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Mondelfen – Wer sind sie und was weiß man über dieses Elfenvolk?

Mondelf Sleiranir

Mondelfen sind eine uralte Elfenrasse, die nie wirklich in den Berichten und Erzählungen der Menschen auftaucht. Es heißt, als das Licht des Mondes zum ersten Mal die Erde berührte, erhoben sich aus dem dämmrigen Schein, die Mondelfen. Die Dämmerung ist auch die Zeit wo sie sich am wohlsten fühlen, ihre Magie am meisten wirkt und sie sich auf Festen und Tänzen begeben.

Das Aussehen der Mondelfen:

Sleiranir, ein typischer Vertreter der Mondelfen (c) Samuel Sleiranir Wenger
Sleiranir, ein typischer Vertreter der Mondelfen

(c) Samuel Sleiranir Wenger

Mondelfen sind keine Riesen, allerdings um einiges größer als andere ihres Volkes. Sie können sehr variable Haar- und Augenfarbe haben. Ihre Ohren sind hübsch geformt. Einen leichten blauen und silbernen Glanz umhüllt ihre Haut. Zudem gehören sie zu den wenigen Elfen die sich auch einen Bart wachsen lassen.

 

Die Gewandung der Mondelfen

Die Gewandung der Mondelfen ist recht einfach. Es wird nicht gerade viel auf Aussehen und Kleidung gesetzt. Alle Kleider haben dieselben Farben. Blau, Silber und Schwarz, welche wichtige Bedeutungen für die Elfen haben.

• Blau ist die Farbe der Mystik und des Unerforschten. Vor allem dunkle Blautöne sind für die Mondelfen von großer Bedeutung. Sie widerspiegeln all die Geheimnisse und das Verbergen der eigenen Rasse, in einem Sinn, den nur sie selbst verstehen.
• Silber ist die Farbe der Lebenszufriedenheit und des Gleichmutes. Mit einem Hauch von Glitzer ist es für die Elfen das höchste der Gefühle. Vor allem in lauen Sommernächten wird es gern mit blauen Kleidern getragen, als Zeichen der Unsterblichkeit.
• Schwarz ist die Farbe des tiefen Stolzes der Elfen und des Edelmutes. Im Gegensatz zu den Menschen, die Schwarz mit Trauer und Einsamkeit verbinden, bedeutet schwarz für die Mondelfen Hoffnung und Freude auf das was man bewirkt hat.

 

Über den Charakter der Mondelfen:

Mondelf Sleiranir im Wald
Mondelf Sleiranir im Wald

Mondelfen haben einen sehr weitauslaufenden Charakter und nur ihre wirklich wahren Freunde wissen, wie man mit ihnen umgehen soll und kann. So können sie schüchtern auftreten, verborgen die Welt beobachten und absolut im Hintergrund bleiben. Genau so gut, können sie ihrer Lebenslust freien Lauf lassen, lachen, singen und tanzen. Auch der philosophierende Charakter bleibt vor ihnen nicht verborgen. Sie können lange Gespräche führen und stundenlang nachdenken.

Zudem haben sie auch den, für Elfen so bekannten und auch recht verhassten, Stolz und die sarkastische Arroganz. Wenn sie jemanden begegnen denn sie nicht ausstehen können, werfen sie mit giftigen und bissigen Bemerkungen um sich, mit dem Motto, dass Worte immer noch die besten Waffen sind. Ihre abgrundtiefe, dunkle Seite blieb vor den meisten jedoch verborgen und kommt nur selten ans Licht.

 

 

Die bevorzugten Berufe der Mondelfen:

Mondelfen nehmen nicht jede Arbeit an, die zu finden ist. Ihr Beruf muss ihnen auch Spaß machen, sonst finden sie es nicht gerade sinnvoll ihn zu nehmen. Mondelfen sind sehr naturverbunden und aus diesem Grund arbeiten sie immer an etwas, das mit der Natur zu tun hat. Druiden, Schamanen, Heiler, Priester, Magier, Vagabunden, usw. finden sich oft, auch wenn man diese nicht gerade als Berufe bezeichnen kann. Sie lieben Tiere und Pflanzen und verachten jegliche Form der Zerstörung an die natürlichen Lebensräume. In der Gegenwart leben nur wenige Mondelfen unter den Menschen und auch in diesen Fällen wird nicht auf Berufe die mit Natur zusammenhängen verzichtet. Allerdings halten sie nichts von de Organisationen die mit Gewalt versuchen an ihr Glück zu kommen.

 

Bei Mondelfen verbreitete Namen

Mondelfen lieben komplizierte und lange Namen, diese müssen jedoch immer wohlklingend sein. Die Bedeutung ist auch nicht weiter wichtig, in erster Linie geht es um den Klang. Bedeutende Namen für Mondelfen sind zum Beispiel folgende:
Männliche Namen: Sleiranir (Mondsilber) Caleanîn (Bernsteintau) Irghrandhael (Buchenstern) Salgorin (Sturmherz) Leroel(Baumklinge) Simbalîn (Sonnentau) Elduin (Sternenfluss, Sindarin)
Weibliche Namen: Dhaelîn (Sternentau) Yarel (Sonnenblume) Lesimyia (Abendlied) Olraêna (Kristallgedicht) Arwalîn (Faltertau) Zarêla (Eisnacht) Ithildin (Mondfunken, Sindarin)

 

Über die Magie der Mondelfen

Die Magie der Mondelfen (c) Samuel Sleiranir Wenger
Die Magie der Mondelfen (c) Samuel Sleiranir Wenger

Die Magie der Mondelfen ist recht komplex und nach regelmäßigen Mustern aufgebaut. Sie hängt voll und ganz mit dem Stand des Mondes zusammen. Bei Vollmond erlangen sie den Höchstpunkt ihrer Kraft, welche sie in Amulette oder Halsbändern speichern, bei jedem abnehmenden Mond können sie dann auf diese Energie zurückgreifen und sie bei Kämpfen und beim Heilen einsetzen. Bei Neumond machen sie eine Magiepause und erledigen alles mit den Händen und bereiten sich auf den nächsten Vollmond vor. Mit dem zunehmenden Mond erlangen sie dann all ihre Kräfte zurück.

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Über Samuel Wenger

Samuel Wenger

Samuel Sleiranir Wenger ist Fachmann für Elfen und Drachen und bloggt zu Themen rund um die magischen Wesen.

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