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Überprüfung des Drachenwohls auf dem Drachen- und Feuerfest in Geldern

Drache Kalidra beim Gelderner Drachen- und Feuerfest

GELDERN (BAfmW) – Geldern, dessen Vergangenheit von der Ermordung eines Drachen überschattet wird, tut Buße. Noch immer zeugt der Brunnen in der Innenstadt von der abscheulichen Tat. Und auch in den Köpfen der Gelderner ist dieses dunkle Kapitel ihrer Stadt nach wie vor präsent. Mit dem zweiten Drachen- und Feuerfest gedenkt sie der unschuldigen Kreatur, die damals dem niederträchtigen Angriff von Wichard und Lupold von Pont zum Opfer gefallen war.

Feierlichkeiten im Stadtkern von Geldern

Der als Ehrengast geladene Flugdrache Kalidra wurde mit einem feierlichen Umzug durch die Stadt zum Marktplatz geleitet, wo er Musik und Feuerkunststücken beiwohnte. Auf eine Feuerspeidarbietung Kalidras mussten die Zuschauer jedoch verzichten. Dieser ist mit seinen fünfhundert Jahren noch zu jung.

Vorwürfe der Drachenwohlgefährdung in Geldern entkräftet

Drache Kalidra beim Drachen- und Feuerfest in Geldern
Drache Kalidra beim Drachen- und Feuerfest in Geldern

Vereinzelt äußerten Besucher den Vorwurf der Drachenwohlgefährdung. Die Ritterschaft zu Kalios, die sich der Pflege des Jungdrachen verschrieben hat, konnte jedoch glaubhaft dessen artgerechte Haltung nachweisen. Im Gespräch mit einem Bundesamtmitarbeiter bestätigte Kalidra zudem, nur die beste Pflege zu erhalten.

Überfall auf dem Marktplatz von Geldern

Kurz vor Ende der Feierlichkeiten stürmten Raubritter den Marktplatz. Der Ritterschaft zu Kalios gelang es zunächst jedoch nicht, diese zurückzuschlagen. Erst das Eingreifen tapferer Jungen und Mädchen vereitelte die Entführung des Drachen.

Verdacht auf Drachenbluthandel in Geldern

Das Bundesamt für magische Wesen ging einigen Hinweisen nach, wonach es bei dem Fest zu illegalem Handel mit Drachenblut gekommen sei. Eine Überprüfung bestätigte jedoch, dass es sich zweifelsfrei um die freiwillige Spende ortansässiger Drachen handelte. Die sicherheitshalber genommenen Proben dienen lediglich der Qualitätsprüfung durch Behördenmitarbeiter.

 

Hinweis

Drachenwohlgefährdung ist eine ernstzunehmende Straftat. Die meisten Drachen leben gerne und freiwillig mit ausgesuchten Menschen zusammen. Dennoch kommt es jedoch hin und wieder zur Ausbeutung dieser Wesen.

Sollten Sie den Verdacht haben, dass Drachen oder andere magische Kreaturen in irgendeiner Art gefährdet sein könnten, versuchen Sie mit dem betreffenden Wesen in Kontakt zu treten. Sollten sich Ihre Bedenken nicht ausräumen lassen, treten Sie zwecks behördlicher Überprüfung bitte mit dem Bundesamt für magische Wesen in Verbindung.

Kontakt

Wahrlich, Dein Amt sagt Dir, künde vom Wirken des Bundeslurchs allenthalben und allüberall:

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Über Julia Ostrau

Julia Ostrau, Jahrgang 1986, lebt mit ihrer vierköpfigen Familie in einem ehemaligen Pfarrhaus am Niederrhein. Neben der Arbeit als Psychologin und dem Abenteuer Familie bieten sich glücklicherweise zahlreiche Möglichkeiten, ihre unzähligen Ideen kreativ auszuleben – ob nun malerisch oder literarisch. Beide Bereiche hat sie bereits in der Grundschule für sich entdeckt, obschon sie nicht immer mit gleicher Intensität betrieben wurden. In den letzten Jahren begann sie jedoch verstärkt wieder zu schreiben und sich – neben den obligatorischen Zubettgehgeschichten – dem Fantasygenre zu widmen. Dabei ist es ihr die größte Freude zu sehen, wie sich die von ihr geschaffenen Welten und Charaktere entwickeln, wie die Leser mit ihnen mitfiebern und in anderen Welten versinken und schlussendlich gespannt auf eine Fortsetzung warten.

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