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SOKO Weihwasser ermittelt gegen das organisierte religiöse Verbrechen

Mutmaßlicher religiöser Fanatiker Reinhart Marius W. attackiert junge Vampire und Vampirinnen / Religiöse Bedrohungslage von Eliteeinheit unblutig beendet / Weihwassergrufti in Gewahrsam

Beamte der SOKO Weihwasser überwältigen den dem Organisierten Religiösen Verbrechen zugerechneten Weihwassergrufti Reinhart Marius W. (Foto: Barbara Frommann)
Beamte der SOKO Weihwasser überwältigen den dem Organisierten Religiösen Verbrechen zugerechneten Weihwassergrufti Reinhart Marius W. (Foto: Barbara Frommann)

BONN (BAfmW) – Am späten Abend griffen die SOKO Weihwasser sowie Spezialeinheiten der Polizei zu und nahmen auf dem Bonner Friedhof den Intensivtäter Reinhard Marius W. fest, ein führendes Mitglied einer der dem Organisierten Religiösen Verbrechen zugeordneten sog. Katholischen Kirche. Diese von ihrem zentralen Sitz in Rom aus operierende kriminelle Organisation steht schon seit langer Zeit unter Verdacht, mit ihrer Ideologie das geistige, seelische und körperliche Wohl junger Vampire, Werwölfe und Dämonen sowie anderer Pubertiere zu gefährden, so die Einschätzung des Bundesamtes für magische Wesen. Das Amt drängt schon seit langer Zeit darauf, dass im Interesse des Schutzes sowohl der magischen wie auch der nichtmagischen Jugend das Treiben dieser und ähnlicher religiöser Organisationen kontrolliert wird.

Treffen harmloser junger Vampire auf dem Friedhof

Mehrere junge Vampire der International School of Witchcraft and All Evil in der Georgskapelle auf dem Alten Friedhof in Bonn (Foto: Barbara Frommann)
Mehrere junge Vampire der International School of Witchcraft and All Evil in der Georgskapelle auf dem Alten Friedhof in Bonn (Foto: Barbara Frommann)

Eine Lerngruppe junger Vampire und Vampirinnen der renommierten International School of Witchcraft and All Evil hatte sich zum Lernen und gemeinsamen Chillen in der Georgskapelle und zwischen den Gräbern auf dem Historischen Friedhof nahe des Stadthauses in der Innenstadt von Bonn getroffen.

„Wir chillten ganz normal zwischen den Gräbern, als dieser Weihwassergrufti auftauchte, irgendwelches wirres Zeug blubberte und uns mit so einem Kruzifix über den Friedhof jagte“, klagt Leo F., ein junger Vampir und klammert sich sichtlich geschockt an ein Buch. „Und wir haben für die anstehenden Prüfungen zu ‚Sensorische Bestimmung von Blutgruppen im Kontext von gesunder Ernährung subadulter Vampirspezies zu nocturnen Aktivitäten‘ gelernt.“

„Der Typ spinnt doch völlig“, ergänzt sein Mitschüler Malte S. wütend, während Mitarbeiter der SOKO Weihwasser auch die Aussagen der anderen Jugendlichen aufnehmen. „Leben wir denn im Mittelalter, wo diese Typen machen können was sie wollen? Ich habe ja nie glauben wollen, was mein Opa immer von den alten Zeiten erzählte, als Vampire und Werwölfe gejagt wurden. Dachte, Opa und seine Schauermärchen!“

Die beiden Jugendlichen und weitere Schüler und Schülerinnen sitzen geschockt in einem RTW des Vampir Samariter Bundes, wo sie von Notfallärzten und -sanitätern betreut werden.

Ein BAfmW-Mitarbeiter und ein Kamerateam treffen auf dem Alten Friedhof in Bonn ein, um die verstörten jungen Vampire Malte S. (im RTW) und Leo F. (Mitte) zu befragen, die von Dr. Andreas B., Vampir Samariter Bund, versorgt wurden.
Ein BAfmW-Mitarbeiter und ein Kamerateam treffen auf dem Alten Friedhof in Bonn ein, um die verstörten jungen Vampire Malte S. (im RTW) und Leo F. (Mitte) zu befragen, die von Dr. Andreas B., Vampir Samariter Bund, versorgt wurden.

„Komm Jung, trink ersma wat lecker Rhesus Negativ, dann sieht die Welt schon wieder viel besser aus“, fordert ihn Dr. Andreas B. auf, der an diesem Abend den Notfalldienst übernommen hat und sich mit seinen Sanitätern um die traumatisierten Jungvampire kümmert.

Währenddessen sind auch der Pressesprecher des BAfmW und ein Kamerateam eingetroffen, die das Geschehen dokumentieren und behutsame Gespräche mit den Jugendlichen führen, um danach eine erste Einschätzung der Lage abzugeben.

