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Vlad D., der bekannte Blutkonservenkritiker und Gourmet

Vampire und Lamia kritisieren Erdogan

BONN (BafmW) Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat gefordert, dass türkischstämmige Abgeordnete des Deutschen Bundestages ihr Blut untersuchen sollen, da es angeblich verunreinigt sein soll. Die dem BafmW bekannten Vampire sehen dafür keine Notwendigkeit.

„Wir können“, so Graf Vlad D., dessen voller Name wie der auch anderer Vampire aus Sicherheitsgründen nicht genannt werden soll, „sicher mit Recht sagen, dass wir Vampire wie kaum jemand anders beurteilen können, ob türkisches Blut verunreinigt ist oder nicht.“

Vlad D., der bekannte Blutkonservenkritiker und Gourmet

Vlad D., der bekannte Blutkonservenkritiker und Gourmet

Vlad D., der sich in Jugendtagen zusammen mit seinem Bruder Radu eine Zeitlang als Au Pair am Hofe des osmanischen Sultans aufhielt, hat aus dieser Zeit keine besonders guten Erinnerungen und deshalb keinen Grund, irgendetwas zu beschönigen.

„Türkisches und kurdisches Blut, das ist geschmacklich doch alles eins“, meint der erfahrene Gourmet unter den Vampiren, der sich mittlerweile beim Türkischen Roten Halbmond als gefürchteter Blutkonservenkritiker einen Namen gemacht hat. „Es hat gelegentlich eine Note von Knoblauch und Zwiebeln, was den Geschmack abrundet und ihm eine regionale, auf Ernährungsgewohnheiten basierende Note verleiht. Sehr gut im Abgang und der Verdauung förderlich. Aber von Verunreinigung kann nicht die Rede sein.“

Blutprobe aus Präsidentenpalast mit Ziegengeschmack

Auch sein jüngerer Bruder Radu bestätigt dies, fügte allerdings hinzu, dass seinem Bruder und ihm aus dem türkischen Präsidentenpalast eine Blutkonserve zugespielt worden sei, deren Inhalt einen deutlichen Beigeschmack nach Ziege aufwies. „Wir rätseln noch, was die Ursache sein könnte.“

Der türkische Präsidentenpalast Ak Saray, Foto Ex13, wikimedia

Der türkische Präsidentenpalast Ak Saray, Foto Ex13, wikimedia

Auf Nachfrage schränkte der frühere Jugendfreund von Mehmet II. Fatih aber ein, dass es sich dabei um eine nicht repräsentative Besonderheit handelt.

Auch die breiter aufgestellten Lamia, die sich mit ihren Ernährungsgewohnheiten nah an der Bevölkerung auf dem Gebiet des früheren Osmanischen Reiches orientieren, bestätigen die Angaben der beiden Blutkonservenkritiker.

„Wir können es daher nur gutheißen, wenn Bundestagspräsident Lammert sich der Forderung von Recep Tayyip Erdogan entgegenstellt, dass das Blut türkischstämmiger Abgeordneter auf seine Reinheit untersucht werden möge“, so Emine E., die Sprecherin des Verbandes der Griechisch-Türkischen Lamia, deren Mitglieder auf lange Erfahrungen beim genußvollen Verköstigen junger Türk*innen und Griech*innen zurückblicken können.

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Über den Autor : Hagen Ulrich


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