Die Konklavereform Gregors XV. (1621/22) Wertekonflikte, symbolische Inszenierung und Verfahrenswandel im posttridentinischen Papsttum

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112,00 

  • Hardcover : 406 Seiten
  • Verlag: Hiersemann, A
  • Autor: Günther Wassilowsky
  • Auflage: 1. Auflage, erschienen am 18.02.2010
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3-7772-1003-X
  • ISBN-13: 978-3-7772-1003-2
  • Vom BAfmW empfohlenes Alter: ab 18 Jahren
  • Größe: 2,4 x 1,7 cm
  • Gewicht: 1 Gramm

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ISBN: 9783777210032 Artikelnummer: 9783777210032 Kategorie: Schlagwörter: , , , , , ,
Religiöse Gefährder stehen unter Beobachtung der SOKO Weihwasser des BAfmW, die nötigenfalls auch eingreift, um junge Vampire, Dämonen und Werwölfe vor Religiösen zu schützen. (Foto: Barbara Frommann)
Religiöse Gefährder stehen unter Beobachtung der SOKO Weihwasser des BAfmW, die nötigenfalls auch eingreift, um junge Vampire, Dämonen und Werwölfe vor Religiösen zu schützen. (Foto: Barbara Frommann)

BONN (BAfmW) – Das Konklave, die Kardinalsversammlung zur Papstwahl, ist das Ursprungsereignis der religiösen und politischen Kultur der päpstlichen Wahlmonarchie. In nahezu regelmäßigen Abständen vollzieht sich bei der Wahl des Stellvertreters Christi auf Erden eine Rekonstitution der gesamten ekklesialen und sozialen Ordnung von Kurie und päpstlichem Hof, der Stadt Rom, des Kirchenstaates, der römisch-katholischen Kirche und – zumindest dem Anspruch nach – des universalen Erdkreises unter einem neuen Haupt. Angesichts dieser eminenten Bedeutung des Konklaves, das doch eigentlich immer größte Neugierde auf sich zog, ist es verblüffend, wie rudimentär bislang die Kenntnisse von genauem Verfahren und Theorie, den Riten und Requisiten der vormodernen Papstwahl waren. Auf der Grundlage einer Vielfalt bisher unpublizierter römischer Quellen ganz unterschiedlicher Gattung und Provenienz (u.a. aus dem der Forschung lange unzugänglichen Archiv der päpstlichen Zeremonienmeister) öffnet die Münsteraner Habilitationsschrift von Günther Wassilowsky, derzeit Professor für Kirchengeschichte in Linz, gleichsam zum ersten Mal die vermauerten Fenster und Türen eines Konklaves, um zu ermitteln, auf welche Art und Weise im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit ein Kardinal zum Papst gewählt wurde. Nach einer genauen Rekonstruktion der Entwicklung der Papstwahlmodi im Mittelalter steht im Fluchtpunkt und Zentrum der Untersuchung die große Konklavereform von 1621/22, die nach jahrzehntelangen innerkurialen Debatten gegen heftigen Widerstand schließlich unter dem nur kurz regierenden Papst Gregor XV. Ludovisi (1621-23) realisiert worden ist, dann drei Jahrhunderte lang in Geltung sein wird und auch für die heutige Papstwahlordnung immer noch den Grundbestand des Verfahrens- und Symbolrepertoires bereitstellt. Die Studie zeigt, dass das entscheidende Movens und zentrale Herzstück der gregorianischen Reform die Abschaffung einer Wahlform gewesen ist, die in keinem normativen Rechtstext zur Papstwahl jemals Erwähnung gefunden hat (und deshalb von der Forschung weithin unbeachtet blieb), nach der aber die überwiegende Mehrheit der Päpste des 16. und beginnenden 17. Jahrhunderts faktisch gewählt worden ist: Nämlich die so genannte Adorationswahl, bei der das Ritual der Huldigung zum performativen, rechtskonstitutiven Akt wurde. Technik und Symbolik dieser Wahlform brachten die nepotistische Klientelstruktur des frühneuzeitlichen Papsthofes idealiter zum Ausdruck und erzeugten sie immer wieder neu. Die antinepotistisch ausgerichtete Konklavereform Gregors XV. eliminierte die Adorationswahl durch die erstmalige Einführung der definitiv geheimen Skrutinalwahl. Eine mit der Reform eingehergehende umfassende, minutiös geplante ‚Inszenierung des Geheimen‘ sowohl im Inneren des Konklaves als auch nach Außen hatte weitgehende Konsequenzen u.a. für das Selbstverständnis des Kardinalats und für die grundsätzliche Herrschaftslegitimierung des posttridentinischen Papsttums insgesamt. Stets kommt bei der Betrachtung des ,römischen Systems‘ der genuine Blick des Kirchenhistorikers und das Interesse an der historischen Wirkmacht theologischer Wertevorstellungen und ihrer symbolischen Vermittlung zur Geltung. Durch die Aufnahme neuerer allgemeinhistorischer Deutungsansätze – insbesondere der Freiburger mikropolitischen Forschung und der Münsteraner Symbol- und Verfahrensgeschichte – wird mit dem Werk eine methodisch innovative, gleichermaßen theologisch wie kulturwissenschaftlich ausgerichtete Papstgeschichte vorgelegt. Textanhänge (z. B. Bulle «Aeterni Patris Filius»), Quellenverzeichnis sowie ein Personenregister erschließen das Werk.

