Nachts wenn der Teufel kam: Bruno Lüdke – ein deutsches Phantom und Dokumentation

38,00 

  • Softcover : 380 Seiten
  • Verlag: belleville
  • Autor(en): Will Berthold
  • Auflage: 1. Auflage, erschienen am 25.07.2009
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3-936298-36-X
  • ISBN-13: 978-3-936298-36-9
  • Vom BAfmW empfohlenes Alter: Jahren
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ISBN: 9783936298369 Artikelnummer: FCK-AFD-9783936298369 Kategorien: , Schlagwörter: , , , ,
Der Vampir vom Amt teilt mit, dass "Nachts wenn der Teufel kam: Bruno Lüdke - ein deutsches Phantom und Dokumentation" im Bundesamt für magische Wesen bestellbar ist. (Foto: Barbara Frommann)
Der Vampir vom Amt teilt mit, dass „Nachts wenn der Teufel kam: Bruno Lüdke – ein deutsches Phantom und Dokumentation“ im Bundesamt für magische Wesen bestellbar ist. (Foto: Barbara Frommann)
„Monster in Menschengestalt“ titelte die „Neue Zeit“ 1946, als der Fall Bruno Lüdke nach dem Ende der Nazizeit langsam ans Licht kam. 1950, in einem Artikel in „Der Spiegel“ über Kriminalfälle der NS-Zeit, aber wurde er dann erstmals aufgerollt. Noch sehr viel ausführlicher dargestellt, mit erstaunlichem Fotomaterial, wurde diese historische Kriminalgeschichte des weiteren 1956/1957 in der Zeitschrift „Münchner Illustrierte“, in einem „Dokumentarbericht“ in Fortsetzungen. Verfaßt hatte die Story, nach Original-Polizeiakten, der Autor und Journalist Will Berthold, unter dem Titel „Nachts, wenn der Teufel kam“. Der Stoff wurde noch 1957 von dem Remigranten Robert Siodmak unter demselben Titel mit Mario Adorf in der Titelrolle verfilmt und 1958 mit zehn Bundesfilmpreisen ausgezeichnet. Aus heutiger Sicht erweißt sich der Fall Bruno Lüdke als historische Phantomatisierung eines Serienmörders. Umfangreiche Aktenuntersuchengen haben ergeben, dass die Geständnisse in den vielen Fällen von dem geistig Behinderten Lüdke erpresst worden sind. 1908 in Berlin geboren, galt Bruno Lüdke bereits vor seiner Verhaftung als Außenseiter der Gesellschaft: Wegen kleinerer Diebstähle vorbestraft, war er vom Erbgesundheitsgericht in Berlin 1939 als unzurechnungsfähig erklärt und zur Unfruchtbarmachung verurteilt worden. Als er dann im März 1943, im Alter von 35 Jahren, unter dringendem Tatverdacht des Mordes an einer Witwe in Köpenick von dem Berliner Kriminalkommissar Heinrich Franz festgenommen wurde, soll er während des Verhörs 20 weitere Morde und im Verlauf der viermonatigen Untersuchungen durch eine Berliner Sonderkommission nochmals 31 Morde (überwiegend an Frauen) im Zeitraum zwischen 1924 und 1943 an etwa 40 verschiedenen Tatorten gestanden haben. Bereits 1943 hatte die Hamburger Kriminalpolizei eine Reihe von diesen Geständnissen, die den Norddeutschen Raum betrafen, eindeutig widerlegt. Ein offizieller Geständniswiderruf wurde aber verhindert, da man bereits Himmler und Goebbels mittels Lichtbild- und Filmdemonstrationen von dem großen Erfolg berichtet und Goebbels gar die „Vierteilung der Bestie“ angedroht hatte. Bruno Lüdke wurde isoliert und alsbald nach Wien überführt, wo man ihn extremen kriminalmedizinischen und kriminalanthropologischen Untersuchungen unterzog. Auf ungeklärte Weise (wahrscheinlich durch Luftinjektion) ist Lüdke im April 1944 im Polizeigefängnis in Wien gestorben. Die vorliegende Publikation NS-Kriminologie und Entartungstheorie und dokumentiert das Entstehen eines Phantasmas: Die Mythisierung Bruno Lüdkes zum berüchtigtsten deutschen Serienmörder.

