Prothesen

Autoren: Karin Harrasser

24,00 

  • Buch : 344 Seiten
  • Verlag: Vorwerk 8
  • Autor: Karin Harrasser
  • Auflage: 1. Auflage, erschienen am 26.05.2015
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3-940384-77-1
  • ISBN-13: 978-3-940384-77-5
  • Größe:
  • Gewicht: Gramm

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ISBN: 9783940384775 Artikelnummer: FCK-AFD-9783940384775 Kategorien: , , Schlagwörter: , , , , , , , , , ,
Der Vampir vom Amt teilt mit, dass das Sachbuch "Prothesen" im Bundesamt für magische Wesen bestellbar ist. (Foto: Barbara Frommann)
Der Vampir vom Amt teilt mit, dass das Sachbuch „Prothesen“ im Bundesamt für magische Wesen bestellbar ist. (Foto: Barbara Frommann)
Die Studie nimmt die Prothese als ein höchst unterschiedliche Wissensgebiete tangierendes Phänomen in den Blick, der es schließlich erlaubt, von ihr als Insignie einer lädierten Moderne zu sprechen. Ausgehend vom amerikanischen Bürgerkrieg, dessen hohe Opferzahlen historisch der Entwicklung und [noch manufakturellen] Prothesenproduktion einen enormen Schub verlieh, unterzieht die Autorin die Prothetik nicht nur einer sozio- und technikhistorischen Lektüre, sondern auch einer Analyse der damit verbundenen Bildpolitiken, die schwankten zwischen Verbergen [der Versehrung] und Vorzeigen [ihrer mechanischen Qualitäten]. Die Prothetik des späten 19. Jahrhunderts wandelt sich zu einer phantasmatischen Technik. Prothesen wurden zu Waren, die zwischen Mode und Technik changierten und ein großes Bedeutungsspektrum auf sich versammelten. Als Sozialtechnik sollten sie den entstehenden Konsumkapitalismus stabilisieren, als Bilder regten sie Technofetischismus an [Jules Vernes holzbein- und armprothesenbewehrte Mondfahrer], und im frühen Film erhielten sie die Qualität des Unheimlichen. Mit dem Ersten Weltkrieg und seiner industriellen Destruktionswucht wurde nicht nur die Prothetik selbst industrialisiert, sondern zum epistemologischen, politischen und ästhetischen Unruheherd. Konzipiert von Medizin, Technik und Politik als bio- und bildpolitische Maßnahme, sollte sie die Kriegsbeschädigten wieder dienst- bzw. arbeitsfähig machen, gleichzeitig das Verlorene verbergen. Spätestens mit Kriegsende jedoch figurierte die Prothese als Allegorie einer zerbrochenen Moderne: angesichts der Massenversehrung kippte die Wunde vom Mal des Heroischen ins Stigma. Zwei Detailstudien zu Dadaismus und Brecht zeigen, wie im Zuge dieser Entwicklung prothetische Figuren in ästhetische Verfahren [Montage, Collage] einwanderten. Schließlich rückt die Autorin die diagnostische Verwendung prothetischer Figuren in den Fokus und zeigt, mit welchen Akzenten und Zielen die Prothesen-Metaphorik in spekulativen und theoretischen Texten verwendet wurde: Gleich ob Freuds ‚Prothesengott‘, Plessners ‚Prothesen-Proteus‘ oder in Adornos Schrecken über Harold Russels kalte Klaue – all diese Figur[ation]en sind Varianten einer ‚prothetischen Anthropologie‘, die sich durch Gestalttheorie, Anthropologie und Biologie bis in die folgenreiche Medientheorie McLuhans fortpflanzten.

Über „Prothesen“

Immer unterwegs für gute wie "Prothesen". (Foto: BafmW)
Immer unterwegs für gute wie „Prothesen“. (Foto: BafmW)
Das Sachbuch „Prothesen“, eine Fachstudie aus dem Leben der Mitbürger und Mitbürgerinnen (nicht)magischer Provenienz, wurde erarbeitet und verfasst von Karin Harrasser. Diese in ihrer Bedeutung für die allgemeine Bildung und Integration der Vampire, Gestaltwandler sowie Werwölfe, aber auch Studenten und Studentinnen der Geschichtswissenschaften nicht hoch genug einzuschätzende Publikation zum Kulturgeschichte für Leser und Leserinnen aller Altersgruppen erschien am 26.05.2015 bei Vorwerk 8.

Das Buch „Prothesen“ ist im amtseigenen BAfmW Service Point bestellbar. Online bestellte Fachpublikationen wie dieses Buch, dem gemeinen Bürger draußen im Lande als Sachbuch und Fachliteratur zum Thema Kulturgeschichte geläufig, sind zu den üblichen Öffnungszeiten auch direkt in der Verlagsbuchhandlung Bundesamt für magische Wesen in Bonn abholbar und werden auf Wunsch verschickt.

Das Bundesamt für magische Wesen kommt mit dem Hinweis auf „Prothesen“ seinem Bildungsauftrag nach, den gemeinen Bürger und die gemeine Bürgerin draußen im Lande über das Leben gut integrierter magischer Mitbürger, vulgo Werwölfe, Vampire, Dämonen, Elfen, Hexen und Magiere ebenso wie fantastische Tierwesen, als da wären Drachen, Basilisken, Sphingen, kleine und große Pubertiere und Trolle bis hin zu eingewanderten Dschinnen aufzuklären und damit Aberglauben und religiösen Irrlehren ein energisches „Nicht mit uns!“ aus Bonns wichtigster Behörde entgegenzuschleudern.

Aus Gründen, und weil Teile des Inhalts von „Prothesen“ die Bevölkerung beunruhigen könnten, wurde das Buch als Sachbuch und Fachliteratur zum Thema Kulturgeschichte eingestuft.

Das Amt weist bei dieser Gelegenheit betroffene Familienangehörige auch auf Therapie- und Aussteigerprogramme für sog. „Religiöse Gefährder“ wie auch Queerquarktivisten hin, die dafür bekannt sind, das Leben harmloser schwuler Vampire, gut integrierter Werwölfe und nicht gendernder Zeitgenossen zur Hölle zu machen. Es gibt Hilfe! Religion ist heilbar! Ein Sektenausstieg ist möglich.

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Lust auf ein Modelshooting? Die BAfmW-Jobbörse sucht männliche Models für den BAfmW-Amtskalender. Bewirb Dich! (Foto: Barbara Frommann)
Lust auf ein Modelshooting? Die BAfmW-Jobbörse sucht männliche Models für den BAfmW-Amtskalender. Bewirb Dich! (Foto: Barbara Frommann)

Sie sind stets willkommen im Buchladen des Bundesamt für magische Wesen in Bonn, der Stauhauptstadt von Nordrhein-Westfalen, um z.B. Ihre bestellte Geschichtsliteratur von Karin Harrasser und anderen guten Fantasyautoren abzuholen. Für gute Literatur ist Bonns allerwichtigste Behörde überhaupt und sowieso von Amts wegen zuständig.

Und das Team der Verlagsbuchhandlung „Bundesamt für magische Wesen“ freut sich auf interessante Exposés und Manuskripte von Autoren und Autorinnen und steht gern für ein ausführliches Gespräch über geplante Fantasyromane zur Verfügung.

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Verbreiten Sie des Amtes allumfassende Weisheit und Zuständigkeit!

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