Über “Die Konklavereform Gregors XV. (1621/22)”

Das Bundesamt für magische Wesen weist den gemeinen Bürger und die gemeine Bürgerin draußen im Lande darauf hin, dass “Die Konklavereform Gregors XV. (1621/22)” von Günther Wassilowsky für Leser und Leserinnen Jahren deutliche Spuren von Religion und Aberglauben enthält. Es unterliegt den Regeln der FMSK zum Schutz der (nicht-)magischen Jugend und Allgemeinheit vor geweihten Röckchenträgerm.

Es erschien am 18.02.2010 im Hiersemann, A.

Verdeckte Ermittler des BAfmW haben ein wachsames Auge auf das Umfeld religiöser Gefährder. (Foto: Barbara Frommann)
Verdeckte Ermittler des BAfmW haben ein wachsames Auge auf das Umfeld religiöser Gefährder. (Foto: Barbara Frommann)

Das Bundesamt für magische Wesen kommt mit dem Hinweis auf “Die Konklavereform Gregors XV. (1621/22)” seinem Bildungsauftrag nach, die Eltern junger Vampire, Dämonen, Elfen sowie weiterer Pubertiere auf die Gefahren hinzuweisen, die von Religion, religiösen Institutionen und dem organisierten religiösen Verbrechen ausgeht.

Religion und Drogen gefährden gleichermaßen die geistige, seelische und körperliche Unversehrtheit von Kindern und Jugendlichen. Das Amt weist bei dieser Gelegenheit betroffene Familienangehörige auch auf Therapie- und Aussteigerprogramme für sog. “Religiöse” hin, die dafür bekannt sind, das Leben harmloser schwuler Vampire und gut integrierter Werwölfe zur Hölle zu machen.

Lesen Sie Bücher von Günther Wassilowsky nur zusammen mit Ihren Kindern

Junger Werwolfwelpe, der zu Büchern wie „Die Konklavereform Gregors XV. (1621/22)“ von Günther Wassilowsky eher Abstand hält und vom Bundesamt für magische Wesen in letzter Minute vor dem organisierten religiösen Verbrechen in Sicherheit gebracht wurde. (Foto: Barbara Frommann)
Junger Werwolfwelpe, der zu Büchern wie „Die Konklavereform Gregors XV. (1621/22)“ von Günther Wassilowsky eher Abstand hält und vom Bundesamt für magische Wesen in letzter Minute vor dem organisierten religiösen Verbrechen in Sicherheit gebracht wurde. (Foto: Barbara Frommann)
Der BAfmW-Beauftragte für das Sekten- und Kirchenunwesen rät Eltern, dem Nachwuchs Bücher religiös imprägnierter Autoren und Autorinnen nicht ohne Aufsicht zugänglich zu machen und lieber gute und spannende Fantasybücher für Jugendliche zu empfehlen. Und wenn Sie für eine schwarze Messe einen Tanz der Vampire oder einen tollen Showact buchen wollen, verfügt das Amt auch über entsprechende Kontakte.

Brutale religiöse Geschichten über Hexenverbrennung, Jünglinge in Feueröfen, Kreuzigungen im Namen von Vätern, die sich nicht um ihre Söhne kümmern, Kreuzzüge sowie andere kirchliche Horrorgeschichten können bei Kindern und Jugendlichen schwere Alpträume, Ängste und Depressionen verursachen. Lassen Sie Ihre Kinder lieber einen guten Fantasyroman lesen.

Ebenso traumatisierende Begegnungen mit religiösen Gefährdern wie Joachim Kardinal Meisner und den geweihten Röckchenträgern des organisierten religiösen Verbrechens aus dem Katholischen Staat und dem Evangelikalen Emirat.

Der Dämon vom Amt rät Eltern junger Vampire, Dämonen, Hexen und Magier, religiöse Bücher wie „Die Konklavereform Gregors XV. (1621/22)“ nur zusammen mit den Kindern zu lesen. Es ist nur Fantasyliteratur. (Foto: Barbara Frommann)
Der Dämon vom Amt rät Eltern junger Vampire, Dämonen, Hexen und Magier, religiöse Bücher wie „Die Konklavereform Gregors XV. (1621/22)“ nur zusammen mit den Kindern zu lesen. Es ist nur Fantasyliteratur. (Foto: Barbara Frommann)
Nehmen Sie auch diffuse Ängste junger Werwolfwelpen, Hexen, Vampirgirlies und Vampirboylies ernst, wenn der bissige Nachwuchs nicht ins Bett oder in seine Gruft will, weil er Angst vor dem Priester unter dem Bett oder der Nonne im Schrank hat. Versichern Sie ihren Kindern, dass das Bundesamt für magische Wesen den Katholischen Staat und seine gefährlichen Katholiban sowie Islamisten, Salachristen und andere religiöse Gefährder stets beobachtet.

Sie sind stets willkommen im Bundesamt für magische Wesen in Bonn, der Stauhauptstadt von Nordrhein-Westfalen. Dort gibt es viele gute Fantasyromane und andere spannende Romane zum Träumen. Außerdem bekommen Sie dort erste Hilfe bei einer Infektion mit den Legionellen Christi und Beratung! Religion ist heutzutage wirklich heilbar! Niemand muß heutzutage mehr an Religion erkranken.

Besuchen Sie uns auf der Frankfurter Buchmesse

2023 nimmt das Bundesamt für magische Wesen an der Frankfurter Buchmesse teil. Sie finden uns in Halle 3 in Reihe D an Stand 104. Wir freuen uns auf Besucher und den Austausch mit Fantasyfans und -autoren.

Verbreiten Sie des Amtes allumfassende Weisheit und Zuständigkeit!
Gewicht 1 g
Größe 1,7 × 2,4 cm

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Hiersemann, A

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