Martyrien: Altgeorgische Heiligenlegenden

Autoren:Viktor Kalinke Imogen Pare Lascha Bakradse

24,95 

  • Hardcover : 154 Seiten
  • Verlag: Leipziger Literaturverlag
  • Autor: Viktor Kalinke, Imogen Pare, Lascha Bakradse
  • Übersetzer: Neli Amaschukeli und Ivane Dschawachischwili
  • Auflage: 1. Auflage, erschienen am 03.10.2018
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3-86660-234-0
  • ISBN-13: 978-3-86660-234-2
  • Größe: 24,0 x 17,0 cm
  • Gewicht: 250 Gramm

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Artikelnummer: 9783866602342 Kategorien: , ,
Der Vampir vom Amt teilt mit, dass der historische Fantasy Roman "Martyrien: Altgeorgische Heiligenlegenden" im Bundesamt für magische Wesen bestellbar ist. (Foto: Barbara Frommann)
Der Vampir vom Amt teilt mit, dass der historische Fantasy Roman “Martyrien: Altgeorgische Heiligenlegenden” im Bundesamt für magische Wesen bestellbar ist. (Foto: Barbara Frommann)
„Ist der Märtyrertod denn nur ein Tod? Nein, er ist die Geburt zu einem neuen, unsterblichen Leben. . . “Das vorliegende Buch verschafft dem deutschsprachigen Leser einen Zugang zu drei Meisterwerken der altgeorgischen Prosa. Im Mittelpunkt steht das Martyrium der heiligen Schuschanik, einer Königin, die ihrem Ehemann Widerstand leistete, als dieser aus politischem Kalkül konvertierte und auch sie zur Abkehr von ihrem Glauben zwingen wollte. Be­mer­kens­­wert erscheint dem heutigen Leser die feinsinnige Radikalität ihrer Selbst­bestimmung als Frau in einem patriachalen Umfeld. Die Martyrien geben ein lebendiges Zeugnis vom Verhältnis des Christentums zu anderen Religionen der damaligen Zeit wie dem persischen Zoroastrismus (Mazdaismus) und dem aufkommenden Islam. Den Überlieferungen ist eine Einleitung zu den historischen Geschehnissen in einer Region vorangestellt, die sich über Jahrhunderte hinweg als Spielball zwischen den herrschenden Großmächten befand. Wie sind individueller Glaube und gesellschaftliche Funktion der Kirche miteinander verzahnt? Spielen staatliche Verfolgung, Aufopferung des Einzelnen und kollektive Selbstbehauptung noch immer eine Rolle im politischen Geschehen? Was aus westund mitteleuropäischer Perspektive peripher erscheint, erweist sich, wie bereits Goethe bemerkte, als zentral. Das Buch ist mit zahlreichen Abbildungen sowie einem informativen Anhang ausgestattet, der eine Zeittafel, Begriffserklärungen sowie Beiträge von Adolf von Harnack und Neli Amaschukeli enthält. Zu den Übersetzern:Neli Amaschukeli(georg. : ???? ?????????, 1921 -2007)Neli Amaschukeli wurde 1921 in Tbilissi geboren, studierte Deutsche Sprache und Literatur, Lehrstuhlinhaberin für Germanistik; sie war Präsidentin der Georgisch-Deutschen Gesellschaft und Mitglied der Internationalen Goethe-Gesellschaft in Weimar. Prof. Neli Amaschukeli ist als Übersetzerin und Vermittlerin zwischen georgischer und deutscher Kultur vielfach hervor­ge­tre­ten: Sie über­setzte u. a. altgeorgische Texte wie das Martyrium der Schuschanik und Der Recke im Tigerfell von Shota Rustaweli, die Gedichte Gedanken am Fluß Mtkwari von Nikolos Bara­ta­schwili und die georgische Fassung des alt­persischen Liebesromans Wis und Ramin, Geor­gische Romantiker, Neue Georgische Lyrik seit 1978sowie Gedichte von Anna Kalandadse ins Deutsche. Im Jahr 1969 plante der Verlag Volk und Welt anläßlich der georgischen Kultur­tage in der DDR eine Anthologie mit georgischer Lyrik und Kurzprosa. Adolf Endler, Rainer Kirsch und Elke Erb hielten sich daraufhin drei Monate in Georgien auf, um eine Textauswahl des Georgischen Schriftstellerverbandes auf Grundlage einer Interlinearüber­set­zung von Neli Amaschukeli nachzudichten. 