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Klein, schwarz, gefährlich – Vampirkatzen! Das Bundesamt für magische Wesen warnt.

Man beachte die Fledermausähnlichen Ohren. Ein sicheres Zeichen für eine Vampirkatze!

BONN (BAfmW) Auf Wunsch der Amtsleitung, hier ein Referat über Vampirkatzen. Da sich diese – zumeist schwarzen – Wesen, ungehindert in unsere Mitte schleichen, sollte ausführlich davor gewarnt werden.

Vampirkatzen unterscheiden sich äußerlich kaum von normalen Hauskatzen, sind aber durch ihr Wesen leicht zu erkennen. Durch Jahrelange Forschungen ist es mir gelungen, diese possierlich anmutenden, kleinen Monster zu durchschauen.

Das Aussehen von Vampirkatzen

Vampirkatzen wie diese haben Stil und Geschmack
Vampirkatzen wie diese haben Stil und Geschmack

Schwarz wie die Nacht, manchmal mit winzigen Schattierungen von weiß. Die Vampirkatzen besitzen besonders spitze Zähne und Krallen und ihre Augen sind meist von einem satten Grün, bis zu Nuancen von Bernstein.

In einigen Nächten ( besonders zu Halloween ) kommt das wahre Aussehen van Vampirkatzen ans Licht, wie die Beispiele unten zeigen.

Das Wesen von Vampirkatzen

Bei einer Vampirkatze sollte man stets auf der Hut sein, denn sie trachten ihren Menschen immer nach dem Leben. Bereits als Babys wird der Drang nach frischem Blut deutlich. Unentwegt probieren Vampirkätzchen ihre Krallen in menschliches Fleisch zu schlagen. Achten Sie daher unbedingt auf lange Beinbekleidung, denn die Kätzchen werden alles daran setzen, ihre Waden nach Blut anzuzapfen. Sollte eine Vampirkatze Sie zum Spielen auffordern, gilt auch hier äußerste Vorsicht, denn die Katze wird versuchen, ihre Hände durch Zerkratzen zum Bluten zu bringen. Wenn das alles nichts bringt, wird die Vampirkatze andere Maßnahmen ergreifen. Achtung in dunklen Räumen, denn diese Katzen lieben es, sich aus der Dunkelheit anzuschleichen und dem Mensch ins Gesicht zu springen oder ihn zu Fall zu bringen. Das Gleiche gilt übrigens auch bei Treppen, denn Vampirkatzen sind wahre Meister darin, Menschen auf Treppen aus dem Gleichgewicht zu bringen. Ebenso gefährlich sind lange Vorhänge, Schränke und Bettdecken, hinter, in und unter denen sich Vampirkatzen in Lauerstellung zurückziehen.

Wie man eine Vampirkatze erkennt:

Eine Vampirkatze mit Flügeln
Eine Vampirkatze mit Flügeln

Sie haben eine schwarze Katze daheim und sind sich nicht sicher, ob es sich möglicherweise um eine Vampirkatze handelt? Dann achten Sie auf unbedingt folgende Merkmale:

  • Sie schmusen mit Ihrer Katze und stellen fest, dass sie sich mit Vorliebe auf Ihrer Schulter aufhält und dabei ihre Krallen tief in Ihrer Rückenpartie versenkt.
  • Der Kopf der Katze liegt gerne in Ihrer Halsbeuge, während sie durch Trampeln mit den Pfoten versucht, das Blut aus Ihnen heraus zu massieren.
  • Sie haben das Gefühl, Ihre augenscheinlich schlafende Katze beobachtet Sie auf Schritt und Tritt.
  • Ihre Katze schleicht ständig um Ihre Beine herum – besonders gerne, wenn man heiße Töpfe oder ähnlich gefährliche Utensilien in den Händen hält. Sie wird versuchen, Sie zu Fall zu bringen und sich an Ihnen laben.
  • Sofern Ihre Katze das Privileg eines Gartens hat, wird sie sich nach Alternativen zu Ihrem Blut umsehen. Dies können Mäuse, Vögel jeglicher Art, Grashüpfer, Fliegen, Eidechsen oder sogar Blindschleichen sein. Sollte sich letztgenanntes Tier einmal bei Ihnen in der Wohnung befinden, gilt die Regel: Ruhe bewahren. Auf keinen Fall in hysterisches Schreien verfallen. Ihre Katze wird Ihre Schwäche ausnutzen und Sie angreifen.
  • Wenn Sie Nachts schlafen, wird die Katze versuchen, Sie zu ersticken. Das macht sie, indem sie sich wahlweise auf ihren Rücken, Bauch oder Brust legt.

Vampirkatzen suchen ständig Ihre Nähe

Kaum haben Sie sich irgendwo hingesetzt, springt sie auf Ihren Schoß und beginnt augenblicklich mit einlullendem Schnurren und Trampeln der Pfoten. Dies dient nur einem Zweck: Die Katze will Sie willenlos machen und Sie zum Eindösen bringen, um dann heimtückisch an Ihr Blut zu kommen.

