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Bischof bei Hexerei erwischt – drohen neue Hexenprozesse?

Im General Anzeiger Bonn vom 16. Januar 2014 wurde in einem Nebensatz eine Information übermittelt, die das Verhältnis der Katholischen Kirche zu Magie und Hexerei in einem neuen Licht erscheinen läßt.

"Erst zehn Minuten später zauberte ein Bischof eine neue Kopfbedeckung hervor" aus: General Anzeiger vom 16. Januar 2015
“Erst zehn Minuten später zauberte ein Bischof eine neue Kopfbedeckung hervor” aus: General Anzeiger vom 16. Januar 2015

BONN (BAfmW) Es ist den aufmerksamen Medien zu verdanken, dass – eventuell unbeabsichtigt – ein Vorfall ans Licht der Öffentlichkeit gerät, der zu früheren Zeiten unweigerlich zu Ketzerei- und Hexenprozessen geführt hätte. Im General Anzeiger Bonn vom 16. Januar 2014 wurde in einem Nebensatz eine Information übermittelt, die das Verhältnis der Katholischen Kirche zu Magie und Hexerei in einem neuen Licht erscheinen läßt. Das Bundesamt für magische Wesen versichert an dieser Stelle, dass es sich bei dem Bischofs-Hexer keinesfalls um einen Angestellten oder Beamten des Bundesamtes handelt.

Ein Bischof zaubert

In letzten Satz heißt es: „Erst zehn Minuten später zauberte ein Bischof (sic!) eine neue Kopfbedeckung hervor.“ Der Name des zaubernden Bischofs bleibt ungenannt.

Ungläubig rieb man sich im BafmW-Referat Hexen und Hexenmeister die Augen, als diese Meldung die Runde machte. Die im Amt tätigen Hexen und Magiere hielten die Meldung für einen verfrühten Aprilscherz, doch der wegen seiner reichlichen Berichterstattung zu kirchlichen Themen auch als rheinischer Osservatore Romano bekannte General Anzeiger Bonn ist für seine objektive Berichterstattung bekannt. Dennoch vermochten die BafmW-Mitarbeiter es zunächst nicht zu glauben und es stellen sich viele Fragen.

Neue Diskussion in der Kirche über Hexerei und Magie?

  • Ist es nun der hohe Rang des Zauberers (Bischof), der diesem den sicherlich harmlosen Akt des Herbeizauberns einer Kopfbedeckung erlaubt?
  • Hat die Katholische Kirche insgeheim den Nutzen von Magie, Hexerei und Zauberei erkannt und stellt sich demnächst, wobei demnächst in katholischen Maßstäben auch durchaus 500 Jahre bedeuten kann, einer öffentlichen Diskussion über Magie an sich?
  • Ist dieser Vorfall dem neuen Papst Franziskus zu verdanken, unter dem alles anders werden soll?
  • Was sagen konservative Kreise wie die Pius-Bruderschaft zum Einsatz von Magie und was passiert mit den aktiven Exorzisten der Katholischen Kirche?
  • Wird kirchliches Arbeitsrecht angeglichen, denn wenn geweihte Amtsträger Hexerei ausüben dürfen, muß man fragen, was mit Laien ist, die sich in ihrer Freizeit Magie und Hexerei widmen?

Im Bundesamt für magische Wesen, welches qua Amt gewöhnlich Distanz hält zu Religion und Kirche – schließlich ist Religion nur Fantasy bzw. die Katholische Kirche ein Fandom, der in manchen Fällen von schwerem Eskapismus bis hin zur Kriminalität (Stalking, Beleidigung bis hin zu Verfolgung und Mord) geprägt ist – wird  dieses Phänomen weiterhin aufmerksam beobachtet. Möglicherweise steht es im Zusammenhang mit dem Einsatz psychotroper Drogen bei sogenannten Messen, wo -> Weihrauch zum Einsatz kommt.

Hexensabbat von Francisco de Goya
Hexensabbat von Francisco de Goya

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Hagen Ulrich

Hagen Ulrich wurde am 16.11.1967 in Celle geboren, ging dort zur Schule und kam zum Studium nach Bonn. Seine Interessen umfassen Themen der Politik, aber auch Länder und Kulturen des Maghreb und ganz besonders LGBT-Themen sowie Religion. Seine Urban Fantasy Romane schreibt er für schwule junge Erwachsene, die Spaß haben an Fantasy, und als Jungs eben auch mal von einem fantastischen Traumprinzen, ob mit spitzen Zähnen, pelziger Gesichtsbehaarung oder sonstigen fantastischen Eigenschaften träumen. Fantasy ist für Hagen Ulrich aber nicht nur Unterhaltung, sondern auch ein literarisches Stilmittel, mit dem sich Themen aus Politik, Kultur und Gesellschaft diskutieren lassen. Er lebt mit Mann und sieben Katzen in Bonn am Rhein und hat dort 2013 mit anderen Autoren und Fantasyfans das Bundesamt für magische Wesen begründet. Der Fantasyautor genießt es, seine Bücher im Rosengarten des Bundesamtes für magische Wesen zu schreiben. Der Autor steht auch gern für Lesungen und Vorträge an Schulen zur Verfügung. Hagen Ulrich schreibt Gay Fantasy Romane, die im Himmelstürmer Verlag als Taschenbuch erscheinen, darunter Gay Fantasy wie Hochzeit der Vampire. Die Bücher von Hagen Ulrich sind erhältlich im gutsortierten Buchhandel und im Onlinebuchshop des Himmelstürmer Verlages.

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