Studiohefte 17. Christoph Raitmayr

5,00 

  • Softcover : 64 Seiten
  • Verlag: Tiroler Landesmuseum
  • Autor: Günther Dankl
  • Auflage: 1. Auflage, erschienen am 24.10.2013
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3-030-09670-X
  • ISBN-13: 978-3-030-09670-0
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 12 Jahren
  • Größe: 23,0 x 16,5 cm
  • Gewicht: 220 Gramm

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Junge Vampire und Werwölfe bilden sich weiter mit Büchern aus dem Bundesamt für magische Wesen. (Foto: Barbara Frommann)
Junge Vampire und Werwölfe bilden sich weiter mit Büchern aus dem Bundesamt für magische Wesen. (Foto: Barbara Frommann)

CHRISTOPH RAITMAYR. I see you from my window – Modelle und Zeichnungen Das vorliegende Studioheft 17 versteht sich als Begleitpublikation zur gleichnamigen Ausstellung, die im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum vom 25. Oktober 2013 bis zum 5. Jänner 2014 gezeigt wird. Christoph Raitmayr, Hauptpreisträger des Kunstpreises der Raiffeisen-Landesbank Tirol AG 2012, zeigt im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum bis 5. Jänner fast ausschließlich im Jahr 2013 geschaffene Werke. Doppelbödigkeit sowie ein raffiniertes Spiel mit Brüchen kennzeichnen seine Arbeit: Er gestaltet mithilfe unterschiedlicher Versatzstücke aus Architektur, Design und Kunstgeschichte Skulpturen, die sowohl persönliche als auch kollektive Themen reflektieren. Er arrangiert auf niederen Sockeln einfache Modelle von Gebäuden aus der Zeit des Biedermeier bis heute, Reproduktionen von Kunstwerken sowie Objekte aus dem Alltag zu bühnenbildartigen Ensembles. Die kunsthistorischen Bezüge, die er auf den Podesten präsentiert, bricht er auf diese Weise mit hintergründiger Ironie. Seinen „Inseln“, wie Raitmayr seine Modelle lapidar nennt, wohnt das Moment des Geheimnisvollen inne. Sie lassen sich als Orte der Wünsche, Phantasien und Sehnsüchte deuten, worauf nicht zuletzt auch die selten gegebenen Titel, wie z. B. „In Träumen versunken“, verweisen. Seine Inseln erzählen Geschichten, die zwar vom Künstler gestartet, aber von den Betrachterinnen und Betrachtern weitergesponnen werden können. Häuser, Schiffe oder ein Bett in Miniaturform werden zu symbolhaften Akteuren, die Skulpturen zu einem Spiegel innerer Seelenlandschaften. Die rätselhaften Gebilde faszinieren in ihrer formalen Strenge. Das Material, das Raitmayr gemeinsam mit den Architekturmodellen arrangiert, entnimmt er dem Internet. Wolken, Wellen, Bäume, Küsten- und Seelandschaften, Reproduktionen von Kunstwerken, aber auch Objekte wie Segelschiffe oder ein Nachtkästchen nehmen den Häusern ihre Modellhaftigkeit und transformieren sie gleichsam zu Porträts persönlicher wie kollektiver Entwürfe. Auffallend ist, dass Raitmayr seine Miniaturgebäude oftmals nur auf der Seite, die dem Betrachter zugewandt ist, mit Fenstern und Türen versieht. Er verleiht den Architekturen damit gleichsam Gesichter, die dazu einladen, die Inhalte der beigestellten Accessoires mit dem Innenleben der einzelnen Häuser oder mit der gesamten Ansiedlung in Verbindung zu bringen. Raitmayr kehrt damit den Titel der Ausstellung „I see you from my window“ in sein Gegenteil. Er bietet uns einen Einblick in seine Häuser, legt deren Innenleben frei und eröffnet Spielraum für individuelle Assoziationen. Zugleich schafft er durch die unterschiedlichen Niveaus der Podeste eine Art Psychogramm einer architektonischen Landschaft, ähnlich der einer Siedlung oder eines Dorfes, die zumeist durch ein sich gegenseitiges Beobachten und argwöhnisches Betrachten gekennzeichnet ist. Neben diesen bühnenartigen Architekturlandschaften präsentiert der Künstler auch Zeichnungen, in denen er sich ironisch-kritisch mit der Architektur in Tirol auseinandersetzt. Ähnlich stringent wie in den Skulpturen verfährt Raitmayr auch in den Zeichnungen, die er im Ferdinandeum erstmals ausstellt. Sie sind auch im Studioheft abgebildet. Von mehr oder weniger bekannten architektonischen Vorbildern ausgehend – zumeist dem ersten Band des Führers „Österreichische Architektur des 20. Jahrhunderts“ von Friedrich Achleitner entnommen – zerstört oder verfremdet er die in präzisen Linien zumeist in verkleinerter Form mittig gesetzten Zitate, setzt neue Architekturteile wie Treppen oder Balkone dazu oder lässt Bäume aus ihnen wachsen. Der Künstler belegt die Architekturvorbilder mit neuen Inhalten oder öffnet neue Betrachtungsweisen, gleichsam als ob er diese gerade durch die Verfremdung einer ironisch-kritischen bis stark persönlich aufgeladenen Überprüfung unterziehen möchte. Damit öffnet Raitmayr einen weitreichenden Assoziationsbogen, der bekannte Wahrnehmungsmuster ebenso hinter- wie neue Interpretationsweisen befragt.

