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Ödipuskomplex ist häufigste psychische Erkrankung bei Sphingen

BONN (BAfmW) Durchbruch in der Sphinxforschung: Gestern Nachmittag legte das Zentrum für magische Forschung eine Studie über Geisteserkrankungen bei Sphingen vor. Mit Abstand auf Platz eins rangiert der Ödipuskomplex, Platz zwei und drei belegen Schizophrenie und andere Zwangsstörungen.

Statue einer Sphinx

Statue einer Sphinx

Sphingen allesamt traumatisiert

»Kaum verwunderlich«, sagt Siegfried Freundt, anerkannter Psychiater für Magie- und Fabelwesen und Spezialist für Psychotherapie. »Aus der Mythologie wissen wir, dass Ödipus den Sphingen der Welt ein immerwährendes Trauma zugefügt hat.« Um eine Sphinx nur ansatzweise verstehen zu können, müsse man jahrelang mit ihr arbeiten, ein Therapieerfolg sei, aufgrund ihrer kryptischen Ausdrucksweisen, nur schwer zu erzielen.

Ödipus war der erste Mensch, der es schaffte, das Rätsel einer Sphinx zu lösen und sie in den Selbstmord zu treiben. Seit diesem Vorfall sind Sphingen der Menschheit gegenüber sehr verschlossen und kaum zugänglich. Es kam bereits zu vermehrten Todesfällen, weil Menschen Sphingen zu nahe getreten waren.

Heilung für betroffene Sphingen ist in Sicht

Künstlerische Darstellung von Ödipus und einer Sphinx

Künstlerische Darstellung von Ödipus und einer Sphinx

Interessant ist die weltweite Verteilung der Krankheit: So leiden vermehrt griechische Sphingen an dem Komplex – die ägyptischen Sphingen  hingegen sind vergleichsweise unauffällig. »Wir müssen weiterforschen! Das Erkennen ist ein erster Schritt der Heilung«, ist die Meinung von Freundt.

Er sieht in dieser Studie einen wichtigen Ansatz in der interspezifischen Kooperation zwischen übernatürlicher und gewöhnlicher Welt, die bislang ausschließlich über das Bundesamt für magische Wesen (BAfMW) erfolgt.

Sphingen sind Einzelkämpfer

Sphingen haben im Normalfall einen sehr schwierigen Charakter, was die Zusammenarbeit mit diesen seltenen und stolzen Geschöpfen erschwert. Ihre ursprüngliche Herkunft ist unbekannt, die größten Populationen finden sich in Ägypten und Griechenland, einzelne Wesen gibt es auch in Europa. Sphingen sind ausgesprochene Einzelgänger und tolerieren nur zur Paarungszeit andere Vertreter ihrer Art im selben Revier.

Die meisten Sphingen besitzen einen Katzenkörper, einen menschlichen Kopf und Schwingen, es gibt jedoch vereinzelte Exemplare mit Falken- oder Widderköpfen. Diese gelten innerhalb der Sphinx-Gemeinschaft als Außenseiter und sind deshalb äußerst selten. (Losk)

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Über den Autor : Linus Oskari


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