Der BAfmW-Mitarbeiter sichert den Jugendlichen zu, dass das Amt sie nicht allein lassen würde in diesem – nicht dem einzigen – Vorfall einer langen Reihe von religiösen Bedrohungslagen und grusligen Verbrechen gegenüber den Kindern und Jugendlichen der (nicht)magischen Bevölkerung.

BAfmW fordert hartes Vorgehen gegenüber dem Organisierten Religiösen Verbrechen

Damit junge Vampire auch in Zukunft wieder lachen können, muss der Staat mehr gegen organisierte religiöse Verbrechen tun! (Foto: Barbara Frommann)
Damit junge Vampire auch in Zukunft wieder lachen können, muss der Staat mehr gegen organisierte religiöse Verbrechen tun! (Foto: Barbara Frommann)

„Das BAfmW fordert schon seit langer Zeit, dass der Staat dem Organisierten Religiösen Verbrechen endlich den Kampf ansagt und diese mafiöse Organisation zerschlägt. Den Laden braucht doch kein Mensch oder Vampir mehr. Die magische Community lebt in Frieden und Gesetzestreue in Deutschland, zahlt ihre Steuern, geht geregelter Arbeit nach und lebt auf dem Boden der Realität. Und wenn Sie mir nicht glauben, dann schauen Sie in die Jahresberichte des Bundeskriminalamtes der letzten zwanzig Jahre. Wenn Sie da auch nur einen einzigen Fall finden, in den ein Vampir, Werwolf oder Dämon verwickelt ist, wird ich sofort katholisch! Und dann recherchieren Sie mal zum Stichwort ‚Katholische Priester‘ und in welche Verbrechen gegenüber Kindern und Jugendlichen diese kriminelle Organisation verwickelt ist!“

Weitere junge Vampirinnen hatten sich in der Georgskapelle auf dem Alten Friedhof Bonn in Sicherheit gebracht, bis die religiöse Bedrohungslage aufgehoben werdne konnte. (Foto: Barbara Frommann)
Weitere junge Vampirinnen hatten sich in der Georgskapelle auf dem Alten Friedhof Bonn in Sicherheit gebracht, bis die religiöse Bedrohungslage aufgehoben werdne konnte. (Foto: Barbara Frommann)

Währenddessen führen Beamte der SOKO Weihwasser den festgenommenen Weihwassergrufti ab. Auch jetzt, im harten Gewahrsam von vier Elitepolizisten einer speziell geschulten Einsatzhundertschaft der Polizei, welche von der SOKO Weihwasser jederzeit in Bewegung gesetzt werden kann, ist Reinhart Marius W. immer noch uneinsichtig und will offensichtlich auf die Jugendlichen losgehen.

„Wir sind alle Gottes Kinder“, singt er leise vor sich hin und nur mühsam können die Beamten ihn bändigen. Es bedarf großer Gewalt, um ihm die Tatwaffe zu entreißen und als Beweismittel zu sichern. Später finden die Ermittler der SOKO Weihwasser bei der Durchsuchung des Geländes weitere Beweismittel, darunter Pflöcke und sog. „Heilige Schriften“.

Ein Kamerateam dokumentierte den Einsatz gegen einen Vertreter der Organisierten Religiösen Kriminalität. (Foto: Barbara Frommann)
Ein Kamerateam dokumentierte den Einsatz gegen einen Vertreter der Organisierten Religiösen Kriminalität. (Foto: Barbara Frommann)

„Ey, ich fick die Asche Deiner Mutter“, ruft ihm einer der schon wieder etwas munteren jungen Vampire nach, als die Beamten den auch als Weihwassergrufti bekannten Reinhart Marius W. abführen.

Nach Einschätzung der Ärzte werden die Jugendlichen keine bleibenden Schäden zurückbehalten, denn Bedeutung und Wirkung der von den dem Organisierten Religiösen Verbrechen zugeordneten Tätern wie Weihwassergrufti eingesetzten Schriften und Werkzeuge nehmen ab. In der Bevölkerung, egal ob magisch oder nichtmagisch, macht sich zunehmend eine natürliche Abwehr gegenüber den Religiösen breit.

SOKO Weihwasser: Jugendliche nie wirklich in Gefahr

Ein amtlich zertifizierter Schutzengel wachte über die Schüler der International School of Witchcraft and all Evil" und setzte die Polizei in Gang, um einen Intensivtäter aus dem Organisierten Religiösen Verbrechen festzusetzen. (Foto: Barbara Frommann)
Ein amtlich zertifizierter Schutzengel wachte über die Schüler der International School of Witchcraft and all Evil“ und setzte die Polizei in Gang, um einen Intensivtäter aus dem Organisierten Religiösen Verbrechen festzusetzen. (Foto: Barbara Frommann)

