenwartssprache nach Wortfeldern gegliedert in semantischer und etymologischer Hinsicht untersucht. Das DWEE beschränkt sich dabei nicht, wie bisher üblich, auf die Beschreibung der lautlichen, morphologischen und semantischen Veränderungen vom Althochdeutschen bis zum Neuhochdeutschen, sondern erklärt diese Veränderungen vor dem Hintergrund der Interaktion mit anderen Wörtern innerhalb desselben (Teil)Wortfeldes. Dadurch ergeben sich u.a. neue Einblicke in die Mechanismen des Sprachwandels.Kopf ist ein Lehnwort aus lat. cuppa „Becher, Schale, Tasse“ und hatte im Althochdeutschen fast ausschließlich die Bedeutung „Becher, Schale“. Zum Neuhochdeutschen hin hat sich also die Semantik grundlegend geändert. Auslöser dafür war das Merkmal , unterstützt durch Komposita wie ahd. hirnikopf „Hirn-Schale; Hinterkopf“. Durch Metonymie wurde das Wort Kopf dann auf den ganzen Kopf übertragen. Vom frühen Mittelhochdeutschen bis zum älteren Nhd. bestanden beide Bedeutungen nebeneinander, wobei die Häufigkeit von „Becher, Schale“ abnahm, die von „Kopf“ dagegen zunahm. Die alte Bedeutung liegt nur noch in dem Kompositum Schröpfkopf vor. Im Sog des semantischen Wandels von Kopf „Becher, Schale“ zu „Kopf“ veränderte sich auch das ahd. Wort houbit „Kopf, Haupt“ und wurde zu einem Ausdruck für „Erster, Anführer“ z.B. in Hauptmann u.ä., weil die Bedeutung „Kopf“ zunehmend durch das Wort Kopf ausgedrückt wurde. Als Simplex in der Bedeutung „Kopf“ ist Haupt also an den Rand der Sprache gedrückt worden und wird heute nur noch im gehobenen Kontext verwendet. Eine semantische Parallele ist die Entwicklung von lat. testa „Geschirr, Topf“, das schon im Lat. die Bedeutung „Hirnschale“ annahm und in ital. testa und frz. tête zum normalen Wort für „Kopf“ geworden ist. Auge sollte im Nhd. eigentlich Age lauten (urgerman. *ag?n). Die bisherige Forschung erklärt den Anlaut Au- aus dem urgerman. Genitiv *auens. Unterstützend wirkten dabei die häufigen Kollokationen mit Ohr (urgerman. *auzan-), die schon seit dem Gotischen (z.B. augona habandans ni gasaihiþ, jah ausona habandans ni gahauseiþ „Augen habend seht ihr nicht, und Ohren habend hört ihr nicht“) bezeugt sind.Die Einbindung des Deutschen in die sprachliche Vielfalt Europas zeigt sich nicht nur an den importierten, sondern auch an den exportierten Wörtern. Deshalb werden im Projekt die zum Wortfeld gehörenden Germanismen gesammelt und geordnet. Interessant sind hier u.a. die Entlehnungswege: Das Mittelniederdeutsche war die Lingua franca der Hanse. Von hier gelangten viele Wörter in die Sprachen im Einzugsgebiet dieses Verbundes. Ein Beispiel dafür ist mittelenglisch knokel, neuenglisch knuckle „Gelenk; Fingergelenk“, das wahrscheinlich auf mittelniederdeutsch knökel „Knöchel“ zurückgeht. Parallel zu der forschungsorientierten Datenbank, in der die Projektergebnisse publiziert werden, enthält der Printband Überlegungen zu den methodischen Grundlagen des Projekts und beispielhafte Auswertungen der untersuchten Wortfelder. Das Projekt DWEE ist auf mehrere Wortfelder angelegt, die in acht Bänden veröffentlicht werden: Band 1: Der Mensch und sein Körper Band 2: Der Mensch im Alltag Band 3: Der Mensch und MitmenschBand 4: Religion und EthikBand 5: Mensch und Recht Band 6: Mensch und Wirtschaft Band 7: Mensch und Wissenschaft und Kunst Band 8: Mensch und neue Technologien

