BONN (BAFMW) – Fußpilz entwickelt sich zunehmend zu einer Geißel der zivilisierten Welt. Die einschlägigen Medikamente, allesamt hergestellt von diversen Pharmakonzernen, versprechen zwar eine nachhaltige Behandlung, diese erweist sich im Allgemeinen allerdings als ziemlich langwierig.

Der modebewusste Bürger wird noch dazu von meistens ausgesprochenen Anweisungen, während der Behandlung weiße Tennissocken zu tragen, abgestoßen. Da Fußpilz hochgradig infektiös ist, rät die Kräuterelfe daher schon von vornherein, Personen, die ebensolche Strümpfe tragen, zu meiden. Einen extra großen Bogen sollte man dabei um Exemplare machen, die weiße Socken mit Sandalen kombinieren. Hier hat der Pilz mit großer Wahrscheinlichkeit bereits gestreut und auch andere Körperstellen infiziert.

Scharlatanerie bei Fußpilz

Scharlatanerie bei Fußpilz

Um die eben genannten Probleme zu umgehen und die Heilung zu beschleunigen, hat sich in letzter Zeit ein sehr gefährlicher Trend ausgebreitet. Einige Vertreterinnen der Hexenzunft bieten zunehmend obskure Tinkturen und Flüche an.

ACHTUNG! 

Diese Mittel versprechen, den Fußpilz umgehend auszurotten. Das geschieht im Normalfall auch, werden doch die Sporen des Fußpilzes bei sachgemäßer Anwendung auf magischem Weg vollständig vernichtet.

Es befinden sich allerdings auch Mittel im Umlauf, die von sogenannten Teilzeithexen und Mitgliedern schwarzmagischer Zirkel gefertigt wurden. Hier ist mit expliziten Nebenwirkungen zu rechnen. So ersetzten einige Tinkturen die Zellen der Fußpilze durch herkömmliche Wald- und Wiesenpilze. Bei einem Patienten, der letztens um meine Hilfe ersuchte, konnte ein Biotop von Pfifferlingen zwischen den Zehen festgestellt werden. Andere Erkrankte lebten bereits tagelang von der Ernte ihrer fußgezogenen Champignons und Steinpilze.

Als extrem problematisch hat sich kürzlich eine Infektion mit Baumpilzen erwiesen, da diese sich nicht mit herkömmlichen Mitteln ernten ließen.

Die Kräuterelfe rät: Finger weg von Mitteln, die aus unbekannter Quelle stammen

Besser ist es, sich an die nächste Kräuterfrau oder eine ausgewiesene Waldelfe zu wenden. Diese besitzen das uralte Wissen, mit Hilfe von natürlichen Mitteln und ein wenig Waldmagie, der unerwünschten Zucht von Pilzkolonien, auch ohne das Tragen von Tennissocken,  beizukommen. Im Bedarfsfall kann bei mir eine Liste der für die Behandlung ausgebildeten Waldelfen und Kräuterfrauen, die meistens ebenfalls Elfenblut in sich tragen, angefordert werden.

Margarethe Alb, Mitarbeiterin des Referats für Elfen.

 

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