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Wo Platz für 10.000 LEDs ist, da ist auch Platz für 80.000 LEDs!

Weihnachtlich dekoriertes Bundesamt für magische Wesen

BONN (BafmW) – Für die kommenden Halloween- und Adventsfestivitäten soll dieses Jahr die Illumination der Fassaden des Amtes ausgebaut werden. Letztes Jahr glitzerte die Fassade im EG straßenseitig, dieses Jahr wird das Glitzern auf den straßenseitigen Dachfirst sowie auf die straßenseitige Seitenfassade und die drei Fassaden im EG und 1. OG des Innenhofes ausgeweitet.

Weihnachtlich dekoriertes Bundesamt für magische Wesen
Weihnachtlich dekoriertes Bundesamt für magische Wesen

Ca. 50 Lichterketten mit jeweils 1500 LEDs verteilt auf jeweils 30m Leitung plus Zuleitungen, das sind insgesamt etwa 2 km zu installierende Kabel. Vorhin startete die Beschaffungsstelle des Amtes einen Großeinkauf im Baumarkt für Dübel und Schraubhaken und erklärte dem leicht fassungslosen Verkäufer zunächst todernst, dass das eine neue VO der Bundesregierung sei. Nach Art 1 GG „Die Würde des Vampirs ist unantastbar!“, ergo dürfe er glitzern, so er dies denn zu der Verwirklichung seines Grundrechts auf Selbstentfaltung für nötig erachte und wolle, müßten zu Halloween die zuständigen Bundesämter, also auch das Bundesamt für magische Wesen in Bonn, ein weithin sichtbares deutliches und öffentliches Zeichen setzen. Also werde amtlicherseits geglitzert.

Wo Platz für 10.000 LEDs ist, da ist auch Platz für 80.000 LEDs!

Der Haus- und Hofelektriker des Amtes, Meister Eder (er heißt wirklich so!), der mit seinem Pumuckl (der heißt nicht wirklich so) bei der Renovierung des Amtes sämtliche Elektroinstallationen vornahm und die Kapazitäten des Amtes kennt, berät uns und meinte nur lakonisch, wo Platz für 10.000 LEDs wäre, da sei auch Platz für 80.000 LEDs. Und nein, es würden keine Sicherungen rausspringen. Jedenfalls nicht mehr als eh schon im Amt durchgeknallt seien. Wir interpretieren das dahingehend, dass Meister Eder sich ausschließlich auf die Elektrik des Hauses und nicht auf die Mitarbeiter des Amtes bezieht.

Schätzungsweise Mitte Oktober, also rechtzeitig zu Beginn der Halloween-Saison, wollen wir fertig sein, um dann im Anschluß nahtlos in die Adventszeit einzusteigen. Übrigens wird das Amt ab Mitte Oktober auch an den Wochenenden geöffnet sein. Im Amt wird überlegt, eine Art Vorglühen mit Met durchzuführen – wir erwarten die Stellungenahme des Bürgers draußen im Lande, ob er eine solche Festivität, quasi einen Weihnachtsmarkt Bonn im Bundesamt für magische Wesen gutheißen würde und haben dafür die Kommentarfunktion freigeschaltet.

Wahrlich, Dein Amt sagt Dir, künde vom Wirken des Bundeslurchs allenthalben und allüberall:

Über Hagen Ulrich

Hagen Ulrich, Jahrgang 1967, lebt mit Ehemann und sieben Katzen in Bonn am Rhein. Hexen, Drachen, Vampire und andere magische Wesen sind kein Problem, wenn man sie ordentlich verwaltet. Schließlich hat in Deutschland alles seine Ordnung. Basierend auf dieser Idee, entwickelte er die Idee einer Behörde, die sich um die Belange magischer Mitbürger kümmert. So entstand das Bundesamt für magische Wesen. Hagen Ulrich kam nach dem Besuch einer Ladys Night zu Twilight zum Schreiben und veröffentlicht seine Romane im Himmelstürmer Verlag in Hamburg.

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