Alte Kanaldeckel in Berlin

Autoren: Stefan Paubel

49,00 

  • Softcover : 256 Seiten
  • Verlag: Nora
  • Autor: Stefan Paubel
  • Auflage: 1. Auflage, erschienen am 22.02.2017
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3-86557-433-5
  • ISBN-13: 978-3-86557-433-6
  • Größe: 30,0 x 22,0 cm
  • Gewicht: 1150 Gramm

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ISBN: 9783865574336 Artikelnummer: FCK-AFD-9783865574336 Kategorien: , , , Schlagwörter: , ,
Der Vampir vom Amt teilt mit, dass das Sachbuch "Alte Kanaldeckel in Berlin" im Bundesamt für magische Wesen bestellbar ist. (Foto: Barbara Frommann)
Der Vampir vom Amt teilt mit, dass das Sachbuch „Alte Kanaldeckel in Berlin“ im Bundesamt für magische Wesen bestellbar ist. (Foto: Barbara Frommann)

Die schönen alten Kanaldeckel Berlins verschwinden rasant aus dem Stadtbild – das vorliegende Buch dokumentiert zahlreiche der historischen Originale. In wenigen Jahren sind auch diese verschwunden und durch Eintönigkeit nach DIN EN 124 ersetzt. Über die Geschichte der Stadtentwässerung Berlins, sie besteht aus Kanalisation, Abwasserpumpwerken, Abwasserdruckrohren, Rieselfeldern und Klärwerken wurde bereits mehrfach beschrieben. Sehr ausführlich von Hilmar Bärtel 2003 in »Geklärt« (125 Berliner Stadtentwässerung). Danach noch einmal als kurzer Überblick 2014 in »Berliner Wasser« (Die Geschichte einer Lebensnotwendigkeit). Die Chronik der Kanalisation als wichtigster Teil der Stadtentwässerung, sie »sammelt« das Abwasser ein, ist ebenfalls weitgehend bekannt. An dieser Stelle nur kurz: 1873 stellt James Hobrecht den einheitlichen Entwurf für die gesamte Entwässerung Berlins auf. Dieser Entwurf beschreibt das »eingesammelte« Abwasser mittels Dampf-Kolbenpumpen auf die Rieselfelder in der Umgebung zu befördern. Der Bau des Systems beginnt noch im selben Jahr. Der Hobrechtsche Entwurf für die Kanalisation teilt das damalige Berliner Stadtgebiet in 12 unabhängige Entwässerungssysteme. Die zugehörigen Abwasserpumpwerke eines jeden Radialsystems liegen an einem möglichst tiefen Punkt im Urstromtal, Spree oder Landwehrkanal. Das Mischwasser, häusliches und gewerbliches Abwasser plus Regenwasser kann daher – radial – im freien Gefälle durch die Kanäle (Sammler) zum Pumpwerk fließen. Den ersten Teil des Radialsystems III übernimmt am 1. Januar 1878 der städtische Entwässerungsbetrieb (noch heute in Funktion). Es gibt unterschiedlich geformte Abdeckungen auf Gehwegen und Straßen der Stadt. Man kann sie den verschiedenen Medien zuordnen. In diesem Buch interessieren aber nur die alten runden Kanaldeckel. Die fachlich korrekte Bezeichnung lautet »Schachtabdeckung für Einsteigeschächte«, liebevoll Gullydeckel genannt. Jede Schachtabdeckung besteht aus dem runden Deckel und einem quadratischen oder runden Rahmen. Quadratische Deckel sind die ganz seltene Ausnahme. Wenn vorhanden, sind sie durch Scharniere vor Absturz gesichert. Runde Deckel können nicht in den Schacht stürzen! Die Abdeckung deckt den Schacht zu. Der Deckel verschließt das Mann-Loch. Kanalisationsschächte benötigt man zur Kontrolle, Reinigung, Lüftung und als Einstieg. Nur bei sehr großen begehbaren Kanälen gibt es ausnahmsweise Treppen. Die alten Berliner Gullydeckel sind von Stefan Paubel nach Herstellern geordnet und nach Typen (Bauweisen) sortiert. Die älteste Hobrechtsche Urform mit »Doppelring« besitzt zwei Reihen Lüftungsöffnungen (siehe Abb. Tafel 9, Hobrecht-Atlas 1884). Die spätere Bauform, wir nennen sie »Einfachring« hat nur eine Reihe Lüftungsöffnungen. Der Rahmen wiegt 158 kg, der Deckel 117 kg, zusammen 275 kg Gusseisen (siehe Abb. S. 221 »Fünfzig Jahre Berliner Stadtentwässerung« 1928). Dazu sh. Abb. Seite 6. Wann der Modellwechsel erfolgte, konnte ich nicht ermitteln. Anlass für diese Veränderung sind höhere Verkehrslasten durch Autos, denn die Urform »Doppelring« zerbricht leichter. Die Lebensdauer einer Schachtabdeckung wird 1928 je nach Verkehrsbelastung noch mit fünf bis 20 Jahren angegeben, in sehr ruhigen Straßen länger. Die Liegezeit beträgt jedoch tatsächlich 100 Jahre und mehr. Im Originalzustand sind die frühen Deckel immer mit vier Stück getränkten Eichenholz-Segmenten, »Holz-Klötzen« ausgefüllt. Sie bieten den Hufen der Pferde einen guten Halt. Deckelverschlüsse haben sich nicht bewährt. Sie fördern die Verschmutzung und das Festfrieren. Auf einigen Deckeln erkennt man noch Verriegelungszapfen als Verschlussvorrichtung. Auf sie wird später verzichtet. … Stefan Paubel hat 1.300 Straßen im gesamten Berliner Stadtgebiet systematisch abgesucht. Dabei wurde er in über 700 Straßen fündig! Dieser Bildband ist eine umfassende und repräsentative Auswahl aller in Berlin vertretenden Hersteller, Modellreihen und deren Varianten. Das Buch wirft einen vielleicht sentimentalen, aber dennoch offenen Blick auf eine vergangene Epoche, auf die Ursprünge und Entwicklung der Berliner Kanalisation und ist so ein kleiner Mosaikstein zum detailierten Verständnis der vielfältigen Stadt und Technikgeschichte. Aus der Einleitung von Johannes Horscht

