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Mitarbeiter des Jahres: Hölle zeichnet Kardinal Woelki aus

Hölle fordert: Erzbischof Woelki (Codename „Church Destroyah“) muß unbedingt Erzbischof von Köln bleiben. Er ist unser bester Mann!

Auf dem Weg in die Hölle, um Dämonen zu Kardinal Woelki befragen. (Foto: BAfmW)
Auf dem Weg in die Hölle, um Dämonen zu Kardinal Woelki befragen. (Foto: BAfmW)

Bonn/Hölle (BAfmW) – Kardinal Rainer Maria Woelki, umstrittener Erzbischof von Köln, erfährt in diesen Tagen eine ungewöhnliche Ehrung.

Die Hölle anerkennt den als äußerst konservativ bekannten Kirchenführer, mit dem in Köln außer ihm selbst keiner mehr so recht reden möchte, als „Mitarbeiter des Jahres“, eine Auszeichnung, die den katholischen Theologen und Kirchenfürsten sicher überraschen dürfte.

Satan: Der Erzbischof ist ein Vorbild für Dämonen

Dr. Viele Legion (Meine Namen sind Viele und ich bin Legion), BAfmW-Referatsleiter Dämonen und Halbdämonen, begab sich extra in die Hölle, um mit dem Höllenfürsten zu sprechen und mehr über die Hintergründe dieser ungewöhnlichen Ehrung zu erfahren.

Laut Aussage von Satan hätten sich viele Stimmen für Kardinal Woelki stark gemacht, gerade unter den jungen Dämonen und Dämoninnen verschiedener Schulen und Universitäten, darunter renommierte Bildungsinstitutionen wie die Very Unholy School of Witchcraft and Evil in Salem, das Wirklich Geheime Institut für Hexerey und allerley Böses in Wien bis hin zur Académie des Zombies, des Bofors et des Revenants pervers, Haiti.

„Von Woelki lernen, heißt Kirche zerstören lernen!“

Dr. Legion beim gemeinsamen Aktenstudium in der Hölle. (Foto: Barbara Frommann)
Dr. Legion beim gemeinsamen Aktenstudium in der Hölle. (Foto: Barbara Frommann)

Dr. Viele Legion konnte uneingeschränkt Einsicht nehmen in die Akten der Hölle (Satan: „WIR haben nichts zu verbergen! Ich mach nur meinen Job!“). Er fand dort viele Zuschriften, Flammbotschaften und Menetekel zu dem Kölner Erzbischof, darunter Aussagen und Graffiti wie „Von Woelki lernen, heißt Kirche zerstören lernen!“, „Ich will ein Kind von Rainer Maria!“ und „Seit Alexander VI. Borgia hat niemand in der Katholischen Kirche so viel Schaden angerichtet – er ist mein Held!“.

Tatsächlich überlegen viele der höllischen Bildungseinrichtungen, dem Kölner Erzbischof eine Gastprofessur anzubieten. Von Kardinal Woelki könnten junge Dämonen und Dämoninnen viel lernen, so heißt es überstimmend.

Auch die Leitung der Hölle will sich neuen Trends öffnen, so meinte Satan, dass man sich allmählich der Zeit anpassen müßte, womit man in der Hölle grundsätzlich keine Probleme hätte. “Erbsensuppe kotzen ist out, Woelki ist in!”, so der Höllenfürst im Gespräch mit Dr. Legion.

Unbeeinflusste Befragungen unter der Höllenbrut

Satan hat dem BAfmW-Referatsleiter auch gestattet, unbegleitete Befragungen unter der Höllenbrut durchzuführen. Dr. Legion konnte sich frei bewegen und war bei seinen Interviews keinen Einschränkungen unterworfen.

„Wenn ich meine Ausbildung hier abgeschlossen habe, will ich bei Woelki eine Lehre zum Church Destroyah machen“, so Luzifer jun., dem sein Kumpel Alastor aus dem bekannten Dämonen-Vollstreckerclan beipflichtete: „Woelki ist krass! Voll heißer Scheiß! Aber sowas von heißer Scheiß! Ich mein, das ist ja eigentlich keiner von uns. Aber seine Arbeit, sein Auftreten und seine Person – das lässt doch jeden vom Glauben abfallen. Ein Meister!“

„Da kann man wirklich noch etwas für die Ewigkeit lernen“, so auch eine uralte Dämonin, die allerdings ungenannt bleiben wollte.

Dämonen wollen Autogramme vom Kardinal

Dr. Legion wurde von der Höllenbrut auch nach Autogrammen von Woelki gefragt. Teilweise wurden ihm unter der Hand hohe Summen geboten für ein Foto mit Widmung.

Und im Hellnet, dem Internet der Hölle, ist #WoelkimussErzbischofbleiben einer der meistgenutzten Hashtags.

Verbreiten Sie des Amtes allumfassende Weisheit und Zuständigkeit!

Edmund Friedemann

Edmund Friedemann Dräcker ist der Nachfahre hugenottischer Einwanderer. Er wurde am 1. April 1888 in Suleyken bei Gumbinnen (Ostpreußen) geboren. Sein Vater war der Pfarrer Gotthilf Dräcker, die Mutter Frohlinde Komtesse von Stoltze-Ohnezaster.

Dräcker gehörte seit 1910 dem diplomatischen Dienst des Deutschen Reiches an. 1911 war er bereits Vizekonsul in Bombay. 1941 war er für den Gau Niederdonau tätig und sondierte hier spezielle Anbaumöglichkeiten. Die Ergebnisse publizierte er 1942 in einem „Abschlussbericht“, der in den Vierteljahresschriften zur Agrarphysiologie erschien. Im Unterschied zu seinem Biographen Hasso von Etzdorf war er auf keiner Mitgliedsliste der NSDAP oder der SA zu finden und hatte daher keine Probleme mit seiner Entnazifizierung.

Am 13. Januar 1953 wurde Dräcker zum 1. April 1953 in den Ruhestand versetzt. 1959 kehrte er von einer Geheimmission nach Beirut nicht zurück.

Am 1. April 1982, in einer Hochphase des Kalten Krieges, meldete die FAZ, Dräcker habe auf einer großen Eisscholle der Antarktis die Bundesflagge gehisst und Souveranitätsansprüche angemeldet. Die Ostberliner Zeitschrift Horizont geißelte die Aktivitäten „imperialistischer Monopole“.

Nach 1985 war er kurzzeitig als Sonderberater der Europäischen Kommission in Brüssel für die Normierung von Seemannsgarn zuständig.

Dräcker soll es hauptsächlich zu verdanken sein, dass die früher weit verbreitete tierquälerische Praxis des Aufbindens von Bären heute in den meisten europäischen Staaten verboten ist. Dräcker soll Jakob Maria Mierscheid, SPD-Bundestagsabgeordneter seit 1979, in seiner außergewöhnlich vielseitigen Arbeit unterstützt haben.

Im Jahr 1974 soll Dräcker federführend an der Aushandlung des Shanghaier Kugelfischabkommens beteiligt gewesen sein.

Aktuell ist Dräcker Präsident des Bundesamtes für Magische Wesen. Ihm wird folgendes Zitat zugeschrieben: „Wenn es ein Bundesamt für die Verwaltung magischer Wesen gibt, dann gibt es magische Wesen in Deutschland. Denn die Idee, es gäbe eine deutsche Behörde ohne Sinn und Zweck, ist einfach völlig absurd“.

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