Allendas

19.80

  • Hardcover : 632 Seiten
  • Verlag: PERPICX Media
  • Autor*in: Güntner, Nadine T
  • Übersetzer*in:
  • Illustrator*in:
  • Auflage: 1. Aufl., erschienen am 01.10.2006
  • Sprache:
  • ISBN-10: 3-00-019415-0
  • ISBN-13: 978-3-00-019415-3
  • Größe und/oder Gewicht: 14,8 x 21 cm

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Artikelnummer: 9783000194153 Kategorie: Schlüsselworte: , , , Product ID: 50519

Beschreibung

BONN (BAFMW) – „Ihr solltet auf meine Worte hören, mein König!“ Kurena blickte über den langen Tisch hinweg, an dessen anderem Ende der Herrscher von Allendas saß. Wie immer schenkte ihr Hondor keine Beachtung, gleichgültig, welchen Nachdruck die alte Seherin in ihre Worte legte. So beginnt „Allendas“, das Romandebüt von Nadine Tatja Güntner, einer 26jährigen Autorin aus dem Hochtaunus. König, Magie, Verrat, Schicksal und Scheitern, alles verdichtet in zwei Sätzen. Wie recht die Seherin Kurena mit ihrer Prophezeiung haben soll, erfährt der atemlose Leser dann bereits auf den ersten Seiten. Das einst so friedliche Königreich Allendas fällt in einer durchkämpften Herbstnacht merkwürdigen Geschöpfen, den so genannten Sellag, in die Hände. Eigentlich wäre das ja schon Stoff für einen ganzen Roman, und doch ist dies nur die furiose Einleitung eines vor überraschenden Wendungen schier überbordenden Werkes, das nichts mehr und nichts weniger ist als eine eigene Welt. Vieles spricht dafür, „Allendas“ in das literarische Genre der Fantasy einzuordnen. Geht es hier doch um Mythen und Krieg, schicksalhafte Begegnungen und ungewisse Reisen durch eine märchenhafte Welt voll von Menschen unterschiedlichster Herkunft und Stämme, Zauberern, Drachen oder fremden Wesen wie den Sellag. und natürlich spielt dabei auch ein Schatz eine wichtige Rolle. Und doch ist „Allendas“ mehr als ein Eskapismus in eine vermeintlich bessere Welt, in der Gut und Böse noch klar zu unterscheiden sind. Der Kosmos von „Allendas“ ist weit von einer Idealisierung entfernt, und so werden Allianzen und Zweckbündnisse zwischen den einzelnen Akteuren in einer Geschwindigkeit geschmiedet und verworfen, die fast schon an spannende Wahlnächte erinnern kann, wenn auch mit ungleich interessanteren Protagonisten. Und vielleicht ist es die größte Leistung der hessischen Jungautorin, diesen nicht versiegen wollenden Strom von Geschichten in einen stets stringenten Erzähltakt zu bringen. Und noch eines unterscheidet „Allendas“ von vielen anderen Werken der fantastischen Literatur – die liebevolle und feine Ironie, mit der Güntner ihren Figuren Leben einhaucht und ihnen eine vielschichtige Tiefe und Persönlichkeit gibt, die selbst bei Fantasy-Klassikern ihresgleichen sucht. Natürlich ist „Allendas“ vor allem die Geschichte einer echten und tiefen Freundschaft zwischen König Hondor und seinem Hauptmann Herras, die aber erst nach einer Vielzahl von Prüfungen auf wechselhaften Reisen und nicht zuletzt durch die Hilfe ihrer zahlreichen Freunde und Wegbegleiter die Entwicklung zu Helden durchlaufen. Aber auch die Beweggründe der Invasion der scheinbar „bösen“ Sellag bleiben nicht im Dunklen verborgen, und so werden die meisten Leser das wechselhafte Schicksal von Marek und Kalerid mit immer mehr Sympathie verfolgen. Und welches Geheimnis den sprechenden Drachen Toranus und seinen Heiler Nando, Klosterabt Mondernas Bunos oder den Rabenvogel Olog umgibt oder welche Rolle das Schicksal der Seherin Kurena, König Durendas und seinen ungleichen Söhnen Dorian und Derias zuteil werden lässt, sind nur einige der Episoden, durch die Autorin Nadine Tatja Güntner mit sicherer Hand leitet. Doch so beständig die Vielzahl an Schauplätzen und handelnden Personen zu einem beständigen Perspektivenwechsel zwingen, taucht der Leser doch unweigerlich ganz tief ein in dieses fiktive Historiengemälde einer Reise durch die fremde und doch so vertraute Welt von „Allendas“, die ihn erst nach 632 Seiten wieder in die Wirklichkeit entlässt.