Ihre Katze ist wohlgenährt, fast schon rundlich, weil sie alles an Leckerchen abstaubt, was Ihre Küchenschränke hergeben. Vampirkatzen haben einen ausgeprägten Essensdrang, wenn sie nicht an menschliches Blut heran kommen.

Sollte Ihre Katze all diese Merkmale aufweisen, können Sie sicher sein: Sie haben sich eine Vampirkatze ins Haus geholt.

So sehen Vampirkatzen aus, die gut getarnt mitten unter uns leben:
Eine Vampirkatze sucht Schutz vor der Sonne
Eine Vampirkatze sucht Schutz vor der Sonne
Ähnlich wie Fledermäuse, lassen sich auch Vampirkatzen hängen
Ähnlich wie Fledermäuse, lassen sich auch Vampirkatzen hängen
Man beachte die fledermausähnlichen Ohren. Ein sicheres Zeichen für eine Vampirkatze!
Man beachte die fledermausähnlichen Ohren. Ein sicheres Zeichen für eine Vampirkatze!

 

Bilder: Copyright © Nathalie Kutscher

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Wahrlich, Dein Amt sagt Dir, künde vom Wirken des Bundeslurchs allenthalben und allüberall:

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Über Nathalie Kutscher

Nathalie Kutscher
Das Licht der Welt erblickte ich am 21.02.1973 in Oberhausen, mitten im „Ruhrpott“. Dort verlebte ich meine Kinderjahre, meine Schulzeit und machte dort auch meine Ausbildungen. Als Erstes lernte ich den Beruf als Baumschul/Garten und Landschaftsgärtnerin und arbeitete auch eine Zeit als Solche. Mit vierundzwanzig Jahren jedoch, entschied ich mich für eine Umschulung und ging in die Krankenpflege. Doch das alles hat wenig mit Schreiberei zu tun. Bücher sind für mich – seit ich lesen kann – meine ständigen Begleiter und treuen Freunde. Schon sehr früh erwachte in mir der Wunsch, selbst ein Buch zu schreiben, doch am Anfang waren es nur kleine Aufsätze, die ich freiwillig für die Schule schrieb und natürlich das ultimative „geheime“ Tagebuch, welches ich mit allerhand Gedichten und Anekdoten füllte. Zum Glück existieren diese Aufzeichnungen nicht mehr. Mit etwa siebzehn Jahren schlug ich meiner besten Freundin vor, einen Roman zu schreiben. Es war eine Mischung aus unseren eigenen Erlebnissen und Fiktion. Mit meinen Eltern machte ich kurz zuvor eine Amerika – und Kanadareise und so verlegte ich den Schauplatz für das Buch kurzerhand nach New York. Doch auch die Wahl, die Geschichte in einer der wohl tollsten Städte der Welt spielen zu lassen, ließ den Roman nicht unbedingt besser werden. So bin ich froh, dass auch dieser Erguss meiner Hirngespinste nie an die Öffentlichkeit gelangt ist. Danach schrieb ich erst einmal nichts mehr, sondern las lieber Bücher von Leuten, die es können. Mein Interesse galt der Geschichte und Mythen anderer Länder und ich verschlang alles, was ich über die First Natives und Ägypten in die Finger bekam. Ein weiterer Amerikaurlaub folgte, ebenso einer in mein gelobtes Land Ägypten, wo ich kurzzeitig auch hinziehen wollte.Jahre später – ich war bereits verheiratet – wachte ich morgens auf, und sagte zu meinem Mann:„Ich schreibe einen Roman!“Da ich eigentlich in allen Lebensbereichen recht kreativ bin, mich für alles Mögliche interessiere und ein ziemlich durchgeknallter Zeitgenosse bin, wunderte mein Mann sich nicht über diese Aussage. Also setzte ich mich hin und begann – per Hand – zu schreiben. Monate, Jahre vergingen und mein Roman wuchs stetig. Leider wurde er nicht fertig, denn wir beschäftigten uns zwischendurch mit einem anderen Wunsch, der uns keine Ruhe mehr ließ. Wir wollten, für andere gänzlich unverständlich, die wunderschöne Stadt an der Emscher verlassen und in ein anderes Land ziehen. Kanada war unser erster Traum, doch letztendlich wurde daraus Island. 