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Fliegende Besen für die Bundeswehr – Projekt „Iron Brush“

Fliegende Besen Schweizer Bundesheer

BONN (BAfmW) – Wie dem Bundesamt für magische Wesen (BAfmW) unlängst mitgeteilt wurde, sind beim Schweizer Bundesheer sehr alternative Fortbewegungsmittel im Test oder gar schon im Einsatz. Nähere und verifizierte Erfahrungsberichte liegen noch nicht vor, doch allem Anschein zufolge nutzen schweizerische Soldaten Fliegende Besen, um zu ihren Einsatzorten zu gelangen.

Fliegende Besen beim Schweizer Bundesheer
Fliegende Besen beim Schweizer Bundesheer

Ein dem BAfmW aus dem renommierten Fachmagazin Just Swiss Military Things zugespieltes Bild zeigt eine Reihe von Soldaten, die auf Besen und Schaufeln sitzend über eine betonierte Fläche fliegen. Der Fotograf bestätigt, dass die Besenbilder auf dem Gelände einer Schweizer Kaserne entstanden.

Das Britische Zaubereiministerium wollte sich aus Sicherheitsgründen nicht äußern, Hogwarts bestätigt jedoch, dass sich ein Team des Schweizer Bundesheers zu den nächsten Quidditch-Weltmeisterschaften angemeldet hat. Auch von deutscher Seite ist zur Teilnahme eine bei der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf trainierende Quidditch-Einheit gemeldet, die “Fliegenden Warmduscher”. Diese Einheit ging aus Auswahlverfahren hervor, die nur von den Härtesten der Harten bestanden werden konnten.

Im Bundesamt für magische Wesen wird überlegt, das BAfmW-Wachbataillon mit Fliegenden Besen auszurüsten. Da die Einsatztruppen des BafmW nach Beschluß des Bundestages und bei Vorlage eines UN-Mandats auch im außereuropäischen Ausland eingesetzt werden können, schlugen die Mitarbeiter des Referates für arabische Dschinnen vor, neben dem Einsatz Fliegender Besen auch den Einsatz Fliegender Teppiche in bewährtem Flecktarn B zu prüfen, da sie bei Einsätzen der NATO in den Krisenregionen des Nahen Ostens so weniger auffallen würden.

Fliegende Teppiche in Flecktarn B

Auf Basis des bereits im Einsatz befindlichen Flecktarn B entwickelte die Bundeswehr zunächst für Truppenversuche bei dem Einsatz in Somalia 1993/94 das fälschlicherweise als „Wüstentarn“ bezeichnete 3-Farben-Muster (dunkelgrün/dunkelbraun/beige) für Trockengebiete mit Restbewuchs beziehungsweise Steppengebiete. Derzeit in der Entwicklung befinden sich ein echtes Wüstentarnmuster für vegetationslose Wüsten, bestehend aus Grau- und Rosafarbtönen, sowie ein „Gebirgsflecktarn“ für Fels- und Hochgebirge. Eine weitere Flecktarnvariante, die zur Zeit getestet wird, ist eine Ausführung für kiesige Ufergebiete, Wadis und Oasen. Diese Variante ist jedoch nur für die Abdeckung von wassergängigen kleinen fliegenden Teppichen gedacht.

Das Wintertarnmuster hingegen ist keine Flecktarn-Variante, sondern besteht aus wenigen großen, ausgefransten, grünen Flecken auf weißem Grund. Dieses Tarnmuster wurde ursprünglich Anfang der 1960er-Jahre nur für die Gebirgsjägertruppe eingeführt, jedoch später aufgrund seiner guten Wirkung für die ganze Truppe übernommen. Bislang gilt dieses Tarnmuster als eines der effektivsten in Winterregionen und gehört zu den meistkopierten Tarnmustern der Welt.

Fliegende Teppiche dieser Baureihe sollen überdies eine mit Biodiesel, alternativ Friteusenfett, betriebene Sitzheizung mit Partikelrußfilter verfügen und gemäß Euronorm 6 getestet und zertifiziert werden.

Fliegende Besen für die Bundeswehr – Projekt “Iron Brush”

Nur im BAfmW erhältlich. Die Prüfplakette für den Hexenbesen
Nur im BAfmW erhältlich. Die Prüfplakette für den Hexenbesen

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen soll dem Vernehmen nach sehr daran interessiert sein, ob für Auslandseinsätze der Bundeswehr Fliegende Besen oder Fliegende Teppiche geeignet sein könnten. Auf Weisung der Ministerin wurde das Projekt “Iron Brush” (d.h.: Eiserner Besen) ins Leben gerufen.

Schon der frühere Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel (Kabinett Merkel II) soll 2012 einen zu Testzwecken erworbenen Fliegenden Teppich aus Afghanistan mitgebracht haben. Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen verlautet, soll Niebel, der mittlerweile bei der deutschen Rüstungsschmiede RheinMetall tätig ist, dort federführend das Projekt „Iron Brush“ leiten, an dem auch Siemens (Soll es funktionieren, oder darf es auch von Siemens sein?) beteiligt ist. Ersten Kostenschätzungen zufolge soll die Entwicklung und Zulassung eines Fliegenden Besens für die deutsche Bundeswehr rund 1,2 Mrd. EURO kosten und nicht vor 2050 abgeschlossen sein. Um das Projekt „Iron Brush“ zu beschleunigen, soll Hartmut Mehdorn beratend tätig werden.

Fliegende Besen im zivilen Luftverkehr sind von der Maut befreit

Das Bundesamt für magische Wesen hält sich aus solchen fantastischen Überlegungen heraus und bleibt auf dem Boden der Realität. Fliegende Besen und Teppiche müssen lediglich zum Magischen Überwachungs Verein, dem MÜV und erhalten dort nach erfolgreicher Hauptuntersuchung eine Prüfplakette für den Straßen- und Luftverkehr.

In einer ersten Verordnung ordnete BAfmW-Präsident Edmund F. Dräcker an, dass Fliegende Besen und Teppiche von der Maut befreit sind, da sie als besonders schadstoffarm und damit umweltfreundlich gelten. Dies gilt auch für die von den Vereinten Nationen Berlin treuhänderisch überlassene Sonderverwaltungszone Bayern.

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Über Hagen Ulrich

Hagen Ulrich, Jahrgang 1967, lebt mit Ehemann und sieben Katzen in Bonn am Rhein. Hexen, Drachen, Vampire und andere magische Wesen sind kein Problem, wenn man sie ordentlich verwaltet. Schließlich hat in Deutschland alles seine Ordnung.
Basierend auf dieser Idee, entwickelte er die Idee einer Behörde, die sich um die Belange magischer Mitbürger kümmert. So entstand das Bundesamt für magische Wesen.
Hagen Ulrich kam nach dem Besuch einer Ladys Night zu Twilight zum Schreiben und veröffentlicht seine Romane im Himmelstürmer Verlag in Hamburg.

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Ein Kommentar

  1. Johanna von Edessa

    Beratungen im Innenausschuss führten zu den Fragen: Wie viel Verkehr verträgt unser Luftraum noch? Ist eine Einführung der entwickelten Modelle für die Privatwirtschaft vorgesehen? Sollten sog. “House-to-House-Keepers” überhaupt für die breite Öffentlichkeit zugelassen werden? …..

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