Über diese Studie aus fremden Reichen und vergangenen Epochen

Die vorliegende fantastische Dokumentation „Allendas“, eine historische Fachstudie zur Situation der Magie und magischer Wesen in vergangenen Zeitaltern wurde erarbeitet und verfasst von Güntner, Nadine T. Diese in ihrer Bedeutung für die allgemeine Bildung und historische Erforschung archaischer Strukturen bis hin zu hochkomplexen staatlichen Gebilden nicht hoch genug einzuschätzende Studie erschien am 01.10.2006 und wurde herausgegeben von PERPICX Media, einem renommierten Sachverständigenbüro, welches zahlreiche Expert*innen und Gutachter*innen zu den Vier Landen beschäftigt.

Das vorliegende Buch wie auch die Berichte über gefährliche Expeditionen nach Mordor, Bayern und Sachsen sind im amtseigenen BAfmW Service Point bestellbar. Online bestellte Fachpublikationen wie diese Publikation, dem gemeinen Bürger draußen im Lande auch als Epische Fantasy oder High Fantasy Roman geläufig, sind zu den üblichen Öffnungszeiten auch direkt im Bundesamt für magische Wesen in Bonn abholbar und werden auf Wunsch verschickt.

Das Bundesamt für magische Wesen kommt mit dem Hinweis auf diesen High Fantasy Roman seiner ureigensten Pflicht nach, den gemeinen Bürger draußen im Lande auch über die Vergangenheit magischer Imperien sowie ihrer Bürger*innen, vulgo Werwölf*innen, Vampir*innen, Dämon*innen, Elf*innen, Hexen und Magiere ebenso wie fantastische Tierwesen, als da wären Drachen, Basilisken, Sphingen, Pubertiere und Trolle bis hin zu Dschinnen aufzuklären und damit dem interessierten Bürger die Möglichkeit zu eröffnen, aus der Geschichte zu lernen. Bei dieser Gelegenheit weist Amtspräsident Edmund F. Dräcker, obschon die Bezeichnung „High …“ gewisse Schlüsse zuläßt, darauf hin, dass die Antwort auf die begeisterte Frage „Was habt ihr denn geraucht und wo gibt es das Zeug?“ nun tatsächlich leider eine geheime Verschlußsache ist. Aber dafür gibt es verschiedene Sorten Met.

Das Referat „High Fantasy“ weist bei dieser Gelegenheit betroffene Familienangehörige auch auf seine Therapie- und Austeigerprogramme für sog. „Religiöse“ hin, die dafür bekannt sind, das Leben harmloser Vampire und gut integrierter Werwölfe sowie anderer Mitbürger zur Hölle zu machen. Es gibt Hilfe!

Der gemeine Bürger ist gemäß der Transparenz behördlicher Vorgänge sowie zum Nachweis der Verwendung öffentlicher Mittel im Bundesamt für magische Wesen in Bonn stets willkommen. Für Expert*innen, die für ihre fachbezogene Publikation einen Verlag suchen, sowie für ein aufklärendes Gespräch über Mitbürger magischen Ursprungs, Erfahrungsaustausch im friedvollen und befruchtenden Verkehr miteinander, sei es nun mit Werwölf*innen, Vampir*innen, Dämon*innen, Elf*innen, Hex*innen und Magier*innen sowie Pubertiere und Angela Kramp-Karrenbauer, finden unsere Fachberater bei einem Käffchen fast immer Zeit.

Zusätzliche Information

Gewicht916 g
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