„Glücklicherweise waren die jungen Schüler und Schülerinnen der International School of Witchcraft and All Evil nie wirklich in Gefahr“, teilt ein Beamter der SOKO Weihwasser mit. „In Kooperation mit dem BAfmW hat das Internat der Schule dafür gesorgt, dass die Kiddies ständig diskret von einem amtlich zertifizierten Schutzengel überwacht wurden, der dann auch den Einsatz unserer Beamten auslöste. Nach Reinhart Marius W. haben wir schon lange gefahndet und wir sind froh, seiner jetzt endlich habhaft geworden zu sein. Er wird jetzt einem Ermittlungsrichter vorgeführt, in Untersuchungshaft genommen und dann intensiv zu den ihm vorgeworfenen Verbrechen befragt. Unsere geschulten Kommissarinnen aus dem Referat Maria 2.0 nehmen ihn in die Zange, danach wird er sich in die Hölle sehnen.“

Weihwassergrufti wird sich einem harten Verhör der Kommissarinnen des Referates Maria 2.0 stellen müssen. Er weiß, was auf ihn zukommt. (Foto: Barbara Frommann)
Weihwassergrufti wird sich einem harten Verhör der Kommissarinnen des Referates Maria 2.0 stellen müssen. Er weiß, was auf ihn zukommt. (Foto: Barbara Frommann)

Das BAfmW sieht die Lage kritisch, aber nicht hoffnungslos. „Auch wenn es bereits viele Fortschritte gegeben hat, was zum Beispiel die Integration von Vampiren und Werwölfen in den ersten Arbeitsmarkt betrifft – auch bei der SOKO Weihwasser sind mehrere Werwölfe und Vampire tätig und dem Organisierten Religiösen Verbrechen auf der Spur – so bleibt dennoch viel zu tun, bis das abgrundtief Böse zurückgedrängt ist. Jugne Vampire, Werwölfe und Dämonen haben ein Recht auf eine glückliche Jugend, welche frei ist von religiösen Bedrohungslagen.“

„Aber es geht voran – früher rief man Priester, um Vampire zu vertreiben, heute ruft man uns Vampire und Werwölfe, um Priester zu verhaften“, ergänzt einer der Elitebeamten und Ermittler der SOKO Weihwasser, der von den jungen Vampiren und Vampirinnen schüchtern um ein Autogramm gebeten wird.

Verbreiten Sie des Amtes allumfassende Weisheit und Zuständigkeit!

Edmund Friedemann Draecker

Edmund Friedemann Dräcker ist der Nachfahre hugenottischer Einwanderer. Er wurde am 1. April 1888 in Suleyken bei Gumbinnen (Ostpreußen) geboren. Sein Vater war der Pfarrer Gotthilf Dräcker, die Mutter Frohlinde Komtesse von Stoltze-Ohnezaster.

Dräcker gehörte seit 1910 dem diplomatischen Dienst des Deutschen Reiches an. 1911 war er bereits Vizekonsul in Bombay. 1941 war er für den Gau Niederdonau tätig und sondierte hier spezielle Anbaumöglichkeiten. Die Ergebnisse publizierte er 1942 in einem „Abschlussbericht“, der in den Vierteljahresschriften zur Agrarphysiologie erschien. Im Unterschied zu seinem Biographen Hasso von Etzdorf war er auf keiner Mitgliedsliste der NSDAP oder der SA zu finden und hatte daher keine Probleme mit seiner Entnazifizierung.

Am 13. Januar 1953 wurde Dräcker zum 1. April 1953 in den Ruhestand versetzt. 1959 kehrte er von einer Geheimmission nach Beirut nicht zurück.

Am 1. April 1982, in einer Hochphase des Kalten Krieges, meldete die FAZ, Dräcker habe auf einer großen Eisscholle der Antarktis die Bundesflagge gehisst und Souveranitätsansprüche angemeldet. Die Ostberliner Zeitschrift Horizont geißelte die Aktivitäten „imperialistischer Monopole“.

Nach 1985 war er kurzzeitig als Sonderberater der Europäischen Kommission in Brüssel für die Normierung von Seemannsgarn zuständig.

Dräcker soll es hauptsächlich zu verdanken sein, dass die früher weit verbreitete tierquälerische Praxis des Aufbindens von Bären heute in den meisten europäischen Staaten verboten ist. Dräcker soll Jakob Maria Mierscheid, SPD-Bundestagsabgeordneter seit 1979, in seiner außergewöhnlich vielseitigen Arbeit unterstützt haben.

Im Jahr 1974 soll Dräcker federführend an der Aushandlung des Shanghaier Kugelfischabkommens beteiligt gewesen sein.

Aktuell ist Dräcker Präsident des Bundesamtes für Magische Wesen. Ihm wird folgendes Zitat zugeschrieben: „Wenn es ein Bundesamt für die Verwaltung magischer Wesen gibt, dann gibt es magische Wesen in Deutschland. Denn die Idee, es gäbe eine deutsche Behörde ohne Sinn und Zweck, ist einfach völlig absurd“.

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