1971 erschien die Anthologie Georgische Poesie aus acht Jahrhunderten. Umgekehrt übertrug sie Die Wahlverwandtschaften von Goethe, Der Prozeß von Franz Kafka, Die Jünger Jesu von Leonhard Frank, Das Tagebuch der Anne Frank und die Ansichten eines Clowns von Heinrich Böll ins Georgische. Außer­dem übersetzte sie zwölf Opernlibretti, u. a. Mozarts Zauberflöte, sowie zahlreiche Essays und Sachbücher zur georgischen Kirchenmalerei, Filmund Theaterkunst, Musik, Literatur und Architektur sowie die Ilia Tschawtschawadse-Biographie von Giorgi Abaschidse aus dem Georgischem ins Deutsche und vice versa. In den 1970er Jahren wurden im Rahmen eines Kultur­austauschs in Saarbrücken etliche geor­gische Opern in der äquirhythmischen Übersetzung von Neli Amaschukeli von deutschen Sängern aufgeführt. Neli Amaschukeli wurde mit zahlreichen Preisen aus­ge­zeich­net, u. a. mit dem Albert-Schweit­zer-Friedenspreis, 2001 mit dem Georgischen Ehrenorden sowie 2005 mit dem Bundesverdienstkreuz Erster Klasse. Iwane Dschawachischwili (georg. : ????? ???????????, 1876 -1940)Philologe, Historiker und Mitbegründer der Staatlichen Universität Tiflis, wurde als Sohn des Erziehungswissenschaftlers Aleksandre Dschawachischwili 1876 geboren, erwarb 1895 das Abitur in Tiflis, studierte bis 1899 Orientalische Sprachen in Sankt Petersburg, darauf folgte ein zweijähriges Auslandsstudium, 1898 Aufenthalt in Königsberg und Er­werb deut­scher Sprachkenntnisse, 1901-1902 Gasthörer an der Friedrich-Wilhelms-Uni­ver­sität Ber­lin bei Adolf von Harnack und Karl Krumbacher und über­set­zte altgeorgische Heiligen­legen­den ins Deutsche; Harnack bemühte sich, ihn für die Berliner Universität zu gewinnen; 1902 Expedition zum Berg Sinai mit Nikolai Jakowlewitsch Marr, um alt­geor­gischer Manuskripte zu bergen, 1903 bis 1917 war Iwane Dschawachischwili Privatdozent für Kartwelologie an der Armenisch-Georgisch-Iranischen Abteilung an der Universität Sankt Petersburg, engagierte sich für die Gründung der Staatlichen Universität Tiblissi, wo er 1918 die erste Vorlesung hielt („Die Persönlichkeit des Menschen und ihre Bedeutung im altgeorgisch-philosophischen Schrifttum“), 1919-1926 Rektor der Universität, 1918-1938 Dekan der historischen Fakultät, 1924 Unterstützung des August-Aufstands in Georgien, daher 1926 Ablösung als Rektor und mehrere Jahre Hausarrest, 1936 lehnte er es ab, Mitglied der KPdSU zu werden, 1936-1940 Leitung der historischen Abteilung des Staat­li­chen Museums Georgiens, 1939 Vollmitglied der Sowjetischen Akademie der Wis­sen­schaf­ten, Mitglied im Parlament der Georgischen Sozialistischen Sowjetrepublik. Das Werk von Iwane Dschawachischwili umfaßt 170 wissenschaftliche Artikel und ca. 20 Mono­grafien: eine vierbändige Geschichte Georgiens, eine dreibändige Geschichte des geor­gischen Rechts, eine zweibändige Geschichte der Wirtschaft Georgiens, eine Geschichte der georgischen Musik, eine Studie zur Verwandtschaft der kart­weli­schen undkau­ka­si­schen Sprachen, eine georgische Paläographie, eine georgische Münzund Meßkunde, eine georgische Diplomatik und eine Arbeit über Quellen und Methoden der Geschichts­wissen­schaft.

