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Aculeate Hymenopteren und der Söder Markus – ein Sommer voller Plagen

Nistkasten für Hornissen mit der Bannmaske Markus Söder im Rosengarten des Bundesamtes für magische Wesen
Nistkasten für Hornissen mit der Bannmaske Markus Söder im Rosengarten des Bundesamtes für magische Wesen
Nistkasten für Hornissen mit der Bannmaske Markus Söder im Rosengarten des Bundesamtes für magische Wesen

BONN (BAFMF) – Des Amtes Kompetenz i.S. aculeate Hymenopteren vulgo Wespen und Hornissen führt aktuell dazu – und welche Behörde würde auf Notlagen der Bevölkerung nicht so reagieren? – dass das Alltagsgeschäft rund um unsere magischen Mitbürger sowie fantastische Literatur ein wenig zurückstehen muß hinter den Problemen und Fragen, die sich mit dem Auftreten von Wespen und Hornissen ergeben. Rund 160 Einsätze in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis, ungezählte Telefonate und diverse Interviews in den örtlichen und überregionalen Medien, darunter Generalanzeiger Bonn, Radio Bonn Rhein Sieg, Express, Deutschlandfunk, RTL 2, RTL Aktuell und SAT 1 sowie RPR 1 (Radio Vatikan meldet sich demnächst sicherlich auch „Wir stechen im Auftrage des Herrn!“), führten dazu, dass eine gewisse Überlastung eingetreten ist. Teilweise kehrt im Amt erst um 1 Uhr in der Nacht Ruhe ein.

Die Geister, die ich rief …

Natürlich gibt das medienaffine Amt gern zu, dass einige Meldungen auch auf eigener Initiative beruhten. Aber die massive Resonanz überrascht dann doch ein wenig. Jedoch – das Ende ist nah! Hoffen wir zumindest, denn es ereilten uns schon Anrufe besorgter Bürger*innen, ob es das Amt noch gäbe. Kurz sei hier gesagt, dass im Herbst einige fantastische Bücher unserer kundigen Beamten und Mitarbeiter publiziert werden.

Und wir kommen natürlich trotzdem unserer Verpflichtung nach, die (nicht-)magische Bevölkerung zu schützen vor dem Treiben allerlei wirrer Geister. Wenn der Tag nicht reicht, nehmen wir eben die Nacht dazu und outsourcen einige Vorgänge in die Hände versierter externer Kräfte.

Zu diesem edlen Zwecke schuf Birgit Jönsson, eine bekannte Holzbildhauerin aus Nürnberg eine Bannmaske nach den Gesichtszügen eines regionalen Stammeshäuptlings aus dem Süden von Deutschland. Das tribal organisierte UN-Treuhandgebiet Bayern, welches der von Berlin aus wirkenden preußischen Hegemonialmacht übergeben wurde, ächzt unter der Fron einer gar seltsamen Gurkentruppe, die auch als sog. CSU bekannt ist. Das muß ein Ende haben im Herbst, wenn die bajuwarische Bevölkerung an die Urnen gerufen wird.

Aber die Bannmaske Markus Söder wirkt!

Die Bannmaske nach den Gesichtszügen des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder
Die Bannmaske nach den Gesichtszügen des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder

Die Söder-Maske, aus deren Mundöffnung sowie durch ein Loch in der Stirn Hornissen ein- und ausfliegen, hat bis jetzt erfolgreich verhindert, dass Markus Söder in das Amt eindringt. Sie hält ihn und diesen Heimathorst erfolgreich aus dem Amt fern. Mit Bannmasken wollten die Imker früherer Zeiten das Böse von Haus, Hof und Bienen fernhalten, Leute mit dem Bösen Blick und allerlei übles Gesindel. Letzteres schließt nach einer tiefschürfenden Analyse aller BafmW-Mitarbeiter auch die CSU mit ein. Um jedoch keinen falschen Rückschluß auf unsere Einstellung zu Hornissen aufkommen zu lassen, sei gesagt, dass das Amt Hornissen sehr schätzt und als nachbarschaftsaffine Gartenmitbenutzer einstuft. Zwei Nester dieser Großwespen leben im Garten des Amtes in Bonn.

Ergänzend sei hinzugefügt, dass es auch Vorschläge gab, die Gesichtszüge gewisser völkischer Kreaturen für Bannmasken zu verwenden. Aber im Amt finden wir, dass es völlig ausreichend ist, wenn die widerliche Fratze einer braunen Störchin auf der Fassade des Amtes zu finden ist.

Bewundern kann man dieses einmalige Kunstobjekt sowie das hinter der Stirn von Markus Söder nistende Hornissenvolk bei einem Besuch im Amt im Rosengarten des Bundesamtes für magische Wesen, welches auch an den Wochenenden geöffnet ist.

Wahrlich, Dein Amt sagt Dir, künde vom Wirken des Bundeslurchs allenthalben und allüberall:

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Über Hagen Ulrich

Hagen Ulrich, Jahrgang 1967, lebt mit Ehemann und sieben Katzen in Bonn am Rhein. Hexen, Drachen, Vampire und andere magische Wesen sind kein Problem, wenn man sie ordentlich verwaltet. Schließlich hat in Deutschland alles seine Ordnung. Basierend auf dieser Idee, entwickelte er die Idee einer Behörde, die sich um die Belange magischer Mitbürger kümmert. So entstand das Bundesamt für magische Wesen. Hagen Ulrich kam nach dem Besuch einer Ladys Night zu Twilight zum Schreiben und veröffentlicht seine Romane im Himmelstürmer Verlag in Hamburg.

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