Amtliche MitteilungenReferat für Drachen

Der Grüngraue Sumpflurchling (Draconis palustris), ein Kulturfolger in urbanen Habitaten

Beobachtungen des Grüngrauen Sumpflurchlings legen nahe, dass im Umfeld dieses Kleindrachens ein Leben ohne Möpse möglich ist. Jedenfalls reduziert sich der Mopsbestand deutlich, wenn sich an Teichen und Wasserstellen ein Grüngrauer Sumpflurchling niederläßt.

BONN (BAFMW) – Einem Forscherteam des Kölner Zoos geriet ein Zufallsfund zu einer kleinen biologischen Sensation. In Kooperation mit Prof. Dr. Hubertine-Aloyisia Grzimek III., Leiterin der Abteilung Kryptozoologie des Bundesamtes für magische Wesen gelang der renommierte Kölner Zoologin Dr. Apollonia-Evarista Eier-Eiersfeld der Nachweis, dass es sich bei dem beobachteten Tier um eine eigentlich alte, aber lange als verschollen geglaubte Drachenart handelt.

Beobachtungen des Grüngrauen Sumpflurchlings legen nahe, dass im Umfeld dieses Kleindrachens ein Leben ohne Möpse möglich ist. Jedenfalls reduziert sich der Mopsbestand deutlich, wenn sich an Teichen und Wasserstellen ein Grüngrauer Sumpflurchling niederläßt. Inwieweit das Schrumpfen der Mopspopulation ein Gewinn für die Bekämpfung des Klimawandels ist, muß noch an anderer Stelle untersucht werden. Gemeinhin gilt der Mops mit seinem Ausstoß an Methan (Mops-Furz) als ein noch größerer Schädling als man es Rindern zuschreibt. -> Reduktion von Methan-Ausstoß

Kaum einer weiß, wie wichtig der Grüngraue Sumpflurchling bei der Bekämpfung des Klimawandels ist! Auf dem Speisezettel des Lurchlings stehen Möpse, und wenn man weiß, dass das in Mopsfürzen enthaltene Methan viel konzentrierter ist als das Methan, das bei der Rinderhaltung freigesetzt wird, erschließt sich die Bedeutung des Grüngrauen Sumpflurchlings erst so richtig.

Edmund F. Dräcker,
Präsident des Bundesamtes für magische Wesen

Hier nun die korrekte wissenschaftliche Beschreibung.

 

Der Grüngraue Sumpflurchling (Draconis palustris) ist eine Art der Echten Drachen (Draconidae)

Merkmale

Jungtier des Grüngrauen Sumpflurchlings beim Planschen (Foto: Bundesamt für magische Wesen)
Jungtier des Grüngrauen Sumpflurchlings beim Planschen (Foto: Bundesamt für magische Wesen)

Der Grüngraue Sumpflurchling erreicht eine Länge von etwa 40 cm. Es wurden auch schon Exemplare von 60 cm gesichtet. Die erwachsenen Tiere sind grau bis grüngrau und meistens mit einem gezackten Rückenkamm versehen.

Verbreitung und Lebensraum

Das Verbreitungsgebiet des Grüngrauen Sumpf- oder Teichlurchlings umfaßt vornehmlich die Alte Welt inclusive Bayern und Sachsen. Der Grüngraue Sumpflurchling ist ein Süßwasserbewohner, der ursprünglich in Flußauen, an und in kleinen Gewässern, aber auch in Schilfgürteln von Stauseen zu finden ist. Er gehört zu den Kulturfolgern, die gern auch in urbanen Habitaten wie Gartenteichen und –sümpfen in Kleingärten und Parkanlagen anzutreffen sind.

Lebensweise

Wie die meisten Feuchtgebiete bewohnenden Drachen ernährt sich der Grüngraue Sumpflurchling von sehr unterschiedlichen Organismen seines Lebensraumes. Dazu zählen Fische (Koizüchter mögen den Grüngrauen Sumpflurchling gar nicht), aber auch kleinere Lurche wie die Gemeine Handtaschenkröte, auch als Chihuahua bekannt, oder die im Volksmund auch als Fußhupen bezeichneten Yorkshire-Kläffer.

Der Grüngraue Sumpflurchling ist lebendgebärend. Experten streiten noch, ob der Grüngraue Sumpflurchling eher als ovipar oder als ovovipar einzustufen ist. Die dotterreichen fünf bis zehn Eier werden noch im Mutterleib ausgebrütet und schlüpfen kurz vor, während oder direkt nach der Eiablage mit einem deutlichen „Plopp“-Geräusch, ähnlich dem, das beim Öffnen einer Prosecco-Flasche entsteht. Der bei der Eiablage gewöhnlich anwesende männliche Sumpflurchling gibt nach dem Ertönen des „Plopp“-Geräusches einige Laute von sich, die sich wie „Stößchen!“ anhören.

Die Bestände des Grüngrauen Sumpflurchling erholen sich wieder, seitdem Flußbegradigungen renaturiert wurden, Überschwemmungsgebiete angelegt wurden und Kleingewässer in Gärten zur Verfügung stehen.

Literatur

  • Prof. Dr. Aloysia-Hubertine Grzimek III. (Hrsg.): Lurche und Lurchlinge – Bedeutung für das Ökosystem Klein- und Schrebergarten, Bielefeld 2016, Unseen University Press
  • Dr. Apollonia-Evarista Eier-Eiersfeld, PLoS Cryptozoology, Ovipar or ovovipar – The Green Swamplurch, Köln 2017

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Verbreiten Sie des Amtes allumfassende Weisheit und Zuständigkeit!

Dr. Apollonia-Evarista Eier-Eiersfeld

Apollonia-Evarista Eier-Eiersfeld wandte sich nach ihrer Matura am ehemals KuK Pensionat für Höhere Töchter in Graz dem Studium der Biologie und angewandten Kryptozoologie zu, welches sie zum Erstaunen der Fachwelt erfolgreich und lebend (sic!) beendete. Schon damals hielt sie in ihrer Freizeit - wie sie behauptete - handzahme Drachen. Eine Behauptung, der ihre Umgebung nicht zu folgen vermochte. Ihre Erkenntnis "Drachen wären Kulturfolger, wenn man sie nur ließe!" löste in den Verwaltungen der Steiermark nicht nur Begeisterung aus. Begeisterung hingegen löste der Ruf des Bundesamtes für magische Wesen an Frau Dr. Eier-Eiersfeld aus, die chronisch unterbesetzte und unter hoher Fluktuation leidende Leitungsebende des BAfmW-Referates für Drachen zu übernehmen, nachdem der letzte Referatsleiter unter ungeklärten Umständen verschwand. Was nichts, gar nichts, also so gut wie überhaupt nichts mit der Magenverstimmung des im Archiv des BAfmW hausenden Drachens zu tun hat.

Ihre in PLoS Cryptozoology publizierte Dissertation zum Thema "Ovipar or ovovipar – The Green Swamplurch" löste in der Fachwelt Erstaunen aus und sorgt noch heute für hitzige Diskussionen.

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