 

Über “Martyrien: Altgeorgische Heiligenlegenden”

Immer unterwegs für gute historische Fantasy Romane wie "Martyrien: Altgeorgische Heiligenlegenden". (Foto: BafmW)
Immer unterwegs für gute historische Fantasy Romane wie “Martyrien: Altgeorgische Heiligenlegenden”. (Foto: BafmW)
 Der historische Fantasy Roman “Martyrien: Altgeorgische Heiligenlegenden”, eine Fachstudie aus dem Leben der Mitbürger und Mitbürgerinnen (nicht)magischer Provenienz, wurde erarbeitet und verfasst von Viktor Kalinke, Imogen Pare, Lascha Bakradse. Diese in ihrer Bedeutung für die allgemeine Bildung und Integration der Vampire, Gestaltwandler sowie Werwölfe, aber auch Hexen und Magier nicht hoch genug einzuschätzende Studie für Leser und Leserinnen aller Altersgruppen erschien am 03.10.2018 bei Leipziger Literaturverlag.

Der historische Fantasy Roman “Martyrien: Altgeorgische Heiligenlegenden” ist im amtseigenen BAfmW Service Point bestellbar. Online bestellte Fachpublikationen wie dieses Buch, dem gemeinen Bürger draußen im Lande als historische Fantasy Roman geläufig, sind zu den üblichen Öffnungszeiten auch direkt im Bundesamt für magische Wesen in Bonn abholbar und werden auf Wunsch verschickt.

Das Bundesamt für magische Wesen kommt mit dem Hinweis auf den historische Fantasy Roman “Martyrien: Altgeorgische Heiligenlegenden” seinem Bildungsauftrag nach, den gemeinen Bürger draußen im Lande über das Leben gut integrierter magischer Mitbürger, vulgo Werwölfe, Vampire, Dämonen, Elfen, Hexen und Magiere ebenso wie fantastische Tierwesen, als da wären Drachen, Basilisken, Sphingen, kleine und große Pubertiere und Trolle bis hin zu eingewanderten Dschinnen aufzuklären und damit Aberglauben und religiösen Irrlehren ein energisches “Nicht mit uns!” entgegenzuschleudern.

Aus Gründen, und weil Teile des Inhalts von “Martyrien: Altgeorgische Heiligenlegenden” die Bevölkerung beunruhigen könnten, wurde das Buch als historische Fantasy Roman eingestuft.

Das Amt weist bei dieser Gelegenheit betroffene Familienangehörige auch auf Therapie- und Aussteigerprogramme für sog. “Religiöse Gefährder” hin, die dafür bekannt sind, das Leben harmloser schwuler Vampire und gut integrierter Werwölfe zur Hölle zu machen. Es gibt Hilfe! Religion ist heilbar!

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Lust auf ein Modelshooting? Die BAfmW-Jobbörse sucht männliche Models, um Bücher vorzustellen. Bewirb Dich! (Foto: Barbara Frommann)
Lust auf ein Modelshooting? Die BAfmW-Jobbörse sucht männliche Models, um Bücher vorzustellen. Bewirb Dich! (Foto: Barbara Frommann)

Sie sind stets willkommen im Buchladen des Bundesamt für magische Wesen in Bonn, der Stauhauptstadt von Nordrhein-Westfalen, um z.B. Ihre bestellten historische Fantasy Romane von Viktor Kalinke, Imogen Pare, Lascha Bakradse und anderen guten Fantasyautoren abzuholen. Auch zu Zeiten von SARS/COV 19 kann man uns besuchen. Für gute ist Bonns allerwichtigste Behörde überhaupt und sowieso von Amts wegen zuständig.

Und das Verlagsteam des Bundeslurch Verlages sowie des Himmelstürmer Verlages freuen sich auf interessante Exposés und Manuskripte u.a. der Genres Gay Romance, Gay Drama und Gay Fantasy, Fantasy-Jugendbücher sowie Urban Fantasy und steht queer schreibenden Autoren dieser Genres gern für ein ausführliches Gespräch über geplante Fantasyromane zur Verfügung.

 


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Leipziger Literaturverlag

Gewicht250 g
Größe24 × 17 cm

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