Über „Alte Kanaldeckel in Berlin“

Immer unterwegs für gute wie "Alte Kanaldeckel in Berlin". (Foto: BafmW)
Immer unterwegs für gute wie „Alte Kanaldeckel in Berlin“. (Foto: BafmW)

Das Sachbuch „Alte Kanaldeckel in Berlin“, eine Fachstudie aus dem Leben der Mitbürger und Mitbürgerinnen (nicht)magischer Provenienz, wurde erarbeitet und verfasst von Stefan Paubel. Diese in ihrer Bedeutung für die allgemeine Bildung und Integration der Vampire, Gestaltwandler sowie Werwölfe, aber auch Studenten und Studentinnen der Geschichtswissenschaften nicht hoch genug einzuschätzende Publikation zum Regional- und Ländergeschichte für Leser und Leserinnen aller Altersgruppen erschien am 22.02.2017 bei Nora.

Das Buch „Alte Kanaldeckel in Berlin“ ist im amtseigenen BAfmW Service Point bestellbar. Online bestellte Fachpublikationen wie dieses Buch, dem gemeinen Bürger draußen im Lande als Sachbuch und Fachliteratur zum Thema Regional- und Ländergeschichte geläufig, sind zu den üblichen Öffnungszeiten auch direkt in der Verlagsbuchhandlung Bundesamt für magische Wesen in Bonn abholbar und werden auf Wunsch verschickt.

Das Bundesamt für magische Wesen kommt mit dem Hinweis auf „Alte Kanaldeckel in Berlin“ seinem Bildungsauftrag nach, den gemeinen Bürger und die gemeine Bürgerin draußen im Lande über das Leben gut integrierter magischer Mitbürger, vulgo Werwölfe, Vampire, Dämonen, Elfen, Hexen und Magiere ebenso wie fantastische Tierwesen, als da wären Drachen, Basilisken, Sphingen, kleine und große Pubertiere und Trolle bis hin zu eingewanderten Dschinnen aufzuklären und damit Aberglauben und religiösen Irrlehren ein energisches „Nicht mit uns!“ aus Bonns wichtigster Behörde entgegenzuschleudern.

Aus Gründen, und weil Teile des Inhalts von „Alte Kanaldeckel in Berlin“ die Bevölkerung beunruhigen könnten, wurde das Buch als Sachbuch und Fachliteratur zum Thema Regional- und Ländergeschichte eingestuft.

Das Amt weist bei dieser Gelegenheit betroffene Familienangehörige auch auf Therapie- und Aussteigerprogramme für sog. „Religiöse Gefährder“ wie auch Queerquarktivisten hin, die dafür bekannt sind, das Leben harmloser schwuler Vampire, gut integrierter Werwölfe und nicht gendernder Zeitgenossen zur Hölle zu machen. Es gibt Hilfe! Religion ist heilbar! Ein Sektenausstieg ist möglich.

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Lust auf ein Modelshooting? Die BAfmW-Jobbörse sucht männliche Models für den BAfmW-Amtskalender. Bewirb Dich! (Foto: Barbara Frommann)
Lust auf ein Modelshooting? Die BAfmW-Jobbörse sucht männliche Models für den BAfmW-Amtskalender. Bewirb Dich! (Foto: Barbara Frommann)

Sie sind stets willkommen im Buchladen des Bundesamt für magische Wesen in Bonn, der Stauhauptstadt von Nordrhein-Westfalen, um z.B. Ihre bestellte Geschichtsliteratur von Stefan Paubel und anderen guten Fantasyautoren abzuholen. Für gute Literatur ist Bonns allerwichtigste Behörde überhaupt und sowieso von Amts wegen zuständig.

Und das Team der Verlagsbuchhandlung „Bundesamt für magische Wesen“ freut sich auf interessante Exposés und Manuskripte von Autoren und Autorinnen und steht gern für ein ausführliches Gespräch über geplante Fantasyromane zur Verfügung.

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Verbreiten Sie des Amtes allumfassende Weisheit und Zuständigkeit!
Gewicht 1150 g
Größe 30 × 22 cm

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Nora

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