Über „Studiohefte 17. Christoph Raitmayr“

„Studiohefte 17. Christoph Raitmayr“, ein Buch zu queeren Themen, wurde erarbeitet und verfasst von Günther Dankl. Diese in ihrer Bedeutung für die allgemeine Bildung und Integration schwuler Vampire, Gestaltwandler sowie Magier, Elfen und Werwölfe nicht hoch genug einzuschätzende Studie für Leser und Leserinnen erschien am 24.10.2013 im Tiroler Landesmuseum.

„Studiohefte 17. Christoph Raitmayr“ und andere schwule Bücher sind im amtseigenen BAfmW Service Point bestellbar. Online bestellte Fachpublikationen wie dieses Buch, dem gemeinen Bürger draußen im Lande als Bücher zu queeren Themen geläufig, sind zu den üblichen Öffnungszeiten auch direkt im Bundesamt für magische Wesen in Bonn abholbar und werden auf Wunsch verschickt.

Das Bundesamt für magische Wesen kommt mit dem Hinweis auf den „Studiohefte 17. Christoph Raitmayr“ seinem Bildungsauftrag nach, den gemeinen Bürger draußen im Lande über das Leben gut integrierter (nicht)magischer Mitbürger, vulgo Werwölfe, Vampire, Dämonen, Elfen, Hexen und Magiere ebenso wie fantastische Tierwesen, als da wären Drachen, Basilisken, Sphingen, kleine und große Pubertiere und Trolle bis hin zu eingewanderten Dschinnen aufzuklären und damit Aberglauben und religiösen Irrlehren ein energisches „Nicht mit uns!“ entgegenzuschleudern.

Das Amt weist bei dieser Gelegenheit betroffene Familienangehörige auch auf Therapie- und Aussteigerprogramme für sog. „Religiöse“ hin, die dafür bekannt sind, das Leben harmloser schwuler Vampire und gut integrierter Werwölfe zur Hölle zu machen. Es gibt Hilfe! Religion ist heilbar!

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Echt jetzt? Sie fahren wirklich in die Innenstadt von Bonn, um dort Bücher wie "Studiohefte 17. Christoph Raitmayr" zu kaufen? Shoppen Sie lieber online, das spart Zeit, Geld und Nerven. (Foto: Barbara Frommann)
Echt jetzt? Sie fahren wirklich in die Innenstadt von Bonn, um dort Bücher wie „Studiohefte 17. Christoph Raitmayr“ zu kaufen? Shoppen Sie lieber online, das spart Zeit, Geld und Nerven. (Foto: Barbara Frommann)
Besucher sind im Buchladen Bundesamt für magische Wesen in Bonn, der Stauhauptstadt von Nordrhein-Westfalen, stets willkommen und können dort bestellte Bücher zu queeren Themen auch abholen. Wir freuen uns immer über ein Gespräch zu schwulen Themen, u.a. zum Thema Gendern in Sprache und Literatur jenseits der linkisidentitären „Generation beleidigt“.

Und das Verlagsteam des Bundeslurch Verlages sowie des Himmelstürmer Verlages freuen sich auf interessante Exposés und Manuskripte u.a. der Genres Gay Romance, Gay Drama und Gay Fantasy, Fantasy-Jugendbücher sowie Urban Fantasy und steht queer schreibenden Autoren dieser Genres gern für ein ausführliches Gespräch zur Verfügung.


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Lust auf ein Modelshooting? Die BAfmW-Jobbörse sucht männliche Models, um Bücher vorzustellen. Bewirb Dich! (Foto: Barbara Frommann)
Lust auf ein Modelshooting? Die BAfmW-Jobbörse sucht männliche Models, um Bücher vorzustellen. Bewirb Dich! (Foto: Barbara Frommann)

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Übrigens, wir suchen immer männliche Models für TFP-Shootings. Für Fantasymodel-Shootings und Kalenderprojekte, die das BAfmW mit der Fotografin Barbara Frommann umsetzt, werden atttraktive und sportliche junge Männer ab 16 Jahren gesucht, die ihr Modelpotential vor der Kamera testen wollen.

Verbreiten Sie des Amtes allumfassende Weisheit und Zuständigkeit!
Gewicht 220 g
Größe 16,5 × 23 cm

Marke

Tiroler Landesmuseum

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