2008 packten wir unsere Sachen, verschifften sie auf die Insel hoch im Norden und durften drei Jahre dieses schöne Land genießen. Leider hat uns die Bankenkrise, die Island schwer erschütterte, einen Strich durch die Rechnung gemacht und schweren Herzens haben wir unsere Zelte dort wieder abgebrochen. Aber manchmal gestalten sich schwere Zeiten zu einem wahren Segen. Wir durchlebten ein paar wirklich harte Monate, in denen wir nicht wussten, was uns am nächsten Tag erwartete. Kurz zuvor lernte ich im Internet eine Deutsche kennen, die nach Finnland ausgewandert war und auch schrieb. Irgendwann gab sie mir den Tipp, bei einer Ausschreibung mitzumachen. Ich hatte bis zu dem Zeitpunkt keine Ahnung, dass Verlage so etwas anboten. Ich hätte mich vorher auch nie getraut, mein Geschreibsel einem Verlag anzubieten. Doch in der damaligen Situation hatte ich sowieso nichts mehr zu verlieren, also setzte ich mich hin und begann zu schreiben. Das Thema war Wölfe und da diese zu meinem Lieblingstieren gehören, war die Novelle in vier Tagen fertig. Jetzt kam mir mein angelesenes Wissen über die First Natives und meine Liebe zu Kanada zu Gute, denn all das, verarbeitete ich zu der Geschichte „Wolfslegenden – Die Hüterin“. Tatsächlich bekam ich wenig später eine Veröffentlichungszusage von dem Verlag und wäre beinahe vor Stolz geplatzt. Danach sprudelten die Ideen nur so aus mir heraus und ich schrieb mir die Finger wund. Es folgten weitere Veröffentlichungen in Anthologien, bis ich schließlich 2011 meinen Roman „Der Kuss des Meeres“ begann. Er spielt in Island und ist ein düsterer Mysteriethriller, in dem auch eigene Erfahrungen eingeflossen sind.Kurz danach zogen wir zurück nach Deutschland, jedoch nicht wieder ins Ruhrgebiet, sondern nach Unterfranken. Hier lebten wir in einem kleinen Haus mit unseren vier Katzenmädels und einem Streunerkater, der uns als Schmusesklave und Futterquelle auserkoren hatte. Mittlerweile haben wir uns im schönen Mecklenburg-Vorpommern angesiedelt und ich hoffe, es ist die letzte Station unserer Reise. Für die Zukunft ist geplant, dass wir selber Gemüse anbauen und irgendwann weitestgehend autark leben können.2012 ging es weiter Berg auf mit dem Schreiben. „Der Kuss des Meeres“ wurde bei ChiChili veröffentlicht, ich bin mittlerweile in vielen Anthologien vertreten, schreibe für ein Tierschutzprojekt mit Namen „Eine Feder für Tiere“, welches über Facebook ins Leben gerufen wurde und eine Vereinigung verschiedener Autoren ist, habe alte Projekte wieder hervorgeholt und sie überarbeitet.Des Weiteren schreibe ich für das Projekt "Jedes Wort ein Atemzug", wobei der Erlös an Organisationen gegen Gewalt geht.2014 trennte ich mich von meinem Verlag, fand jedoch kurz darauf einen neuen Verlag, wo die meisten meiner Bücher ein neues kuscheliges Heim gefunden haben. Nebenbei veröffentliche ich aber auch in Eigenregie.Unter dem Pseudonym Ava Pink schreibe ich auch Erotik.Da ich schon immer ein großer Geschichtsfan war, ist es nicht verwunderlich, dass viele meiner Romane und Geschichten einen historischen Hintergrund haben.Aus meinem einstigen Wunsch, meinen Namen irgendwann einmal auf einem Buch lesen zu dürfen, ist für mich Realität geworden und ich bin noch lange nicht am Ende. Allem Desinteresse und Unkenrufen, seitens von Freunden und Familie zum Trotz, habe ich mich durchgesetzt und meinen größten Traum Wirklichkeit werden lassen. Es macht mich unbeschreiblich glücklich, den Beruf als Autorin leben zu dürfen.Neben der Schreiberei ist die Fotografie meine größte Leidenschaft. Meine Bilder kann man auch für, z.B. Cover, auf Anfrage bei mir erwerben.Ende 2014 habe ich meinen Job in der Pflege an den Nagel gehängt. Zum einen aus gesundheitlichen Gründen, zum anderen, um meinem Traum vom Schreiben zu leben, ein Stückchen näher zu kommen. Daher habe ich mich im Juli 2015 als Lektorin und Autorin selbstständig gemacht.Weitere Infos dazu: kutscher-lektorate.jimdo.comDas Jahr 2017 begann für mich mit einem weiteren Höhepunkt. Ab sofort bin ich nämlich als stellv. Verlagsleitung beim Telegonos Verlag tätig.Natürlich kann man mich auch für Lesungen buchen!

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2 kommentiert

  1. Patricia Strunk

    Hier noch ein Beweisvideo. Eine Vampirkatze, die sich verzweifelt vor Tageslicht zu schützen versucht:
    https://www.facebook.com/video.php?v=718482351552378&set=vb.147958008604818&type=2&theater

  2. So ein süßes Viech! Wunderschön.

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