 

Über „Nachts wenn der Teufel kam: Bruno Lüdke – ein deutsches Phantom und Dokumentation“

Immer unterwegs für gute Bücher wie "Nachts wenn der Teufel kam: Bruno Lüdke - ein deutsches Phantom und Dokumentation". (Foto: BafmW)
Immer unterwegs für gute Bücher wie „Nachts wenn der Teufel kam: Bruno Lüdke – ein deutsches Phantom und Dokumentation“. (Foto: BafmW)
Der Roman „Nachts wenn der Teufel kam: Bruno Lüdke – ein deutsches Phantom und Dokumentation“, eine beobachtende Fachstudie aus dem Leben der Mitbürger und Mitbürgerinnen (nicht)magischer Provenienz, wurde erarbeitet und verfasst von Will Berthold. Diese in ihrer Bedeutung für die allgemeine Bildung und Integration des (nicht)magischen Nachwuchses nicht hoch genug einzuschätzende Studie für Leser und Leserinnen aller Altersgruppen erschien am 25.07.2009 bei belleville.

Das Buch „Nachts wenn der Teufel kam: Bruno Lüdke – ein deutsches Phantom und Dokumentation“ ist im amtseigenen BAfmW Service Point bestellbar. Online bestellte Fachpublikationen wie dieses Buch, dem gemeinen Bürger draußen im Lande als belletristisches Werk geläufig, sind zu den üblichen Öffnungszeiten auch direkt im Bundesamt für magische Wesen in Bonn abholbar und werden auf Wunsch verschickt.

Das Bundesamt für magische Wesen kommt mit dem Hinweis auf das Buch „Nachts wenn der Teufel kam: Bruno Lüdke – ein deutsches Phantom und Dokumentation“ seinem Bildungsauftrag nach, den gemeinen Bürger draußen im Lande über das Leben gut integrierter (nicht-)magischer Mitbürger, vulgo Werwölfe, Vampire, Dämonen, Elfen, Hexen und Magier ebenso wie fantastische Tierwesen, als da wären Drachen, Basilisken, Sphingen, kleine und große Pubertiere und Trolle bis hin zu eingewanderten Dschinnen aufzuklären und damit Aberglauben und religiösen Irrlehren ein energisches „Nicht mit uns!“ aus Bonns wichtigster Behörde entgegenzuschleudern.

Aus Gründen, und weil Teile des Inhalts von „Nachts wenn der Teufel kam: Bruno Lüdke – ein deutsches Phantom und Dokumentation“ die Bevölkerung beunruhigen könnten, wurde das Buch als Werk der Belletristik eingestuft.

Das Amt weist bei dieser Gelegenheit betroffene Familienangehörige auch auf Therapie- und Aussteigerprogramme für sog. „Religiöse Gefährder“ hin, die dafür bekannt sind, das Leben harmloser schwuler Vampire und gut integrierter Werwölfe zur Hölle zu machen. Es gibt Hilfe! Religion ist heilbar!

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Sie sind stets willkommen im Buchladen des Bundesamt für magische Wesen in Bonn, der Stauhauptstadt von Nordrhein-Westfalen, um z.B. Ihre bestellten Bücher von Will Berthold und anderen guten Fantasyautoren abzuholen. Für gute Literatur ist Bonns allerwichtigste Behörde überhaupt und sowieso von Amts wegen zuständig.

Und das Verlagsteam des Bundeslurch Verlages freut sich auf interessante Exposés und Manuskripte aller Genres der Fantasy und steht Autoren und Autorinnen gern für ein ausführliches Gespräch über geplante Fantasyromane zur Verfügung.

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