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Ganz gleich, ob männlich oder weiblich: Sollten sie jemals mit dem schrecklichen Gefühl erwachen, dass eine unsichtbare Kraft sich ihrer bemächtigt, könnten sie das Opfer eines legendären Sukkubus oder Inkubus geworden sein. (betatschen der Bediensteten ist zu unterlassen, Beschwerden werden an den betroffenen Sukkubus oder Inkubus weitergeleitet)

“Carlotta bürstete gerade ihr Haar, als sie von einem unsichtbaren Wesen gepackt und auf das Bett geworfen wurde. Im nächsten Moment drang ein riesiges Etwas, das ihr große Schmerzen verursachte, mit einer ungeheuren Wucht in sie ein.”

In den 70er Jahren wurde eine junge Kalifornierin namens Carlotta Moran mehrfach von einem mysteriösen, immateriellen Wesen vergewaltigt. Dies wurde sowohl von psychiatrischer als auch von ärztlicher Seite bestätigt; sie wies am ganzen Körper Flecken auf.

Sichtbare Dämonen

Solche Vergewaltigungen sind gar nicht so selten und es wird schon seit undenklichen Zeiten darüber berichtet. Außergewöhnlich im Fall von Carlotta war jedoch, dass sie den Übeltäter sehen konnte, denn in den meisten Fällen spüren die Opfer die Dämonen nur. Einmal erschien das Wesen als Zwerg, ein anderes mal als Muskelprotz mit grüner Haut. Ungewöhnlich war, dass der Dämon während des Überfalls mit ihr sprach. Angeblich besuchte er sie nicht nur des Nachts, sondern auch tagsüber.

Eine bekannte britische Schauspielerin, die anonym bleiben möchte, schilderte dem Psychologen Stan Gooch ein ähnliches Erlebnis. Als sie eines Tages aus dem Tiefschlaf erwachte, bemerkte sie plötzlich, dass sich eine der Deckenlampen in ein menschliches Auge verwandelt hatte, das sie von oben unverwandt anstarrte. Diese Tatsache allein war schon beängstigend genug, aber ihr sollte noch wesentlich Schlimmeres bevorstehen. Sie spürte, wie sich ein schweres Gewicht auf sie legte, und empfand ein Gefühl, als wolle ein Mann sexuell mit ihr verkehren.

Zunächst, so gab die Schauspielerin freimütig zu, war dieses Gefühl gar nicht unangenehm. doch dann verstärkte sich der Druck immer mehr und sie wurde von einer ungeheuren Kraft erfasst, die sie – wie ihr schien – durch die Matratze und die Holzlatten des Bettgestells hindurch nach unten presste. Schließlich löste sich der grausige Unbekannte in Nichts auf. Als sie ins Badezimmer eilte und in den Spiegel sah, bemerkte sie zu ihrem Entsetzen, dass ihr Mund voll von schwarzem Blut war.

 

Furcht und Wollust

Sukkubi und Inkubi sind sind nicht nur nächtliche Besucher, die man schnell wieder loswerden will, denn findet ein eigentliches Opfer gefallen an dem was der Inkubus/Sukkubus macht, kommt der Dämon immer wieder und macht sein Opfer abhängig. Es wird den Inkubus/Sukkubus immer wieder rufen, während der Dämon sich nach und nach immer mehr Lebensenergie des Opfers einverleibt. Sie fühlen sich von Tag zu Tag schwächer, verlieren ihre Lebenslust, schotten sich von Freunden und Verwandten ab, um dem Dämon das zu geben was er am Ende eigentlich will, die Seele.

 

Herkunft

Sukkubi und Inkubi stammen aus Trybaro, dem Ort den andere die Hölle nennen würden. Anfangs stillten sie ihre Gelüste an andere Dämonen und erst als sie die Menschen für sich entdeckten, begannen sie auch die menschliche Gestalt zu kopieren. Seit dem weiß man nie, ob derjenige mit dem man gerade spricht ein Buhldämon ist oder nicht.(Es sei denn, er ist extrem attraktiv, dann heißt es: eine Runde Spaß und dann Weg.)

 

Der Wandel

Sukkubi und Inkubi vollziehen einen unterschiedlichen Wandel, zu unterschiedlichen Lebenszeiten.

Ein Sukkubus erreicht zwischen dem zwanzigsten und dreißigsten Lebensjahr seinen Reifewandel, bei dem sich ihr sexuelles Verlangen einstellt und sie nun auch, so genannte Pheromone ausstrahlen, die selbst den abweisensten Mann ins  schwanken bringen. Auch sind Sukkubi ab dem Wandel in der Lage sind, sich einen Gefährten nehmen und sich fortzupflanzen.

Bei den Inkubi setzt ein anderer Wandel, viel später erst ein. Ein Inkubus ist sich seiner Sexualität von Anfang an vollkommen bewusst und durchlebt erst zwischen dem hundertsten und hundert dreißigsten Lebensjahr seinen Wandel. Dieser Wandel tritt aber nur ein, sollte der Inkubus keine Gefährtin haben. Viele Inkubi sterben während des Wandels oder verfallen des Wahnsinns. Sie verlieren ihr menschliches Aussehen, ihren klaren Verstand und vergessen häufig die Wesen, die ihnen etwas bedeuteten. Selten ist ein Inkubus dazu bereit, sich für den Rest seines Lebens an ein anderes Wesen zu binden, da der einzige Weg aus dieser Verbindung, der Tod des jeweils anderen ist.

Aramis Cowan, aus „Lirsha – Gefährliches Verlangen“ entkommt diesem Wandel nur knapp, als er unter Schmerzen versucht den Wandel aufzuhalten.

Ihre Ansprechpartnerin im Referat Inkubus und Sukkubus – Nächtliche Besucher: Celice Cowan

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