 

Über „Deutsche Wortfeldetymologie in europäischem Kontext (DWEE)“

Das Fachbuch zur Sprach- und Literaturwissenschaft/Germanistik „Deutsche Wortfeldetymologie in europäischem Kontext (DWEE)“, eine Fachstudie  zur Sprach- und Literaturwissenschaft behufs der Belange Mitbürger und Mitbürgerinnen (nicht)magischer Provenienz, wurde erarbeitet und verfasst von Bettina Bock. Diese in ihrer Bedeutung für die allgemeine Bildung und Integration der Vampire, Gestaltwandler sowie Studenten der Sprach- und Literaturwissenschaft und natürlich des gemeinen Bürgers draußen im Lande nicht hoch genug einzuschätzende Studie für Leser und Leserinnen aller Altersgruppen erschien am 25.05.2012  bei/im Reichert, L.

Das Fachbuch „Deutsche Wortfeldetymologie in europäischem Kontext (DWEE)“ ist im amtseigenen BAfmW Service Point bestellbar. Online bestellte Fachpublikationen wie dieses Buch, dem gemeinen Bürger draußen im Lande als Fachliteratur Sprach- und Literaturwissenschaft geläufig, sind zu den üblichen Öffnungszeiten auch direkt im Bundesamt für magische Wesen in Bonn abholbar und werden auf Wunsch verschickt.

Das Bundesamt für magische Wesen kommt mit dem Hinweis auf das Fachbuch „Deutsche Wortfeldetymologie in europäischem Kontext (DWEE)“ seinem Bildungsauftrag nach, nicht nur den gemeinen Bürger draußen im Lande über das Leben in vergangenen Zeiten und Epochen aufzuklären, sondern auch Studenten der Geschichte, Politik und Politikwissenschaften sowie dem interessierten Laien gute und interessante Fachliteratur nahe zu bringen.

Das Amt weist bei dieser Gelegenheit betroffene Familienangehörige auch auf Therapie- und Aussteigerprogramme für sog. „Religiöse Gefährder“ hin, die dafür bekannt sind, das Leben harmloser schwuler Vampire und gut integrierter Werwölfe zur Hölle zu machen. Es gibt Hilfe! Religion ist heilbar!

Bestellen Sie Bücher von Bettina Bock online

Sie sind stets willkommen im Buchladen Bundesamt für magische Wesen in Bonn, der Stauhauptstadt von Nordrhein-Westfalen, um z.B. Ihre bestellten Fachbücher von Bettina Bock und guten Fantasyautoren abzuholen. Auch zu Zeiten von SARS/COV 19 kann man uns besuchen, gern auch zu Lesungen, Buchvorstellungen, Veranstaltungen oder zu einem Gespräch bei einem Becher heißen Met im Winter. Für gute Fachliteratur zur Sprach- und Literaturwissenschaft sind wir von Amts wegen zuständig.

Nutzen Sie auch die Möglichkeiten des Onlineshoppings. Verzichten Sie auf unnötige Besuche von Corona-Hotspots wie die Innenstädte von Bonn, Köln, Berlin und anderer Metropolen. Und schützen Sie sich, Ihre Kinder und Angehörigen durch das Tragen einer Mund und Nase bedeckenden Alltagsmaske. Der Mund-Nasen-Schutz, den es bei uns im Onlineshop gibt, dient zusätzlich dazu, Nebenjobs für Studierende der Kultur-, Sprach- und Literaturwissenschaften zu finanzieren.

Verbreiten Sie des Amtes allumfassende Weisheit und Zuständigkeit!
Gewicht 940 g
Größe 24 × 17 cm

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Reichert, L

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